Freitag, 31. August 2012

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Infos zum Buch:
Percy Jackson
Diebe im Olymp
von Rick Riordan
Verlag: Lübbe Audio
Laufzeit: 5Std (gekürzt)
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN 3785740050
16,99€ bei Amazon
Klappentext:
Als sich Mrs. Dodds, die neue Mathelehrerin, in eine stinkende Furie verwandelt und über ihn herfällt, ahnt Percy schon, dass er sich schleunigst aus dem Staub machen muss. Auf der Flucht gelangt er ins Camp der Halbblüter, wo die Kinder der Götter leben. Percy erfährt, dass er der Sohn des Poseidon ist. Große Aufgaben warten auf ihn: er soll sich auf die abenteuerliche Suche nach dem Dieb des Blitzes Zeus machen. Wenn die Mission fehlschlägt, droht ein Krieg unter den Göttern...
[Quelle: Audible]

Irgendwo hatte ich eine Rezension oder einen Vergleich zwischen Film und Buch gelesen und ab da war mir klar, ich wollte die Bücher ebenfalls lesen! Wie das bei mir aber so ist, lese ich sie nun doch nicht, sondern höre sie als Hörbuch. Es stört mich zwar sehr, dass ich nur diese gekürzte Fassung hören konnte, aber leider werden ja immer noch und wohl auch weiterhin sehr sehr viele gekürzte Hörbücher produziert.. *seufz* Und ich komme einfach nicht zum Lesen..
Percy Jackson ist ein 12 jähriger Junge, der überall in Schwierigkeiten gerät. Deshalb muß er jährlich die Schule wechseln, weil ihn keine behalten will. Bei einem Schulausflug ins Museum von New York geschieht wieder etwas Seltsames, das auch bei dieser Schule das Fass zum Überlaufen bringt.
Percys Mathelehrerin, die er absolut nicht leiden kann, greift ihn an. Vorher verwandelt sie sich allerdings in ein fledermausflügliges Geschöpf. Sein Lateinlehrer kommt ihm unverhofft zu Hilfe und wirft ihm einen Kugelschreiber zu, der sich in ein Schwert verwandelt. Mit diesem besiegt er seine Mathelehrerin.
Percy hat keine Ahnung was da genau passiert ist und sein Lateinlehrer weigert sich ihm Auskunft zu geben. Auch sein bester Freund, Grover, scheint etwas zu wissen, doch der verrät ebenfalls nichts.
In den Sommerferien, die er zum Teil mit seiner Mutter am Meer verbringt, kommt es dann zu einem Vorfall, den niemand mehr leugnen kann. Grover spürt die Beiden in deren Ferienhaus auf und berichtet von einer großen Gefahr. Zusammen fliehen die drei und Percys Mutter entschließt sich schweren Herzens ihren Sohn ins Camp Halfblood zu schicken, den vermutlich einzig sicheren Ort für ihn.
Hier erfährt Percy nun endlich, dass er der Sohn eines Gottes ist, weshalb böse Kreaturen auf ihn Jagd machen. Außerdem scheint er der verbotene Sohn eines der großen drei, bzw. zwei zu sein. Hades hat keinen Thron auf dem Olymp, also bleiben noch Poseidon und Zeus..
Der Olymp steht vor einem großen Krieg. Zeus beschuldigt Poseidon seinen Blitzstab gestohlen zu haben, doch Poseidon bestreitet dies. Zeus setzt ihm eine Frist bis zur Sommersonnenwende. Sollte der Stab bis dahin nicht wieder aufgetaucht sein, würde er zu den Waffen greifen. Um dies zu verhindern wird Percy auf die Suche nach dem Blitz geschickt, denn was gäbe es für ein besseres Friedensangebot als wenn Poseidons Sohn Zeus Stab zurückbringen würde?
Also begibt sich Percy zusammen mit seinen beiden Freunden Annabeth, Tochter der Athene, und Grover, einem Satyr, auf eine sehr gefährliche Reise quer durch die USA.

Schon die ersten Sätze des Buches haben mich absolut gefesselt. Ich weiß nicht was genau es war, aber ich glaube der Stil wie Percy seine Geschichte erzählt. Er war so frisch und munter und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht.
Auch wenn zum Beispiel die Tatsache, dass Percy Poseidons Sohn ist, ziemlich vorhersehbar war, hat mich das Buch an anderen Stellen doch ganz schön an der Nase herum geführt. Ich habe zu oft vergessen, dass es sich dabei um ein Kinderbuch handelt und deshalb nicht Annabeth die böse Verräterin ist, sondern wirklich eine Freundin, die es ernst mit Percy meint.
Eigentlich kann dieses Buch aber nicht leugnen ein Kinderbuch zu sein, denn die Kämpfe werden sehr oberflächlich beschrieben. Auch die Lösungen der Probleme sind sehr einfach gehalten und nicht tiefgreifend. Dadurch kann die Handlung sehr schnell vorangetrieben werden und man wird so mit einem 5 Stunden kurzen Hörbuch bedient.
Für alle, die es nicht kompliziert mögen und keine Probleme mit einer sehr einfach gestrickten Story haben, ist dieses Buch für Zwischendurch auf jeden Fall zu empfehlen.
Ich hatte sehr viel Spaß beim Hören und habe gleich hinterher das zweite Buch begonnen..

Der Sprecher, Marius Clarén, hat seine Arbeit sehr gut gemacht. Er hat die verschiedenen Charaktere unterschiedlich ausgearbeitet und ihnen somit eine eigene Stimme verliehen. Er ist ein Sprecher, von dem ich immer gerne etwas hören werde.

Donnerstag, 30. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 24

24. Wie bereit bist du, deine Figuren zu töten, wenn der Plot danach verlangt? Was ist die interessanteste Art, auf die du jemanden umgebracht hast?
 

Jop, ich bin bereit wen auch immer von meinen Chars zu töten. Kein Problem, ich bin Fan davon Hauptcharaktere über den Jordan zu schicken!


Und.. ich habe noch niemanden umgebracht *lach* Aber in Micusekiar wäre das durchaus denkbar.. Muß ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Vielleicht in einem alternativen Ende^^ Charaktere habe ich auf jeden Fall genug, da kann ich welche entberen..

Ansonsten ist nur jemand in einer imaginären Fortsetzung gestorben, die nichts zur Sache tut.

Dienstag, 28. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 23

23. Wie lange brauchst du normalerweise, um eine ganze Geschichte fertigzustellen - vom Planen über das Schreiben bis zur Online-Veröffentlichnug (wenn du deine Arbeiten postest)?
Das kann ich nicht ganz genau sagen.. Meine kurzen Fragmente sind im üblichen Manuskript-Format in Word etwa 6 Seiten lang. Ebenso "Anderswelt". "Kimmo" ungefähr 30.
Anderswelt und Kimmo habe ich sehr schnell geschrieben. Die erstere habe ich dann aber bewusst lange liegen lassen bevor ich sie nochmal überarbeitet habe. Vielleicht einen Monat. Die Überarbeitung hat dann nochmal 1-2 Tage gedauert. Zusammen gefasst habe ich vielleicht 4 Tage dran gesessen.
Bei Kimmo sieht das Ganze anders aus. Das Schreiben ging schnell, vielleicht eine Woche, komplett auf dem Handy getippt..
Die erste Überarbeitung ging auch fix. Aber dann habe ich mir die Geschichte nochmal durch gelesen und fand sie furchtbar. Danach folgten noch zwei weitere Bearbeitungen bis ich mich entschlossen habe die Story zum Großteil nochmal neu zu schreiben. Da gab es auch wieder Überarbeitungen + zwei Szenen, die ich für das Internet noch entschärfen wollte. Für 30 Seiten habe ich also gut und gerne 3 Wochen gebraucht, wenn nicht mehr. Ohne die ewig lange Pause zwischen drin..
An den Micusekiar Fragmenten sitze ich länger. Die Geschichte ist zwar mein Traum, aber dadurch auch unheimlich schwer zu schreiben. Oftmals schreibe ich an einem Tag nur zwei Sätze, dann wieder zwei Wochen nichts, dann wieder ein paar Sätze..
Und wenn ein Fragment fertig ist tue ich mich mit der Überarbeitung mindestens nochmal genauso schwer^^
Das Planen dauert auch unterschiedlich lange. Manchmal habe ich die Story plötzlich einfach so im Kopf und Einzelheiten ergeben sich beim Schreiben, manchmal brüte ich Tage über den Ablauf bestimmter Ereignisse.. Ab und zu spiele ich die gesamte Geschichte auch über einige Tage hinweg im Kopf durch. Das ist bei mir total verschieden^^

Montag, 27. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 22

22. Erzähl von einer Szene zwischen deinen Figuren, die du nie geschrieben oder jemandem erzählst hast. Sie muss nicht ernst gemeint sein.
So eine tolle Frage, aber so eine langweilige Antwort.. Es gibt eine Person, der schicke ich alles zur Ansicht (ob es dann auch wirklich gelesen wird sei dahin gestellt..) Selbst meine unzensierten "romantischen Szenen".
Klar gibt's aber einiges aus meinen Geschichten, das ich bis jetzt nur im Kopf habe, aber ist das bei dieser Frage gemeint? Sieht mir ja eher so aus als würde sie auf verwerfliche Details anspielen ^_-
Ansonsten ganz unspannend.. Das Kennenlernen zwischen Ian und Chris. Eine Geschichte, die ich noch nicht geschrieben habe, weshalb sie noch keiner außer mir kennt, die ich aber gerne zumindest für mich noch aufschreiben möchte.
Mir wichtig, aber nichts Besonderes und nichts skandalöses..
Obwohl es da eine recht witzige Szene gibt als Ians Vater früher als angekündigt nach Hause kommt... Aber nein, das führe ich jetzt nicht weiter aus.. Ihr könnt eurer Phantasie freien Lauf lassen, aber seid versichert, es ist nur amüsant, nicht schlimm ^_-

Samstag, 25. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 21

21. Hat eine deiner Figuren Kinder? Wie gut kannst du die rüberbringen?
Alle meine Charaktere aus Micusekiar sind noch jung und ungebunden. Ab und zu bekommt man einen Einblick in deren Kindheit, aber nicht in ihr Erwachsenenleben. Beziehungsweise wird Micusekiar mit den ziemlich Erwachsenen Charakteren enden, aber über Kinder habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Wieder ein Punkt mehr, den ich auf meine "zu Überdenken" Liste setzen kann..

In meiner neuen Story hat die Hauptprotagonistin ein Kind. Ich glaube aber nicht, dass ich das wirklich gut rüber bringen kann. Ich habe keine Kinder und auch keine Kinder in dem Alter in meinem Umfeld. Auf meine eigene Kindheit kann ich auch nicht zurückgreifen, da es in der Geschichte ein Junge ist..

Donnerstag, 23. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 20

Über meinen Urlaub habe ich diese Aktion irgendwie vergessen ^^;;
Aber jetzt geht es wie gehabt weiter.

20. Über welche Begegnungen und Handlungen schreibst du am liebsten?
Ich schreibe gerne Begegnungen zwischen Charakteren, die auf den ersten Blick überhaupt nicht zusammen passen. Allerdings finde ich auch, dass ich die Konflikte, die daraus resultieren, nicht gut rüber bringen kann :(
Genau diese Szenen muß ich mehrfach überarbeiten und denke trotzdem jedes Mal, dass sie nicht glaubhaft wirken *seufz* Aber, wie heißt es so schön? "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen." Da heißt es üben, üben und nochmals üben^^

Freitag, 10. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 19

19. Lieblingsnebenfigur, die sich in Rampenlicht gedrängt hat - und warum!
Bis jetzt habe ich noch keiner Nebenfigur die Möglichkeit gegeben.. Aber es gibt Kandidaten! Zum einen bin ich mir bei Nenish noch gar nicht sicher ob sie Hauptcharakter oder Nebencharakter wird, Potential hat sie für beides..
In der Vampirstory könnte Chris eventuell in den Vordergrund rücken, ich liebe ihn >.<
Er hat Mumm und wagt es Alexis nicht ihrem Stand gerecht zu behandeln.. Das rührt daher weil er in beiden Welten zu Hause ist.. Außerdem hatte er eine schwierige Kindheit, kein Wunder dass er gestärkt daraus hervorging. Dazu ist er noch sehr intelligent und weiß genau was er will. Ich mag ihn einfach^^

Donnerstag, 9. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 18

18. Lieblingsschurke! Warum?
Ganz ehrlich? Ich habe noch keinen Schurken ausgearbeitet^^;; Bis jetzt kommen meine Geschichten ohne Schurken aus.. In Micusekiar gibt es zwar etwas Böses, aber dieses Böse kann man nicht als Schurken bezeichnen.
Ich glaube dieses 30 Tage Projekt hat sich schonmal gelohnt.. In meiner Vampirgeschichte ist eindeutig Platz für einen fiesen Schurken^^

Dienstag, 7. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 17

17. Lieblingsprotagonist! Warum?
Alexis. Weil sie cool ist!

Würde ich jetzt gerne schreiben, aber das ist ja zu langweilig^^
Ich mag viele meiner Charaktere.. Alexis, Jolander, Chris, aber auch Charaktere aus älteren Geschichten, die total peinlich sind. Ich denke dann immer an die Zeit, in der ich diese Charaktere erfunden habe und werde etwas nostalgisch.
Gründe warum ausgerechnet diese Charaktere, kann ich nicht mal unbedingt sagen. Es sind auch nicht immer Hauptcharaktere. Aber sie schleichen sich heimlich still und leise in mein Herz und nisten sich dort ein.
Ein bisschen ist das zu vergleichen mit echten Menschen. Wenn man gefragt wird, was man an einem anderen Menschen mag, weshalb man mit ihm befreundet ist, kann man unglaublich viele Adjektive runterrattern. Aber im Prinzip sind diese ja doch keine echten Gründe, warum man diese Person so sehr mag. Schließlich gibts sicher unglaublich viele Menschen mit genau den gleichen Eigenschaften, mit denen man aber trotzdem nicht unbedingt befreundet sein möchte.
Schwer auszudrücken -.- Ich hoffe ihr wisst worauf ich hinaus möchte^^
Die Chemie muß einfach stimmen^^

Montag, 6. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 16

16. Schreibst du über romantische Beziehungen? Wie tust du das, und wie weit bist du beim Schreiben bereit zu gehen?
Ja, ich schreibe darüber. Ich gehe sehr weit, aber ich würde niemals niemals niemals so eine Szene veröffentlichen. Das ist mir peinlich ^^;;
Früher habe ich das getan, aber inzwischen schreibe ich diese Szenen zweimal. Einmal für mich wie sie halt gehören und einmal zensiert für das Internet.
Ich habe keine bestimmte Vorgehensweise wie ich romantische Beziehungen und deutliche Szenen schreibe.. Sie sind grundsätzlich sehr klischeehaft und ich schreibe sie halt einfach so runter^^

Sonntag, 5. August 2012

彩夏祭 - 朝霞市民まつり

Drei Tage lang herrscht Ausnahmezustand in Asaka. Wenn im Sommer das Matsuri stattfindet!
(Nein, eigentlich ist bis zum Nachmittag alles normal, aber pssst...)

Am Freitag Abend bin ich mit Laura, die mich für ein paar Tage in Tokyo besucht hatte, Richtung Kita-Asaka gefahren um dort den Festplatz zu besuchen.
Als Festplätze dienen bevorzugt Baseballfelder, die sich durch ihre Form auch wirklich gut dafür eignen.
Es ist nicht ganz so leicht bei solch einem Event Parkplätze für die Fahrräder zu finden, so haben wir gleich den ersten Einweiser, den wir gesehen haben, nach einem Platz gefragt. Es schien so, als wenn er uns Kilometerweit zur nächsten Schule schicken wollte. Auf den Fußweg hatten wir keine Lust und so haben wir dann doch, wie so viele andere auch, den Conbini-Parkplatz in Beschlag genommen..
Der Platz bestand dann aus einer Bühne in der Ecke des Baseballplatzes und einem Stand mit Essen neben dem nächsten.


Gegessen haben wir trotzdem nicht wirklich viel.. Das Spannende ist in Japan ja auch nicht das japanische Essen, sondern das Amerikanische. Bei jeder Gelegenheit mache ich mich darüber her.. Pfui Anika!
Also gab es Hotdog, Pommes, Chicken Nuggets (die leider gar nicht gut waren) und für Laura eine Frankfurter, die in Japan aber Frankfurt heißt.
Zum Matsuri gehören auch die Masken. Was früher bestimmt mal anders aussah, jetzt aber zu einer kunterbunten Plastikauswahl mutiert ist.. Selbstverständlich mussten wir uns dem Trend anschließen, weshalb Laura als Pikachu und ich als Baikin-man unterwegs waren. Allerdings setzt man die Masken nicht richtig auf, wäre auch viel zu warm, sondern trägt sie schräg am Kopf.


Eine andere Tradition ist das Goldfisch angeln. Dafür bekommt man eine runde Papierscheibe, mit der man einen Fisch in einen Behälter befördern muß. Das ist natürlich nicht so einfach, weil das Papier schnell reißt. Damit die Kinder nicht allzu traurig sind, bekommt man pro kaputtem Papierdingens dann 2-3 Goldfische. Laura hatte im Endeffekt 6, die jetzt im Wasserbottich meiner Gastmutter ihr Dasein fristen müssen, zusammen mit denen, die schon vorher drin waren..
Um 21h war dann Schicht im Schacht, aber angestachelt von der guten Stimmung haben wir am Bahnhof Halt gemacht um zum Karaoke zu gehen.
(Ja, ich glaube auch, dass ich krank bin.. Am Wochenende vorher Tanzen, jetzt Singen.. Was ist da los???)
Die ganze Sache war absolut lustig, da selbstverständlich die Anmeldung und das Gerät auf Japanisch waren und wir kein Wort verstanden.. Naja.. die Anmeldung war weniger das Problem. Die Jungs, die dort gearbeitet haben, waren aber sehr freundlich und haben uns dann doch schnell erklärt, wie wir zumindest nach Titeln suchen konnten. Nur irgendwie waren alle Titel, die wir gesucht haben, nicht vorhanden.


Trotzdem hatten wir, glaube ich, viel Spaß.. Laura hat auch die Videoaufnahme ihrer Kamera bemüht, wobei ich hoffe diese Videos NIE NIE NIE zu sehen!!! Da kam dann sowas nettes vor wie: "Somewhere... Oh! Ein Erdbeben!" "Das Wackeln unter'm Hintern war ein Erdbeben?" "Jop! .. over the Rainbow - Bluebirds fly.."
Die Goldfische haben die Stunde Krach auch überlebt, ob unbeschadet weiß ich aber nicht.

Am nächsten Tag musste sich Laura leider verabschieden, da sie nach Kyoto weiter fuhr. Hotel war schon gebucht und ihre Gastfamilie nötigt sie dazu "Kultur zu erleben".
Aber ich musste eh zur Arbeit, wenn auch nicht zur sonst üblichen.. Ich sollte beim Matsuri helfen. Die Arbeitskleidung hatte ich schon tags zuvor bekommen. "Safety Drive" stand drauf.. "Da haben sie ja die Richtige erwischt" dachte ich mir.. "wenn die wüssten was ich für böse Autorennvideos in meiner Freizeit gucke.." Allerdings ging es weniger um's Autofahren als darum, dass man seine Handtasche im Fahrradkorb vor vorbeifahrenden Handtaschendieben auf Motorrollern schützen soll.. Zumindest habe ich das daraus geschlossen, was auf unseren Werbefächern abgebildet war. Im Endeffekt hatten wir nur ein Polizeiauto und -motorrad vor unserem Stand, Kinder konnten sich damit fotografieren lassen und durften im Anschluss an einer Tombola teilnehmen. Ich war für das Nachlegen der Trostpreise zuständig und die Zeit verging wie im Fluge.


Um 15h waren die Polaroidfilme alle und so wurde eine Stunde vor dem eigentlichen Ende abgebaut. Ich bin nicht gleich von dort aus weiter gezogen und habe mir das restliche Matsuri angesehen, sondern bin erstmal nach Hause um mich umzuziehen. Erst um 17h bin ich wieder los. Musste mein Fahrrad am entlegendsten Ende abstellen, da alle anderen Fahrradparkplätze schon voll waren, und habe mich langsam aber sicher zum Burgerstand vorgearbeitet. Die Burger hatte ich während meiner Arbeit entdeckt und sahen so lecker aus, dass ich unbedingt einen probieren musste. Zwar stand der gepfefferte Preis von 1000¥ dran, aber immerhin habe ich ihn für 100¥ billiger bekommen. 9€ sind trotzdem ganz schön happig, aber ich war wenigstens satt hinterher.


Unterwegs habe ich viele Tanzgruppen, Yukata und Essenstände fotografiert, von denen ich euch natürlich auch eine kleine Auswahl zeigen möchte, bevor ich dann zum Feuerwerk komme..







Das Feuerwerk war von 19h-20h angesetzt. Als es anfing dachte ich noch, das Alstervergnügen könne locker mithalten. Aber dann waren da doch einige "Feuerblumen", die unglaublich schön waren und bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie so noch nicht gesehen habe.
Allerdings muß ich zugeben, dass mir die Begleitmusik fehlte..


Nach dem Hanabi bin ich langsam Richtung Fahrrad geschlendert, habe aber nochmal kurz an einer Bühne halt gemacht, auf der zwei Typen gesungen haben.
Hat sich gar nicht mal so schlecht angehört, nur leider kann ich nicht herausfinden wie sie heißen, da das Programmheft nur bis 18.40h geht und es nun ja schon nach 20h war..


Matsuri ist wirklich ein tolles Event und ich bin gespannt wie der Tag heute weitergeht ;)

Donnerstag, 2. August 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 15

15. Halbzeit! Erzähl uns von einem Schriftsteller, den du bewunderst, egal ob Profi oder nicht.
Eigentlich bewundere ich alle Schriftsteller, die ein eigenes Projekt zu Ende führen. Ich selbst habe 0 Durchhaltevermögen. Bis jetzt habe ich nur kurze Geschichten und Fanfictions zu Ende gebracht und die Summe der angefangenen Geschichten ist weitaus höher als die der beendeten..
Eigentlich gibt es auch keinen einzelnen Schriftsteller, zu dem ich aufblicke. Ich mag Haruki Murakami sehr gerne, lese auch alles von ihm, aber als Idol bezeichne ich ihn nicht. Ich möchte auch gar nicht so schreiben wie er.. Dasselbe bei Frank Herbert. Oftmals geht es mir eher so, dass ich ein Buch lese und denke "Wow! Der Autor hat aber eine geniale Fantasie. So würde ich auch gerne schreiben können." Das bezieht sich oft aber nur auf Einzelwerke, weshalb meine Geschichten sehr viele unterschiedliche Einflüsse haben.