Dienstag, 31. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 14

14. Wie erstellst du, so gebraucht, Stadtpläne und Landkarten? Hast du welche zum Vorzeigen?
Nur für Micusekiar habe ich bis jetzt eine Karte gezeichnet. Für die anderen Geschichten sind Karten nicht notwendig. Bis jetzt brauchte ich die Micusekiar-Karte hauptsächlich um mich selbst zu orientieren und die Reiseroute der Charaktere nachzuvollziehen. Sie ist nicht wirklich ausgearbeitet und im Prinzip sieht man nur den Umriss des großen Landes und die Grenzen der 5 Staaten zueinander. Dann noch ein/zwei Gebirge und einen Fluss^^ Also spannend ist das nicht wirklich..
Das Land entworfen habe ich nach dem Storyverlauf. Die Grundstruktur stammt aber nicht von mir, sondern noch aus der Schulzeit von meiner Freundin. Ich habe nur einige Dinge verändert und angepasst, so das gewisse Handlungen logischer werden.

Montag, 30. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 13

13. Über welche Kultur - fiktiv oder echt - schreibst du am liebsten?
Ich hoffe, ich schreibe bald am Liebsten über die Ainanur. Das ist ein spezielles Volk in Micusekiar mit einer für diese Welt ganz eigenartigen Kultur, die sich sehr von den restlichen dort unterscheidet. Bis jetzt ist diese eine Person aus diesem Volk aber noch nicht aufgetaucht, weshalb ich auch noch nichts über sie geschrieben habe. Allerdings mache ich mir selbstverständlich schon viele Gedanken über sie.
Es wird ein in Technik vernarrtes Volk inmitten einer eher mittelalterlichen Welt werden, weshalb die übrigen Bewohner ihnen magische Kräfte nachsagen..

Dienstag, 24. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 12

12. In welcher Geschichte hast du die beste Welt gebaut? Hast du ein paar Tipps dazu?
Da ich bis jetzt nur eine Welt "gebaut" habe, die sich grundlegend von unserer unterscheidet, nenne ich jetzt einfach diese: Micusekiar.
Es ist eine sehr einfach gehaltene Welt, weshalb ich auch keine Tips geben kann. Solch eine Welt, ohne spezielle Naturgesetze, bekommt wohl jeder erschaffen^^
Ich habe mir eine Fantasy-Welt ausgesucht, die nach den gleichen Prinzipien funktioniert wie unsere Welt. Mit ein wenig Magie, bzw. fehlt eben gerade diese und Menschen mit besonderen Gaben. Dazu ein wenig Mittelalterflair durch die Leute aus Arimor. Ein wenig Dune bei Thekla und ihrem Volk und fertig war sie..
Naja, ganz so einfach ist es natürlich nicht, aber ich wollte schon die Dinge darin vorkommen lassen, die ich einfach gerne mag. Aber das ist selbstverständlich nicht alles ^_-

Montag, 23. Juli 2012

Das Blut

Infos zum Buch:
Das Blut
von Guillermo del Toro, Chuck Hogan
Verlag: Random House Audio
Laufzeit: 12Std (ungekürzt)
Erscheinungsjahr: 2010
29,95€ bei Audible
Klappentext:
Nachdem ein mysteriöser Vampirvirus New York befallen hat, droht sich die Seuche nun über das ganze Land, ja die ganze Welt zu verbreiten. Ephraim Goodweather, der Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den blutrünstigen Monstern, die die Straßen der Stadt unsicher machen, die Stirn zu bieten. Es gelingt ihm, den Parasiten, der die Infektion hervorruft, zu identifizieren. Doch er kommt zu spät: Zwischen den Vampiren der Alten und der Neuen Welt bricht ein gnadenloser Krieg aus, und beide Seiten schrecken vor nichts zurück, um die Herrschaft über den Planeten zu übernehmen. Der Kampf um die Zukunft der Menschheit hat begonnen... [Quelle: Audible]

Das Blut Ein Buch, das mir schon vor langer Zeit von einem Kollegen empfohlen wurde und seitdem auf meiner Wunschliste stand.
Leider ist es der zweite Teil einer Reihe und der erste Teil "Die Saat", hat bei Audible viele schlechte Rezensionen bekommen, weshalb ich sehr unschlüssig war, ob ich es mir holen soll. Manche behaupteten auch, man könne "Das Blut" getrost hören ohne vorher "Die Saat" gehört zu haben, weil am Anfang sowieso nocheinmal alles wiederholt würde. Ich war so unschlüssig was ich nun mit diesen beiden Büchern anfangen sollte, dass ich bis jetzt keins gehört habe.. bis jetzt..

Plötzlich bekam ich tierische Lust auf "Die Saat". Leider hat das Buch aus welchen Gründen auch immer bei mir nicht funktioniert und somit blieb mir wohl nichts anderes übrig als doch zu "Das Blut" zu greifen.

New York wird von Vampiren überschwemmt. Es herrscht Ausnahmezustand. Viele Viertel stehen in Flammen, die Infrastruktur ist zusammen gebrochen und die Regierung tut nichts.
F, Vasiliy und Setrakian sehen aber nicht tatenlos zu, wissen sie doch mehr als die restliche Bevölkerung. Sie wissen wie man Vampire tötet und wer hinter der Ausbreitung des Vampirviruses steckt. Gemeinsam versuchen sie trotz allen Widrigkeiten den Meister der Vampire zu bekämpfen.

Ersteinmal kann ich nicht bestätigen, dass in diesem Buch am Anfang die Geschehnisse aus "Die Saat" noch einmal wiederholt werden. Ich wurde in die Handlung hineingeschleudert und musste mir alles was im ersten Teil passiert ist selbst aus den Informationsbrocken zusammenpuzzeln. Es ist aber nicht so, dass ich jetzt die Lust auf "Die Saat" verloren habe, obwohl ich inzwischen weiß was darin passiert. Ich bin vielmehr neugierig auf die vielen Einzelheiten wie die ganzen Dinge geschehen konnten. Ich werde also zusehen, dass ich das Hörbuch noch zum Laufen bekomme.
Mit den in diesem Buch beschriebenen Vampiren konnte ich sehr gut leben. Ich mag ja diese ganzen Liebesgeschichten mit Vampiren nicht sonderlich und so etwas musste ich hier nicht befürchten. Trotzdem habe ich den Hintergrund der Alten noch nicht ganz verstanden. Ich hoffe, in Teil 3 wird noch mehr erklärt. Ich habe eigentlich das ganze Buch über nichts hinterfragt, die Vampire erschienen mir logisch. Nur gegen Ende gab es da eine Sache, die ich etwas seltsam fand. Darüber muß ich nochmal mit jemandem diskutieren, ich will wissen ob es nur mir so geht..
In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass sich "Das Blut" wie das Drehbuch zu einem Actionfilm liest. Das kann ich allerdings bestätigen. Aber genau das bringt auch wirklich Spaß. Es passiert einfach immer etwas, selbst wenn die Handlung nicht schnell vorangetrieben wird. Mir ist während des Hörens kein einziges Mal langweilig geworden. Trotzdem verspüre ich nicht das dringende Bedürfnis gleich den dritten Teil hinterher zu hören. Für mich steht fest, ich möchte ihn hören, aber Perry Rhodan und Dragonbound gehen erst einmal vor.

Sonntag, 22. Juli 2012

Serien in Progress.. (Teil 7)

Bubblegum Crisis

Ein absoluter uralt Anime! Aber zumindest früher war er unter den deutschen Animefans Kult. Ob ihn von den heutigen noch jemand kennt, weiß ich nicht. Schade wäre es wenn nicht, denn es handelt sich hierbei noch nicht um so eine neumodische, glänzende, computeranimierte Serie. Ich kann mich noch erinnern, dass Cels von Bubblegum Crisis hoch gehandelt wurden..

Nach einem katastrophalen Erdbeben in Japan hat sich die Stadt Tokyo verändert. Immer häufiger geraten sogenannte Boomer (intelligente Roboter in Menschengestalt) außer Kontrolle und bringen unschuldige Menschen in Gefahr. Die AD Police muß fast immer machtlos zusehen. Aber da gibt es zum Glück noch die Knight Saber, 4 Frauen, die in ihren überlegenen Hardsuits den Boomern entgegen treten. Langsam aber sicher kristallisiert sich heraus, dass ein großer Konzern die ganze Zeit seine Finger mit im Spiel hatte und versucht hat seine eigenen Pläne zu verwirklichen..

Bubblegum Crisis 2032-2033 ist keine TV-Serie, sondern eine OVA. Sie hat nur 8 Folgen, die auch nicht unbedingt die Standardlänge einer TV-Folge haben müssen.
Ein besonderes Flair verbreitet schon alleine der Soundtrack von "Priss & the Replicants". Immer wenn ich Konya wa Hurricane höre, fühle ich mich in mein Kinderzimmer zurückversetzt, vor meinem Fernseher sitzend und gespannt darauf wartend, dass Neon Genesis Evangelion endlich anfängt.
Auf den Videokassetten von OVA-Films war immer auch der Bubblegum Crisis Trailer mit diesem Lied. Vielleicht war es sogar das Intro zur ersten Folge, das ich am Ende der Vorstellung posten werde.
Priss ist gleichzeitig eine der Hauptpersonen dieser Serie und mit dem Singen verdient sie ihren Lebensunterhalt.
Bubblegum Crisis war zu meinen Zeiten ein "must see" und ich erinnere mich gerne daran zurück. Etwas abenteuerlich gestaltete es sich dann an den Dreiteiler Bubblegum Crash heranzukommen (man bedenke, dass zu dieser Zeit alle Computer noch Diskettenlaufwerke und ein Zip - Laufwerk eine unglaubliche Speicherkapazität von 100MB hatte!). Als dann aber die neue TV-Serie Bubblegum Crisis 2040 startete, war diese schon in ein glänzendes Gewand gehüllt und eindeutig leichter zu beschaffen. Der Soundtrack war vom Stil leicht anders, aber immer noch unglaublich passend.

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 11

11. Über welche Figur schreibst du am liebsten? Am ungernsten?
Oh... schwer.. Ich mag viele meiner Figuren^^
Mit Jolander habe ich Großes vor, aber er geht mir leider nicht leicht von der Hand..
Sehr gerne mag ich auch Ian und Chris, ich hoffe ich kann irgendwann die Geschichte ihres Kennenlernens schreiben.
Und Alexis fällt mir auch leicht.
Aber ich glaube am Liebsten schreibe ich über Ian und Chris. Mist nur, dass die Beiden nur Nebencharaktere sind -.-

Samstag, 21. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 10

10. In welche wirklich seltsamen Situationen hast du deine Figuren gebracht? Es zählen sowohl “richtige” Szenen aus den Geschichten als auch Mems und Spielereien.
Öhm.. so richtig seltsame Situationen gab es bis jetzt bei mir nicht o.O Oder zählt es, wenn ein Schüler seinen Lehrer in dessen Wohnung überfällt?
Sonst ist bis jetzt leider alles Genretypisch. Ich muß noch viel lernen und noch mehr an mir arbeiten^^

Donnerstag, 19. Juli 2012

Serien in Progress.. (Teil 6)


Space Brothers

Diese Serie läuft gerade im japanischen Fernsehen. Sie ist erst im April gestartet und somit noch relativ neu.
Ich bin durch Zufall auf sie aufmerksam geworden, als sie bei einem Ausflug mit der Familie im Fernsehen kam. Ich habe ja keinen Fernseher und komme somit normalerweise nicht in den Genuß dort Dinge entdecken zu können.
Meine Kollegen schockt das übrigens immer. Sie meinen um Japanisch zu lernen soll ich viel fernsehen. Ja vielen Dank auch >.>

Space Brothers handelt von zwei Brüdern, Mutta und Hibito Nanba, die sich in ihren Kindheitstagen das Versprechen gegeben haben: Sie wollen beide Astronauten werden nachdem sie ein Ufo beobachtet haben.
Hibito, der jüngere Bruder hat seinen Traum auch wirklich wahr gemacht, er fliegt mit der Nasa zum Mond. Dort wurde eine Station errichtet, die Ausgangspunkt für eine Mission zum Mars sein soll. Mutta ist dagegen Designer von Autos geworden und hat seinen Job verloren als er für seinen Bruder eingetreten ist, als dieser von seinem Chef beleidigt wurde.
Jetzt sieht Hibito die Chance: er überredet seine Mutter Bewerbungsunterlagen an die Jaxa zu schicken, das japanische Raumfahrtzentrum.
Und tatsächlich, Mutta wird angenommen! Ab jetzt beginnen viele Tests, denn von über 300 Leuten können im Endeffekt nur wenige Astronaut werden.
Aber, er hat sich wieder an das Versprechen erinnert, das er seinem Bruder gegeben hat und fängt an dafür zu kämpfen.

Jaa.. Wer meinen Blog verfolgt hat wird gemerkt haben, dass ich seit längerem auf dem Science Fiction Trip bin. Da passt diese Serie für mich super, vor allem weil sie mich auch entfernt an Perry Rhodan erinnert, den ich ja momentan verdammt gerne höre.
Ich bin auf jeden Fall gespannt ob ich sie bis zum Ende gucken werde, oder ob sie sich zwischenzeitlich in eine Richtung entwickelt, die ich nicht mag. Der Anfang ist aber vielversprechend.

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 9

9. Wie kommst du an die Ideen für deine Figuren? Beschreibe den Erschaffungsprozess
Hm.. oft erschaffe ich Figuren nach dem was ich mag.. Entweder was das Aussehen angeht oder den Charakter. Teilweise schnappe ich mir auch Stereotypen und verändere dann gewisse Züge ins genaue Gegenteil.
Je nachdem was mir an einem Charakter am Wichtigsten ist, liste ich zuerst eben das Äußere auf oder die Charakterzüge. Aber meistens überlege ich mir zu beidem etwas und versuche mich später an meine Vorgaben zu halten.
Natürlich passiert es aber auch, dass die Figuren ein Eigenleben entwickeln -.- Das finde ich aber eigentlich gar nicht so schlecht, denn erst so werden sie zu Persönlichkeiten. Meine Listen helfen dabei recht wenig.
Ab und zu kommt es auch vor, dass mich eine reale Person beeindruckt und ich einen Charakter erschaffe, der dieser Person ähnlich ist.

Montag, 16. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 8

8. Welches Genre schreibst du am Liebsten? Welches liest du?

Ups.. so eine blöde Frage ^^;; Ich fange mal mit dem zweiten Teil an.. Vor einigen Wochen hätte ich noch Fantasy gesagt. Inzwischen scheine ich auf Science Fiction umzuschwenken. Wobei ich aber auch wie bei Filmen eine seltsame Vorliebe für Teenie-Lovestorys habe.

Aber eigentlich lese ich alles gerne, nur Thriller, Horrorgeschichten und Krimis können mich nicht ganz so begeistern wie andere Genres.

Nun zur ersten Frage..

Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht... Im Prinzip schreibe ich gerne Liebesgeschichten. Leider sind die Storyverläufe immer gleich und es entsteht nie ein Spannungsbogen. Ich hoffe allerdings, dass ich es in der Vampirgeschichte etwas besser hin bekomme^^ Und Fantasyelemente mag ich auch sehr gerne, weshalb ich gerne Übernatürliches oder fremde Welten mit einbringe. An Science Fiction habe ich mich bisher noch nicht getraut, würde das aber auch gerne mal versuchen.

Sonntag, 15. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 7

7. Hörst du Musik beim Schreiben? Was für welche? Hast du Lieder, die genau zu deinen Figuren passen?
Nein. Ich höre nichts beim Schreiben. Das würde mich zu sehr ablenken. Das einzige was ich immer nebenbei machen kann ist Fernsehen^^
Aber darauf möchte ich nun wirklich nicht eingehen..
Es kommt vor, dass mich gewisse Lieder zu Geschichten inspirieren, wie zum Beispiel meine Anderswelt Geschichte, aber hören tue ich sie trotzdem nicht nebenbei.
Also.. leider eine für euch langweilige Frage.. kurz und knapp beantwortet^^

Freitag, 13. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 6

6. Wo schreibst du am liebsten? Zu welcher Tageszeit? Computer oder traditionelles Schreibzeug?
Am liebsten schreibe ich in der S-Bahn. Aber leider fahre ich kaum noch S-Bahn :(
In letzter Zeit habe ich in der Kaffeepause bei der Arbeit geschrieben, weil ich zu Hause fast gar nicht dazu komme..
Ich bin dermaßen faul was abtippen angeht, dass ich inzwischen auf meinem iPhone schreibe. Zugegeben nicht die beste Lösung, es dauert auch ewig aber, es funktioniert^^
Am liebsten schreibe ich trotzdem noch auf Papier, mit Bleistift, bis mir die Hand abfällt^^
Wenn ich auf dem Laptop schreibe, oder gar auf dem PC, werde ich doch nur wieder von irgendwas anderem abgelenkt.. also lasse ich es gleich^^
Die Tageszeit ist relativ egal, wobei ich es leicht vorziehe wenn es dunkel ist^^

Donnerstag, 12. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 5

5. Dem Alter nach, wer ist deine jüngste Figur? Die Älteste? Wer ist “am jüngsten” und “am ältesten” im Bezug auf den Erschaffungszeitpunkt?
Ui.. über die Alter mache ich mir meist nicht sooo genaue Gedanken^^
Dem Alter nach die Jüngste ist Elli, aus meiner Anderswelt Kurzgeschichte..
Der Älteste ein namenloser Mann aus dem ersten Fragment mit Severin.
Beide Geschichten stehen auf meinem Geschichtenblog^^
Beide haben übrigens kein genaues Alter..

In Bezug auf den Erschaffungszeitpunkt ist mein ältester Char Jolander, mein Jüngster Feline aus einer Lovestory, die ich gerade begonnen habe zu schreiben. Feline ist die Hauptperson dieser Geschichte und vielleicht sogar noch mehr..

Mittwoch, 11. Juli 2012

Angelfall

Infos zum Buch:
Angelfall
von Susan Ee
Verlag: Feral Dream
254 Seiten
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 0983597014
2,68 € bei Amazon
Klappentext:
It's been six weeks since angels of the apocalypse descended to demolish the modern world. Street gangs rule the day while fear and superstition rule the night. When warrior angels fly away with a helpless little girl, her seventeen-year-old sister Penryn will do anything to get her back.

Anything, including making a deal with an enemy angel.

Raffe is a warrior who lies broken and wingless on the street. After eons of fighting his own battles, he finds himself being rescued from a desperate situation by a half-starved teenage girl.

Traveling through a dark and twisted Northern California, they have only each other to rely on for survival. Together, they journey toward the angels' stronghold in San Francisco where she'll risk everything to rescue her sister and he'll put himself at the mercy of his greatest enemies for the chance to be made whole again.

Dieses Buch habe ich entdeckt, als ich den Kindlestore von Amazon nach günstigen Büchern durchsucht habe. Das Cover hat mich sofort angesprungen und der beschreibende Text klang auch recht interessant.
Engel, die ein Chaos auf der Erde anrichten.. Genau mein Ding! Also wanderte Angelfall in meinen Warenkorb. Bei dem Preis musste ich nicht zweimal überlegen.

Nun wurde ich also in eine quasi postapokalyptische Welt hineingezogen und begleitete zuerst Penryn und ihre etwas seltsame Familie auf dem Weg durch eine scheinbar verlassene und demolierte Stadt auf der Suche nach einem sicheren Platz und etwas zu Essen.
Doch weit kamen sie nicht bevor sie Zeugen eines spektakulären Kampfes wurden. Eine Gruppe Engel kämpfte gegen einen einzelnen Engel. Auch wenn dieser sich gut schlug, so waren seine Chancen zu gewinnen gleich Null. Penryn, für die Sicherheit ihrer Familie verantwortlich, befahl ihrer Mutter sich zu verstecken. Leider nahm diese nicht ihre kleine Tochter Paige mit, wie Penryn gehofft hatte. Und so kam es wie es kommen musste zwar töteten die Engel Paige nicht, entführten sie aber bei ihrem Versuch sich ebenfalls zu verstecken. Dieser Umstand brachte Penryn dazu etwas zu tun, das sie normalerweise nie getan hätte. Sie schloss eine Allianz mit dem schwerverwundeten Engel.
Von hier an begleitet man Penryn und Raffe auf dem Weg zur Zuflucht der Engel und begegnet nicht nur einer Gruppe Wiederstandskämpfer, sondern auch seltsamen kleinen Dämonen. Was es mit denen auf sich hat, findet man aber erst am Ende heraus..

Über zwei Monate habe ich gebraucht, bis ich dieses Buch endlich fertig gelesen hatte. Dabei gingen die ersten 30% eigentlich ganz fix. Dann hatte ich aber absolut keine Lust mehr zu lesen, bis ich mich eines Sonntags mit meinem Kindle in einen Park setzte und etwas über 10% am Stück las. Immer noch keine Meisterleistung.. Der nächste Sonntag aber brachte mich dann auf 60% und die letzten 40% wurden innerhalb der nächsten zwei Tage verschlungen.
Wahrscheinlich lag die Leseflaute auch ein wenig am schwachen Mittelteil des Buches. Der Anfang war sehr spannend, da man sich ersteinmal in die Geschichte einfinden musste. Außerdem war Raffe halb tot und Penryn musste sich alleine gegen eine Übermacht von Angreifern verteidigen. In der Mitte des Buches kommt Raffe wieder zu Kräften und übernimmt somit auch die Führung. In dieser Phase habe ich mich ernsthaft gefragt was ihm der Deal mit Penryn bringt, denn eigentlich bräuchte er sie doch gar nicht..
Das Ende ist aber wieder sehr actiongeladen und lässt sich in eins runterlesen.

Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich mutig, was Susan Ee mit den Engeln so anstellt.. Sie nimmt jeden Erzengel ganz schön aufs Korn. Bis auf Michael, der bis jetzt nur einmal kurz Erwähnung fand. Aber ich denke, er wird auch noch sein Fett wegkriegen. Schließlich musste ich bei einem Besuch von Susan Ees Website bestürzt feststellen, dass sie an eine fünfbändige Reihe denkt. Und ich dachte noch, als ich das Buch kaufte, es handele sich um einen Einzelband..
Nun gut, mich hat sie in ihren Fängen. Auch wenn ich Liebesgeschichten mit Engeln nicht wirklich toll finde, so bleibt die Geschichte zwischen Raffe und Penryn dank der Entwicklungen am Ende doch spannend. Wer jetzt allerdings erwartet, in diesem Buch eine typische Liebesgeschichte mit vielen Liebesbeteuerungen, Küssen und ähnlichem zu finden, der täuscht sich. Zuneigung zwischen Menschen und Engeln ist von beiden Seiten aus unerwünscht. Sowohl Raffe als auch Penryn stehen deshalb in einem großen Konflikt zu ihren Gefühlen, weshalb sie sich auch nicht ständig in den Armen liegen. Bis auf einen Kuss, der ausschließlich als Aufmunterung gedacht war (tolle Lösung, Penryn.. ), kommt es auch zu keinerlei Kontakt zwischen den Beiden. Der Leser merkt nur durch einige dicke Zaunpfähle, die von der Autorin geschwungen werden, wie fasziniert Penryn von Raffe ist. Laut aussprechen tun beide aber nichts.
Besonderes Augenmerk sollte man auch noch auf Penryns Familie legen. Von Paige bekommt man am Anfang nicht viel mit, in den kommenden Bänden wird sie aber mit Sicherheit noch interessant. Wirklich faszinierend ist dagegen Penryns Mutter. Sie ist "leicht" verrückt, schleppt immer einen Haufen verrotteter Eier mit sich herum und ist Penryn irgendwie immer einen Schritt voraus. Sie hat etwas an sich, das jeden noch so hart gesottenen Mann in die Flucht schlägt und selbst die kleinen Dämonen haben sie anscheinend in Ruhe gelassen.
Ich bin extrem gespannt, wie es mit dieser Dame noch weiter geht. Möglicherweise ist sie gar nicht so verrückt wie Penryn denkt..

Dieses Buch hat einige kleine Schwächen. So der Mittelteil (ungefähr von 25%-60%) in dem man sich fragt, weshalb Raffe sich mit Penryn abgibt. Eigentlich könnte ihm das Schicksal ihrer Schwester ziemlich egal sein.
Dass seine Gefühle für sie in der Phase schon zu groß sind, nehme ich ihm nicht wirklich ab. Außerdem ist hier die Handlung ruhiger. Es gibt also keinen Spannungsbogen, sondern ein Entspannungstief. Die Charaktere machen in diesem ersten Band noch keine große Entwicklung durch. Penryn ist gut darin sich und ihre Familie in dieser neuen Welt am Leben zu erhalten. Sie ist also von Anfang an ein starker Charakter, der es gewohnt ist, auf sich allein gestellt zu sein. Diese Stärke macht es dem Leser schwer richtig mit ihr mitzufühlen. Für mich ist sie kein Charakter, der mich fesselt. Raffe hingegen macht wohl die schwierigsten Veränderungen durch, zeigt sie aber nicht. Seine Miene verrät nichts über sein Innenleben. Da das Buch aus Penryns Sicht geschrieben ist, erfährt man auch nicht mehr darüber, weshalb auch zu ihm keine enge Bindung entsteht. Einzig Penryns Mutter ist und bleibt faszinierend..

Trotzdem mag ich den Verlauf der Story. Selten habe ich gesehen, wie bekannte Engel derart durch den Fleischwolf gedreht wurden. Meist benutzen Autoren ja doch die Unbekannteren oder lassen die bekannten, wie eben die Erzengel, in bekannten Mustern handeln.
Umso interessanter könnte Angelfall werden.
Ich bin gespannt auf den zweiten Band, der schon fest geplant ist, und hoffe auf eine bessere Entwicklung der Charaktere, Potential haben sie..

Für alle, die mal in das Buch reinschnuppern möchten, stellt die Autorin auf ihrer Website die ersten Kapitel kostenlos zur Verfügung: klick

Dienstag, 10. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 4

4. Erzähl uns von einer deiner ersten Geschichten/Figuren!
Ich erinner mich nur an Micusekiar, da ich früher grundsätzlich keine Geschichten aufgeschrieben habe.
Es gab zwar vorher noch eine Magical Girl Story, aber darüber mag ich nicht sprechen^^
Ich glaube, ich bin mal so mutig und poste einfach den Anfang von Micusekiar, wie wir es damals aufgeschrieben haben.

Das Land Micusekiar war ein ruhiges und friedvolles Land, obwohl es in fünf Staaten gegliedert war: Minali, Cumba, Serato, Kingie und Arimor. Die Fürsten liebten den Frieden und waren gut befreundet, auch wenn sie nicht gleichen Alters waren. Doch dann starb der Fürst von Arimor, Fürst Karlan und sein Neffe Tilan übernahm den Thron. Er war schon immer auf die anderen Fürsten und ihre Ländereien neidisch gewesen, denn Minali, Cumba, Serato und Kingie waren sehr fruchtbar und schön. Ihre Bewohner hatten kaum Arbeit mit den Feldern, die Arimoraner dagegen hatten es schwer, ihr Land war felsig und steinig, es war härteste Arbeit, die Felder zu bestellen. So ließ Fürst Tilan eine Burg auf einem hohen Felsen und Waffen bauen, mit denen er gegen das restliche Micusekiar kämpfen und es erobern wollte. Die friedlichen Bewohner indessen, hatten keine Ahnung von Waffen und wie man sich verteidigt, doch sie hatten etwas anderes, die Magie, die den Arimoranern in dem Moment verloren ging, als der erste seine Waffe gegen einen Freund erhoben hatte.
Dies ist jetzt schon lange her und für die Micusekiarier war es inzwischen ganz selbstverständlich geworden..

Da wir es zu zweit geschrieben haben, stellte nach dieser Einleitung jeder seine Charaktere in kurzen Geschichten vor. Meine Freundin berichtete über Severin, einen mutigen jungen Mann. Ich stellte einen Adligen aus Arimor vor, der wieder Leben nach Arimor bringen will: Jolander.
Ein anderer Charakter von mir war Cuido, ein flinker Dieb. Meine Freundin erschuf Thekla, eine selbstbewusste Anführerin eines Wüstenvolkes.
Afra und Tila sind Zwillinge mit besonderen Gaben. Erschaffen ebenfalls von meiner Freundin.
Diese Charaktere stammten alle aus den 5 verschiedenen Staaten Micusekiars und waren dazu bestimmt Hauptcharaktere zu sein. Mir ist das inzwischen zu viel^^ Vorkommen werden sie trotzdem alle. Dazu kommt noch Nenish, eine quirlige Hochelfe, die in der aktuellen Version aber keine Elfe mehr ist. Elfen haben bei mir nichts mehr zu suchen^^

Montag, 9. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 3

3. Wie kommst du auf Namen für Figuren (und für Orte, wenn du über fiktive Orte schreibst)?
Mir spuken Namen oft einfach so im Kopf rum, die benutze ich dann einfach. Manchmal inspirieren mich auch andere Geschichten oder aber ich suche aktiv nach welchen, die zu meinen Chars passen. Die sortiere ich dann nach dem Prinzip: alle aufschreiben und dann die Liste durchgehen und die Namen wegstreichen, die meiner Meinung nach doch nicht so gut sind. Das Ganze passiert aber immer im Kopf^^
Ich habe aber auch schonmal ernsthaft überlegt die Sicherheitsabfragen bei der Kommentarfunktion der Blogspot Blogs zu nutzen.. Da kamen oft so interessante Worte bei raus. Leider wurde glaube ich komplett auf das neue System umgestellt. Zwei Worte, die ich grundsätzlich nicht lesen kann und die nie lustig oder interessant sind.
Bei fiktiven Orten jongliere ich mit Silben bis etwas Nettes dabei rauskommt.

Sonntag, 8. Juli 2012

[Ich höre] Dragonbound

Dragonbound
Als Lea in Chelandra, einer aufregenden Welt voller Magie und seltsamer Wesen strandet, beginnt das größte Abenteuer ihre Lebens: Mitten in den Wirren eines drohenden Krieges zwischen den Menschen und furchterregenden Echsen stellt die junge Frau mit Erstaunen fest, dass sie eine seltene Gabe besitzt. Lea wird dadurch zu einem Symbol der Hoffnung, den überlegenen Feind besiegen zu können. Doch die Mächte des Bösen werden schnell auf Leas Ankunft in Chelandra aufmerksam und nehmen die Verfolgung auf...

In letzter Zeit habe ich kaum Hörspiele gehört. Eigentlich nur die Drei Fragezeichen, weil ich mich bei allen anderen nicht so richtig an die Sprecher gewöhnen konnte.. (Graysontales habe ich noch gehört, aber ich glaube, das wird nicht mehr weiter produziert?)
Dragonbound muß ich jetzt aber hören! So ist das halt, wenn man einer Band verfallen ist..
In Folge 10 wird der Sänger meiner Lieblingsband eine Rolle sprechen und zudem wird eins ihrer Lieder eingebunden werden.
Ich bin total gespannt auf die Szenen und höre mir bis dahin mal 1-9 an..
Folge 1 - Drachenfeuer - habe ich heute bereits beendet und musste doch einige Male schmunzeln. Auch wenn ich mich hier ebenfalls sehr an die Sprecher gewöhnen mußte, konnte ich am Ende wunderbar zuhören. Interessant ist der Wechsel zwischen dem Erzähler und der Hauptperson der Geschichte, die ab und zu die gleiche Rolle übernimmt. Aber das was mich eigentlich zum schmunzeln brachte, waren die Dialoge. Sie waren oft extrem vorhersehbar, weil sie einfach alle Klischees dieses Genres erfüllten und man sie mit Sicherheit schon in Filmen gehört hat. Dabei wirkten sie aber so, als seinen sie mit Absicht an genau diesen Stellen eingefügt worden, was wiederum wirkte, als zielen diese Dialoge darauf ab die Hörer zum schmunzeln zu bewegen.
Puh! Was für ein Satz ^_-
Ich hoffe man versteht trotzdem was ich meine..

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 2

2. Wie viele Figuren hast du? Bevorzugst du Männer oder Frauen?


Theoretisch habe ich unendlich viele! Es vergeht kaum ein Tag an dem ich nicht an irgendeiner Geschichte im Kopf arbeite. Viele werden begonnen, viele neue Charaktere erschaffen aber nur die wenigsten beendet..
Momentan arbeite ich nur an drei Geschichten aktiv. Das sind Micusekiar und eine - es fällt mir schwer es zuzugeben - Vampirstory (ich selbst mag Vampirstorys eigentlich gar nicht so gerne -.-). Neu dazu gekommen, seit ich in Japan bin, ist eine Liebesgeschichte *würg*, die aber hoffentlich nicht ganz so schnulzig wird..
In Micusekiar habe ich 7 Figuren ausgearbeitet. Davon sind eine bis drei Hauptfiguren und der Rest Nebencharaktere. Ich muß erstmal abwarten wie sich die Geschichte entwickelt, erst später kann ich wirklich entscheiden wer zu was taugt^^
In der Vampirgeschichte gibt es.. 6 Charaktere. Ich musste erstmal nachzählen^^
Zwei sind unbestrittene Hauptcharaktere. Beide weiblich und es ist keine Lesbengeschichte ^_-
Eigentlich bevorzuge ich männliche Figuren, um so seltsamer mutet meine Vamp-Geschichte an. Sie ist einfach nur untypisch für mich..
In der Lovestory gibt es einen weiblichen Hauptcharakter und eine Clique. Die Clique besteht auf 5 Leuten. Also sind es im Prinzip 6 Charaktere, von denen zwei wichtig sind (ist ja eine Lovestory ^_-) aber dann wäre da auch noch Nummer 7..
Zum Schluß gibts noch zwei beendete Kurzgeschichten mit zusammen 3 Charakteren. Aber die sind nicht wirklich super ausgearbeitet^^

Wenn man das alles zusammen fasst, bevorzuge ich eigentlich männliche Charaktere, schreibe im Moment aber eher mehr aus der Sicht von Frauen. Und die Zahl 7 scheint mir zu gefallen. Ich sollte bei der Vamp-Geschichte noch einen einfügen, um auch hier auf die 7 zu kommen ^_-

Sonntagsausflug mit dem Fahrrad

Sowas.. die Woche ging ja fix rum..
Und ich habe tatsächlich wieder frei! Langsam fängt diese Zeit an sich zu häufen..
Sehr schön! Denn so kann ich einige Vorhaben endlich in die Tat umsetzen.
Eins davon habe ich heute gleich getan. Ich wollte mit dem Fahrrad dem einen Fluß folgen. Bei einem früheren kurzen Ausflug hatte ich entdeckt, dass die ganze Zeit ein Weg direkt daran entlang führt.
Also hab ich mir heute mein Rad geschnappt, auch wenn ich anfangs gar nicht so große Lust auf einen Ausflug hatte. Allerdings hatte ich auch keine große Lust in meinem Zimmer zu hocken.
So bummelte ich morgens etwas vor mich hin und bin schließlich irgendwann nach 10h los.
Die erste kurze Strecke kannte ich ja schon bis zu einer bestimmten Brücke. Ab dort war dann alles neu. Da der Fluß in dem Bereich ins Landesinnere floß, war mir klar, dass er irgendwann einen Bogen beschreiben würde. Aber wo das sein würde und was mich nach der Richtungsänderung erwarten würde, war mir nicht klar.
Nein, die Zeigen waren es eigentlich nicht..
Haben mich aber auch ganz schön verwundert..

Umso überraschter war ich, als ich an einem Park rauskam, den ich seit meinem ersten Tag in Asaka mal genauer unter die Lupe nehmen wollte. Nun konnte ich also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, parkte mein Fahrrad und besuchte den Park. Er erinnerte mich sehr an den Taki no ne. Ein kleiner Park, nur eine Straße von meinem Wohnort entfernt. Im Prinzip wirken diese Parks wie Mini-Wälder. Ich bin also einmal den Berg in einem Halbkreis hinauf gestiegen und dann wieder hinunter, so dass ich wieder bei meinem Fahrrad ankam.


Von nun an war der Weg am Fluß entlang nicht mehr ganz so schön ausgebaut wie vorher. Ich musste häufig über relativ dicht befahrene Straßen und über abenteuerliche Wege, dafür kam ich aber auch endlich in die "Natur". Es standen also nicht mehr Häuser am Deich, sondern eher Felder. Sogar einen Tierfriedhof habe ich entdeckt.
Ab hier konnte man den Weg kaum noch erkennen.
So sah der Weg vorher aus.

Nach einigen hundert Metern trafen sich mehrere Flüsse. Ich musste deshalb einen kleinen Umweg fahren, und kam dann auf eine reich frequentierte Straße für Fußgänger und Radfahrer. Eine führte oben auf dem Deich entlang und eine unten am Wasser. Nur dass man vom Wasser leider nichts sah, weil die üppige Vegetation einem einen Strich durch die Rechnung machte.
Auf einmal dachte ich auch, ich gucke nicht richtig. Ich konnte von dort aus den Skytree sehen! Immerhin liegen zwischen Asaka und dem Skytree 40km und halb Tokyo..
Na? wer findet ihn?


Schon seit ich auf dieser tollen neuen Radstrecke unterwegs war, suchte ich nach einem geeigneten Plätzchen für meinen "morgendlichen" Kaffee.. Als ich dann seltsames Trommeln vernahm, war schnell klar, hier würde ich bleiben.
Ich stellte mein Fahrrad ab und kletterte die Betonböschung hinauf. Von dort aus konnte ich die kleine Taiko-Gruppe sehen und ihrem Üben lauschen. Ich machte es mir gemütlich und holte meinen Kaffee und meinen Kindle aus der Tasche und schaffte es doch tatsächlich über 20% meines aktuellen Buches zu lesen. Für mich ist soviel am Stück zu lesen echt schon eine beachtliche Leistung. Normalerweise habe ich sofort Hummeln im Hintern und muß weiter.


Als die Taiko-Leute allerdings ihre Zelte abbrachen, machte auch ich mich langsam wieder fertig um den Heimweg anzutreten.


Schließlich musste ich auch noch Einkaufen und den Blogeintrag wollte ich auch gleich heute noch fertig bekommen. Dann verbrachte ich allerdings dermaßen viel Zeit in der Kleidungsabteilung und im 100¥ Shop, dass ich die Zeit im Lebensmittelbereich auf ein Minimum verkürzte.
Im 100¥ Shop habe ich lustigerweise auch etwas für Bücherwürmer entdeckt.. Lesezeichen und Wäscheklammern, die einem das Buch offen halten sollen..


Dann ging es auch schon wieder zurück. Der Ausflug war wieder richtig schön und entspannend. Auch mein Arm tut schon gar nicht mehr so weh wie noch heute morgen. Und ich freue mich auf den nächsten freien Sonntag. Dieses Mal vielleicht ohne schon wieder so viel Geld auszugeben..

Samstag, 7. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben bloggen - Tag 1


1. Erzähl uns von deinem Lieblingsschreibprojekt/der Lieblingswelt, mit der du gearbeitet hast, und warum?


Oh.. das ist schwierig..
Ich würde hier ja glatt mal Micusekiar, mein Ewig-Projekt, nennen.. Ich arbeite zwar noch daran, aber abgeschlossen habe ich sowieso noch nicht viel. Micusekiar liegt mir sehr am Herzen, weil es die Welt schon so lange gibt. Vor ca. 13 Jahren erblickte das Land das Licht der Welt. Schnell war einer Freundin und mir klar, dass es eine Welt OHNE Magie sein würde. Ein Umstand, der für Micusekiar aber nicht natürlich ist. Micusekiar ist in 5 Fürstentümer unterteilt: Minali, Cumba, Serato, Kingie und Arimor.
Durch Arimors Verrat verloren die übrigen Länder ihre Magie.
Dieser Aspekt ist trotz der kompletten Umgestaltung der Story vor etwa einem Jahr erhalten geblieben. Aber sonst auch nicht viel.. Die Charaktere habe ich auch alle behalten, aber es wird nur noch maximal 3 Hauptcharaktere geben, nicht 6 oder mehr, wie zu Anfang.
Ziel der Geschichte ist es nun Arimor wieder in das Konstrukt der übrigen Länder einzugliedern und somit Micusekiar sein Gleichgewicht zurück zu geben.
Die Story habe ich in etwa im Kopf, trotzdem schaffe ich es nicht die Geschichte einfach aufzuschreiben. In diesen 13 Jahren habe ich oft versucht neu anzufangen, bin aber immer gescheitert. Deshalb versuche ich dieses Mal etwas Neues, ich schreibe nur kleine Episoden aus der Geschichte, die mir leicht fallen und hoffe dass ich dann auch irgendwann die Lücken füllen kann.
Bis jetzt habe ich 3 Fragmente beendet..

Freitag, 6. Juli 2012

30 Tage über's Schreiben Bloggen - Der Anfang

Ein "Stöckchen" das ich wahnsinnig interessant finde!
Ich scheibe ja nun wirklich nicht viel, habe noch kein Buch fertig bekommen und habe eigentlich auch keinerlei Ambitionen jemals etwas zu veröffentlichen. Trotzdem mag ich das Schreiben sehr und möchte jedem, der hier ab und zu mal rein schaut ein bisschen etwas über meine Art zu Schreiben erzählen.. und über die Projekte an denen ich so sitze^^
Ich glaube, dazu eignen sich diese 30 Fragen ganz gut^^
Manchmal denke ich zwar, dass es alles eher auf Leute abzielt, die ein bisschen mehr geschrieben haben als ich, aber Antworten werde ich schon finden^^
Ich freue mich auf jeden Fall, falls ich vielleicht mal das ein oder andere Kommentar zu den Themen bekomme, vielleicht hat ja jemand ähnliche Angewohnheiten oder ganz andere ^_-
Da ich mein Leben komplett umkrempeln mußte, kann es sein, dass ich mit den Tagen nicht immer ganz pünktlich bin, ich hoffe aber, ich bekomme die 30 Tage trotzdem zu Ende.
Ach ja, gefunden habe ich das Ganze bei Neyasha und aus dem Englischen übersetzt hat es Maja.

Damit komme ich auch endlich mal wieder etwas näher an das Thema meines Blogs..