Donnerstag, 31. Mai 2012

Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel

Infos zum Buch:
Flavia de Luce
Mord ist kein Kinderspiel
von Alan Bradley
Verlag: Silberfisch (gekürzt)
Laufzeit: 6Std 30min
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 3867426821
24,95€ bei Amazon
Klappentext:
Nie zuvor hat die junge Flavia de Luce einen so aufregenden Theaterabend erlebt: Der begnadete Puppenspieler Rupert Porson schlägt das Publikum in seinen Bann, und beim furiosen Finale gibt es sogar eine echte Leiche! Die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Nur die brillante Hobbydetektivin Flavia findet heraus, dass jemand die elektrische Anlage der Bühne manipuliert hat. Doch schon bald stellt sich die bange Frage, ob die neugierige Flavia ganz allein gegen den Strippenzieher in diesem mörderischen Marionettenspiel bestehen kann ...
[Quelle: Amazon] 
Ehrlich gesagt wollte ich schon lange eins dieser Bücher hören, bin aber immer vor der gekürzten Fassung zurück geschreckt. Die mag ich ja bekanntlich nicht.. Aber jetzt war ich auf der Suche nach einem kurzen Hörbuch, das ich schnell nochmal durchhören konnte bevor Perry Rhodan Neo 18 erschien.
Das hat mit Flavia de Luce auch wunderbar geklappt, einen Tag habe ich noch Musik hören müssen, dann war die Zeit überbrückt.
Ich muß also gestehen, manchmal können auch gekürzte Hörbücher Vorteile haben, aber wirklich nur sehr sehr selten!

Flavia stellt sich gerade ihre eigene Beerdigung vor, als sie auf dem örtlichen Friedhof eine Entdeckung macht. Dort hockt eine wunderschöne junge Frau und weint sich die Augen aus dem Kopf.
Nialla ist die Assistentin eines sehr bekannten Puppenspielers und ihr Auto hat eine Panne. Durch einige unglückliche Umstände werden die Beiden nun gezwungen für einige Zeit in Bishop’s Lacey zu bleiben. Der Vikar der kleinen Gemeinde bittet Rupert Porson, den Puppenspieler, auch gleich darum zwei Vorstellungen zu geben, eine für die Kinder und eine für die berufstätigen Erwachsenen.
Bei der letzteren kommt es zu einem Todesfall, den Flavia dank ihrer Chemiekenntnisse, ihrer schnellen Auffassungsgabe und ihrem Kombinationsgeschick fast im Alleingang aufklärt.
Erwähnt werden muß selbstverständlich noch, dass Flavia erst 10 Jahre alt ist und in den 60er Jahren lebt..

Ich muß gestehen zuerst war ich verwirrt.. Ich dachte Flavia sei wirklich tot.. Außerdem habe ich sehr oft die Tageswechsel nicht mitbekommen.. Plötzlich war es immer schon Morgen. Ich bin mir nicht sicher, ob das irgendwie an den Kürzungen liegt oder ob ich just immer in diesen Momenten nicht richtig zugehört habe.. Dann wäre es nur seltsam, dass ich immer genau diese Augenblicke erwischt hätte.
Die Bücher scheinen einige Kleinigkeiten zu besitzen, die ich total super finde. Zum Beispiel, dass Flavias bzw. Harriets Fahrrad einen Namen hat. Aber auch die Charaktere finde ich durchweg toll. Jeder hat seine kleine Macke und Flavia kennt sie alle. Genau so stelle ich mir das Leben auf dem Land vor. Einzig drei Dinge habe ich nicht verstanden/ mochte ich nicht.

Zum einen bin ich durch die Verwandschaftsverhältnisse in der Familie nicht durchgestiegen.. Tante Felicity ist die Schwester von Flavias Vater. Also sind sie die de Luces.. Buckshaw ist der Familiensitz der de Luces. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Flavia ihre chemischen Gerätschaften von Felicitys Onkel geerbt. Allerdings heißt es auch, dass Harriet dem Onkel viel assistiert und die Aufzeichnungen der Experimente angefertigt hat. Sie hat immer mit Tante Felicity zusammen gespielt und es wird einem irgendwie der Eindruck vermittelt, dass Harriet eigentlich die Erbin von Buckshore gewesen ist. Das passt ja aber irgendwie nur, wenn sowohl Harriet als auch ihr Mann de Luces gewesen waren, denn damals wurde der Familienname sicher nur von der männlichen Seite übernommen.
Kann mich da vielleicht jemand aufklären, der schon mehr Bücher der Reihe gelesen hat?

Dann als Zweites wirkte es so, als wenn der Tod von Robin schon ziemlich weit zurückläge. Sonst müsste man sich doch eigentlich auch mal an Rupert erinnern? Wie kann es denn sein, dass Flavia, die gerade mal 10 Jahre alt ist, sofort die Gesichtszüge der Jack-Puppe als die von Robin erkennt?

Und zu guter Letzt fand ich die Ich-Erzähler-Perspektive hier unpassend. Ich glaube das Buch würde mehr gewinnen wenn es in der dritten Person erzählt werden würde..

Über die sehr interessanten Chemie-Experimente will ich mal lieber gar nichts sagen, denn von Chemie habe ich keinen blassen Schimmer^^

Andrea Sawatzki als Sprecherin fand ich äußerst gelungen. Ich finde weibliche Sprecherinnen nur sehr selten ansprechend, aber sie mochte ich. Ich mag sie auch als Schauspielerin sehr gerne, nur die Stimme alleine hätte ich jetzt nicht mit ihrer Person in Verbindung gebracht.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Serien - In Progress.. (Teil 1)

Ich möchte euch nun kurz die Serien vorstellen, die ich gerade sehe. In der Navigation habe ich sie ja schon länger stehen. Zugegeben, es sind zwei Animes und die andere kennt wahrscheinlich sowieso jeder. Aber ich schaue alle drei recht gern und möchte kurz erzählen weshalb.

Beginnen tue ich mit 満月をさがして (Fullmoon wo Sagashite).
Wörtlich übersetzt etwa "Den Vollmond suchend".
Diese Serie erschien als Manga im Ribon Magazin, das sich an ein Publikum zwischen 11 und 14 Jahren richtet, würde ich mal schätzen..
Trotzdem mag ich den Anime sehr, auch wenn dank der Zielgruppe zwischendurch reichlich viel Kitsch auftaucht.

Der Traum der zwölfjährigen Waise Mitsuki Kouyama ist es, Sängerin zu werden. Ihre Großmutter und ihr Arzt verbieten ihr aber viel zu singen, denn Mitsuki hat einen Tumor im Hals und die Belastung durch Singen und Sprechen kann sie sehr schnell krank machen und letztendlich umbringen.
Als dann eines Tages plötzlich zwei Shinigami (Todesengel) auftauchen, verändert sich ihr Leben schlagartig. Eigentlich können Menschen die Shinigami nicht sehen, doch aus irgendwelchen Gründen ist Mitsuki dazu in der Lage. Die Beiden erzählen ihr, dass sie nur noch ein Jahr zu leben hat und nun ist für Mitsuki klar, sie muß in diesem Jahr ihren Traum verwirklichen, denn das hat sie Eichi-kun versprochen. Nur so werden sie sich wiedersehen.
Die beiden Shinigami, Takuto und Meroko, helfen ihr dabei. Sie müssen nur dafür sorgen, dass Mitsuki nicht früher oder später stirbt als es ihre Bestimmung ist, ansonsten können sie im Prinzip tun und lassen was sie wollen.
Mitsuki geht noch am selben Tag zu einem Vorsingen bei Seed Records. Nur leider darf man erst mit 16 Jahren daran teilnehmen. Dank Takutos Hilfe ist es ihr aber möglich sich in einen blonden, völlig gesunden, Teenager zu verwandeln. Durch ihren Gesang verzaubert sie nicht nur die Jury, sondern auch die Shinigami, besonders Takuto, den irgendetwas mit Musik zu verbinden scheint.
Von nun an beginnt die Geschichte von Mitsukis letztem Jahr, das natürlich mit einigen Schwierigkeiten verbunden ist. Sie braucht zum Beispiel einen Fürsprecher. Ihre Großmutter kommt dafür nicht in Frage, sie hasst Musik und ist auch sonst sehr streng. Bleibt nur Wakaouji-sensei, ihr Arzt und früherer Freund ihrer Eltern. Sie braucht ihn außerdem als Alibi gegenüber ihrer Großmutter.
Allerdings kann sie ihm nicht erzählen, dass sie singt, schließlich würde ihr keiner die Geschichte von den Shinigami und der Verwandlung glauben, also erzählt sie ihm sie würde modeln. Das das irgendwann zu Problemen führt ist vorprogrammiert..

Soweit die Story der ersten beiden Folgen. Insgesamt gibt es 52 Episoden, davon natürlich einige Lückenfüller, die die Story nicht wirklich vorantreiben. Diese sind aber nicht so zahlreich wie bei anderen Serien.
Außerdem ist sie in den meisten Episoden gut gezeichnet und die Story wurde gut umgesetzt. Nicht so wie bei Kamikaze Kaito Jeanne, auch von Arina Tanemura, das in Deutschland ja bekannter ist und auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Man erlebt Mitsukis bzw. Fullmoons Aufstieg im Showbusiness und einige Schwierigkeiten, die sie meistern muß. Oft verursacht durch ihre Rivalin Madoka, die ihr einen reibungslosen Aufstieg nicht gönnt. Sie selbst hatte sehr hart zu kämpfen und erträgt es nicht, dass Fullmoon alles zuzufliegen scheint. Aber auch andere Todesengel bereiten ein paar Probleme. Merokos alter Partner taucht auf und mischt sich in die Angelegenheiten von Negiramen (so heißt das Team von Takuto und Meroko) ein.

Mir gefällt die Geschichte, weil sie einfach und schlicht ist. Es gibt keine Action und befasst sich doch mit einem so ernsten Thema wie dem Tod, was ungewöhnlich für eine Geschichte für Kinder ist. Aber sie erzählt auch, wieviel es wert sein kann, seine Träume in Angriff zu nehmen und sie zu verwirklichen.
Das alles verpackt in eine bunte, lustige, süße Zeichentrickserie.


Japanisches Cover des MangasDeutsches Cover des Mangas

Samstag, 26. Mai 2012

Essen in Japan (Teil 2)

Bentos
Hier möchte ich euch kurz zeigen was ich so zu Mittag esse.

Meistens bereite ich mir eine Kleinigkeit zu, die ich zur Arbeit mitnehme, aber trotzdem kaufe ich zusätzlich auch noch im Konbini etwas (dann habe ich Abends nicht so viel Hunger..)
Meine derzeitigen Arbeitskollegen fahren jeden Tag zum Konbini, weshalb ich schon das ein oder andere testen konnte.
Ganze Bentos kaufe ich aber nicht immer, ab und zu werden es auch nur Onigiri oder ein Salat. Außerdem leiste ich mit ab und zu Nachtisch, aber der fällt ja in den anderen Beitragsbereich..


So sieht das selbst angerichtete Rohkost-Bento zum Beispiel aus.
Ich nehme gerne Tomaten und Gurken, ab und zu Banane, Salat, kleine Maiskölbchen oder eine rohe Schocker-Karotte. (Japaner essen keine rohen Karotten wenn ich das richtig verstanden habe..)


Reis, Tonkatsu und Daikon. Tonkatsu isst man lieber im Restaurant..


Lecker Udon und in der Brühe mitgegartes Gemüse + Ei.
Ich bin übrigens zu faul meine Bentos hübsch anzurichten..


Zwei dicke Kroketten für nur 1,60€ Die machen auf jeden Fall satt.


Mit Speck umwickelte Würstchen/Hack-Masse. Es war nicht zu identifizieren aber sehr lecker! Dazu bin ich nur gekommen, weil ich die Katakana entziffern wollte. Die Schriftzeichen mit dem Finger nachgefahren habe und die Verkäuferin daraufhin dachte ich möchte dieses Ding..
Nun ja.. man lernt ja dazu.. Nie bei der Kasse mit dem Finger auf irgendetwas zeigen..


Dieses Mal mit leckeren Edamame.


Ja genau.. Ihr seht richtig.. Schnöde Fritten.. Aber mit Chiligeschmack!


Konbini-Sushi-Maki am Stück. Diese sind genauso elegant verpackt wie Onigiri. So bleibt das Noriblatt nämlich schön knusprig! Ich hatte die Thunfisch-Mayo-Variante, die sehr lecker war.
Hier ein Video wie man die Dinger auspackt: klick.


Frittierte Süßkartoffeln
Danach war mir schlecht -.- Aber so richtig! Das lag aber nicht daran, dass sie schlecht waren, sondern dass ich eigentlich kaum noch Frittiertes essen kann..


Öhm.. Ja.. Bolognese >.<


Und Hähnchengeschnetzeltes.. Ab und zu braucht man eben ein wenig Heimat..


Hähnchenvariationen auf Reis. Die waren lecker O.O

Freitag, 25. Mai 2012

Diner des Grauens

Infos zum Buch:
Diner des Grauens
von A. Lee Martinez
Verlag: Lübbe Audio
Laufzeit: 7Std 34min (ungekürzt)
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 3785737459
9,99€ bei Amazon
Klappentext:
Willkommen im Diner des Grauens, wo Zombie-Angriffe an der Tagesordnung sind. Als die beiden Kumpels Earl und Duke mit ihrem uralten Pick-up bei dem Imbiss Halt machen, trifft es sie hammerhart: Zombie-Kühe, eine monströse Bardame und singende Yucca-Palmen sind erst der Anfang. Doch Earl und Duke sind nicht umsonst der coolste Vampir und der fetteste Werwolf der Welt.
[Quelle: Amazon]


Von diesem Buch hatte ich vorher noch nie etwas gehört, wurde mir auch einfach untergeschoben. Ungefähr so: "Gib ihr nochmal das Diner des Grauens mit das gefällt ihr bestimmt." Man beachte, ich war im selben Zimmer und hatte was dieses Buch anging keinerlei Mitspracherecht. Vielen Dank dafür ^_-
Der Titel hätte mich nämlich abgeschreckt, viel zu gruselig für meinen Geschmack. Aber der Inhalt ist nicht wirklich gruselig auch wenn ich die Nacht nachdem ich das Buch ausgehört hatte, etwas seltsam geträumt habe.. Von einer Kiste die unbedingt zurück in die Erde muß sich aber sträubt.. Ähm ja..

Earl und Duke, ihres Zeichens Vampir und Werwolf fahren mehr oder weniger ziellos durch die Gegend. Ein leerer Tank zwingt sie dazu bei einem abgelegenen Diner Halt zu machen. Die dicke Wirtin erklärt sich bereit Duke noch etwas zu Essen zu machen, als eine Horde Zombies auftaucht. Erstaunt stellen Earl und Duke fest, dass dies nicht der erste Übergriff der Untoten war. Loretta, die Wirtin, ist verdammt taff was das Umlegen von Zombies angeht trotzdem helfen die Beiden ihr, denn dieses Mal sind es mehr Untote als gewöhnlich. Kurzerhand bittet Loretta die zwei Männer um Hilfe, eigentlich nur für das Verlegen einer neuen Gasleitung, aber sie wollen sich trotzdem auch um das Zombieproblem kümmern. Dabei geraten sie in eine Geschichte die weit größer ist als sie zuerst aussieht..
Es geht um das Ende der Welt..

Der Anfang war für mich trotzdem etwas holprig. Ich habe mich ernsthaft gefragt weshalb Oliver Rohrbeck seine Stimme so dämlich verstellt und zwei Typen die das ganze Auto voller Bier haben kann ich eigentlich nicht mögen. Das kommt von meiner natürlichen Abneigung gegen übermäßigen Biergenuß..
Sobald Earl und Duke aber beim Diner angelangt waren, war es um mich geschehen.. Ich verfolgte die Entwicklungen der Geschehnisse mit Spannung und obwohl der Haupthandlungsstrang sehr vorhersehbar war, habe ich dieses Hörbuch genossen. Leider zog das auch nach sich, dass ich viel lachen mußte. Im deutschen Nahverkehr ist es mir ziemlich egal wenn ich dämlich grinsend da sitze oder mir auch mal ein kleines Kichern entschlüpft, aber ich habe keine Ahnung wie Japaner auf solche Leute in ihren Bahnen reagieren. Ich bin während des Hörens zweimal von Asaka nach Shinjuku und wieder zurück gefahren und habe es fast geschafft ohne eine Gesichtsregung in der Bahn zu sitzen.. fast..
Das Ende kam wie erwartet, von Oliver Rohrbeck allerdings in einem derart gelangweilten Ton vorgetragen, dass auch wirklich keinerlei Spannung/ Herzklopfen/ wie auch immer aufkommen wollte. Dabei spitzen sich die Ereignisse am Ende dramatisch zu und man hätte durch einen anderen Vorlesestil deutlich mehr rausholen können. Das fand ich ehrlich gesagt extrem traurig. Trotzdem würde ich mir auch andere Geschichten rund um Duke, Earl, Cassy und Napoleon anhören, ich muß nochmal nachforschen ob es welche gibt..
Es war so ein schönes, locker flockiges, leichtes Hörvergnügen dass man jeder Zeit mal dazwischen schieben kann.

Einkäufe des vergangenen Monats

Meine bisherigen Einkäufe.. Nicht ganz alles, aber das sind die Interessantesten^^
Zwei T-Shirts
Noch ein etwas anders geschnittenes
Langes Shirt + Leggins
Einfaches Longsleeve
Arbeitsgummistiefel (Inzwischen eher braun..)
Ich konnte nicht widerstehen..
Bentobox für die Arbeit
Diese CD wollte ich schon eeewig haben, aber in Deutschland zu teuer. Aber selbst in Japan mit 19€ gebraucht nicht ganz billig..
Handy + zwei Anhänger :3
Meine neue Tasche, ich konnte absolut nicht wiederstehen!
Trägt hier jeder, musste also sein. Übrigens von H&M Shinjuku..

Sonntag, 20. Mai 2012

Essen in Japan (Teil 1)

Ich wollte ja auch immer mal etwas über das Essen in Japan schreiben..
Nun bin ich schon einen Monat hier und habe das noch nicht getan, es hat sich also ganz schön viel angesammelt >.<
Deshalb werde ich den Thread nicht ganz so ausführlich machen. Nur die Dinge kurz vorstellen und meine Meinung dazu sagen.
Außerdem spalte ich ihn lieber in Süßkram und anderes Essen auf..

Angefangen hat meine Kaufwut in einem Konbini nahe des Yoyogiparks in Tokyo.
Dort entdeckte ich Oreosticks in zwei verschiedenen Varianten, einmal normal und einmal mit Matchageschmack.
Eigentlich gibt es in Japan alles einmal normal und einmal mit Matchageschmack, aber dazu später noch mehr..
Ich hatte auf Grund des Bilds angenommen, dass mich herrliche Schokolade, leichter Keks und ein Cremekern erwartet. Denkste! Das Zeug war staubtrocken, was der Matcha auch nicht mehr retten konnte. Dieses Produkt kaufe ich erstmal nicht wieder.


Bei meiner Gastfamilie gab es als erstes Tee und dazu natürlich Süßkram. Unter anderem die Chokopies. Das sind Süßigkeiten nach meinem Geschmack, die könnte ich jeden Tag essen >.< Außen Schokolade, innen Bisquitteig mit einer leckeren Creme *yummi*.


Am Kodomo no Hi gab es traditionelle Mochi. Einmal in Grün und einmal in weiß, beide gefüllt mit Roterbohnenpaste. Die Mochi, die man in Deutschland im Asialaden kaufen kann, kann man mit diesen absolut nicht vergleichen. Sie sind einfach absolut lecker, auch wenn ich nicht so ganz identifizieren konnte was das Grüne in dem einem Mochi war. Sie sind übrigens in Eichenblättern eingewickelt.


Zweimal habe ich nun schon Eis während der Arbeit ausgegeben bekommen, beide waren total lecker und ich werde sie in Deutschland vermissen :( Das eine Eis war ein Erdbeereis. Besonders daran war die Kruste. Da waren Knusperstückchen eingearbeitet, super lecker wenn auch etwas künstlich.. Das andere Eis sieht auf den ersten Blick aus wie eine Waffel in Schokoladenform. Man kann es tatsächlich auch so portionieren. Gefüllt ist das Ganze dann mit Vanilleeis und in der Mitte nochmal feste Schokolade, die beim Abbeißen schön knackt.


Bei der Arbeit hatte ich auch noch etwas anderes geschenkt bekommen, die Azubine hat Süßigkeiten aus Asakusa mitgebracht. Einmal eine Mischung aus den unsbekannten Reiswaffeln mit Erdnüssen in verschiedenen Geschmacksrichtungen und eine Süßigkeit in Fischform.
Die Reiswaffeln habe ich nur in zwei Geschmacksrichtungen probiert, Honig bzw. pur und Matcha.

Matcha mochte ich nicht so gerne, Honig hat sehr gut geschmeckt. Die Fischsüßigkeit war lecker, kommt aber nicht an die richtigen heran, wie ich eine in Kawagoe und dann nochmal in Asaka gegessen habe. Ich kann mir einfach nicht merken wie sie heißen^^

Diese gibt es traditionell mit Roterbohnenpaste gefüllt, aber auch mit Schokopudding Vanillecreme und Käse! Bis jetzt habe ich nur Vanillecreme (カスタード) probiert, weil ich die einfach liebe^^ Diese Fische sind richtig schön fluffig, sie werden in bestimmten Formen direkt am Straßenrand zubereitet und sind lecker! klick!

Dann gibt es da noch die Sticks! Von vielen verschiedenen Marken und in meist drei verschiedenen Sorten -Schoko, Erdbeer und Pur-. Innen drin gibt es Keks und außen rum eine Hülle von eben diesem Geschmack. Vor sechs Jahren hatte ich noch Blaubeere gegessen, die habe ich leider noch nicht wieder gefunden, vielleicht war es eine Specialedition.. Momentan mag ich Erdbeere am Liebsten. Schoko finde ich irgendwie langweilig..


In einer Mittagspause habe ich mir einen Nachtisch geleistet. Ein Tiramisu-Sandwich. Das ist Toast ohne Rand, gefüllt mit einer Schoko-Kaffee-Irgendwas-Creme. Ich fand ja, dass es nicht wirklich nach Tiramisu schmeckte und dazu auch nicht sonderlich lecker war..


Am Tag vorher gab es übrigens auch schon Nachtisch.. Zwei Baums.. Einen Milch-Baum und einen Matcha-Baum (wie man sieht, es gibt wirklich alles mit Matcha ^_-). Beide mochte ich nicht.. Es gibt aber auch leckere Baumkuchen! Am Muttertag durfte ich einen kleines Stück eines Baumkuchens probieren, der hat gut geschmeckt^^


Und zum Abschluß habe ich nur noch zwei andere Süßigkeiten im Angebot. Schweineohren, die genauso schmecken wie in Deutschland und einen Schoko-Snack. Das ist eine dickere Stange aus knusprigem Teig mit Schokolade drum herum, leider nichts Besonderes..

Montag, 14. Mai 2012

Perplies im Zeichen der Sterne

Perry Rhodan Neo 15 von Bernd Perplies


Auf diese Folge habe ich mich sehr gefreut, denn auch wenn ich vorher noch kein Buch des Autors gelesen habe, so habe ich doch sehr sehr viel Gutes von ihm gehört. Auch steht er für mich irgendwie für junge Fantasy.
Und Perry Rhodan Neo ist eine Science Fiction Reihe, die das Interesse der neuen Generation an diesem Universum wecken soll.
Was liegt also näher als Autoren zu verpflichten, die außerhalb der Reihe bekannt und beliebt sind?

Ich habe die Serie ja von Anfang an gehört und war nun gespannt auf den Neuling. Aber der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, er passt zu Neo. Er ist frisch, amüsant und flüssig. Nur eine Sache hat mich gestört, die ständigen Anspielungen auf StarTrek und StarWars. Am Anfang war es ja vielleicht noch ganz lustig, aber irgendwann war der Witz auch ausgelutscht und hat mir nur noch ein genervtes Augenrollen abgerungen, zusammen mit dem Gedanken: "nicht schon wieder".

Ich würde mich auf jeden Fall freuen wenn Perplies wieder für Rhodan schreiben würde, dann aber halt bitte ohne diese vielen Anspielungen..

Vielleicht bekomme ich dann auch vorher noch hin mal Tarean zu hören, das schon lange auf meiner Audible Wunschliste steht..

Donnerstag, 3. Mai 2012

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Infos zum Buch:

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

von Walter Moers
Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 14Std 41Min
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: B005T5AGAK
27,95€ bei Amazon
Klappentext:
Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.
Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem 'Unsichtbaren Theater'. Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im 'Labyrinth der Träumenden Bücher', das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

"Das Labyrinth der Träumenden Bücher" ist der erste Teil eines auf zwei Bücher angelegten neuen Abenteuers.
[Quelle: Amazon]
 

Wieder eins der Hörbücher, das wir uns gleich nach Erscheinen gekauft, aber erst sehr sehr viel später zu Ende gehört haben.
In bin aber sehr froh, dass wir es noch geschafft haben bevor ich nach Japan geflogen bin.

Hildegunst von Mythemetz ist sein Ruhm zu Kopf gestiegen. Schlechte Kritik will er nicht lesen, er sonnt sich viel lieber in den Lobeshymnen, die auf ihn gesungen werden.
Nun bekommt er einen Brief mit einem Text, der ihn sehr schmunzeln lässt. Der Stil ist überaus blumig und ausschweifend. Erst am Ende stellt er fest, dass es sein eigener Schreibstil ist. Doch was ihn wirklich aufschreckt, ist der letzte Satz des Briefes: "Der Schattenkönig ist zurückgekehrt." Dieser Satz veranlasst Hildegunst wieder nach Buchhaim zu reisen um der Herkunft des Briefes auf die Spur zu kommen.
Dabei muß er erkennen, dass die Stadt sich sehr verändert hat. Er besucht seine alten Freunde Kibitzer und Inacea, schließt wieder Frieden mit ihnen und lässt sich von Inacea in die Geheimnisse des Puppetismus einführen. Dabei stößt Hildegunst auf das Unsichtbare Theater und landet bei einer solchen "Vorstellung" natürlich wieder in den Katakomben..

Die ersten Kritiken zu diesem Buch habe ich schon am Tag des Erscheinens gelesen. Es gab eigentlich nur zwei Meinungen: "todlangweilig" und "gut wie eh und je".
Ich kann ehrlich gesagt diejenigen verstehen, die darüber gefrustet sind, dass in diesem ersten Teil nur Hildegunsts Ankunft in Buchheim beschrieben wird und seine neu entdeckte Liebe zum Puppetismus. Gerade als man denkt es wird spannend, hört der erste Teil auf. Trotzdem fand ich dieses Buch sehr unterhaltsam. Es war im typischen Hildegunst/Moers-Stil geschrieben und eigentlich machen ja die ganzen Beschreibungen und Abschweifungen und seltsamen Vorkomnisse die Bücher aus. Und davon gibt es auch im Labyrinth der Träumenden Bücher mehr als genug.

Mittwoch, 2. Mai 2012

[Eigenes] Neues Fragment (man bin ich grad fleißig..^^)

An diesem Fragment von Micusekiar saß ich ewig! Dabei ging es eigentlich recht gut voran, wenn ich mich denn mal dran gesetzt habe..

Während ich es schrieb kamen mir sogar einige neue Ideen für die gesamte Story. Alles in allem bin ich ganz zufrieden, besonders die Gewitterszene gefällt mir^^

Für alle Interessenten gehts wie immer hier zur Story^^

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