Donnerstag, 29. März 2012

[Eigenes] Wieder eine neue Story und ein neues Aussehen

Soo.. dieses Mal hat es nicht ganz so lange gedauert bis ich das nächste kleine Fragment auf meinem Storyblog online gestellt habe..
Liegt wahrscheinlich daran, weil ich gerade wieder dabei bin ein anderes zu überarbeiten und mich die Veröffentlichungswut gepackt hat^^
Es handelt sich bei der Story um ein neues Bruchstück von Micusekiar, meiner uralt Fantasygeschichte^^
Außerdem habe ich dem Blog ein neues Aussehen verpasst, das Rosa konnte ich doch nicht mehr sehen, werde ich etwa alt? o.O
Hier auf jeden Fall der Link zu Story: klick

Muffins & Kaffee mit Blümchen

Heute habe ich sturmfreie Bude und mußte dementsprechend für mich selbst einkaufen..
Was bei sowas rauskommt kenne ich schon zur Genüge, ich komme irgendwie nie am Tchibo Shop vorbei..
Der Thermobecher hat es mir angetan, weil ich ihn auch ganz normal ohne Aufsatz benutzen kann. Orange ist zwar wirklich nicht meine Farbe, aber die Blümchen sind so hübsch >.<
Ich musste ihn einfach mitnehmen!
Dazu gibts heute Muffins. Allerdings habe ich mal nicht die teure Backmischung gekauft, sondern die billige. Eindeutig ein Fehler -.-
Ich hoffe meiner Kollegin, der ich morgen welche schenken will, schmecken sie trotzdem^^
Uuund.. es gibt noch etwas persönliches zu feiern! Ich habe es endlich nach 5 Monaten geschafft mein Lippenpiercing gegen einen Ring zu tauschen! Jetzt darf ich ihn noch einen Monat tragen bevor er wieder raus muß -.- *schnüff*
Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, dass mir Divergent einfach nur super gut gefällt! Ich könnte es in einem Rutsch weg lesen!

Donnerstag, 22. März 2012

SHE - The Ultimate Weapon

Infos zum Buch:
SHE - The Ultimate Weapon 1-7
von Shin Takahashi
Verlag: Carlsen
1720 Seiten insgesamt
Erscheinungsjahr: 2003-2004
ISBN: 3551776814 (Band 1)
Ab 0,83€ bei Amazon

Die letzte Rezension für die Science Fiction Challenge.. puh!
Lange habe ich überlegt welches Buch ich für die Station lesen könnte aber es fiel mir keins ein. Auch Stöbern in Buchläden und bei Amazon hat mich nicht weiter gebracht. Erst als ich noch einmal die Beschreibung zu dieser Station gelesen habe, fiel es mit wie Schuppen von den Augen, ein Manga!
Mangas stelle ich zwar eigentlich auf diesem Blog nicht vor, aber in meiner Verzweiflung diese Challenge abschließen zu wollen, mache ich eine Ausnahme..

Es handelt sich bei meinem auserwählten Stück um eine siebenteilige Serie von Shin Takahashi.
Ich habe nachfolgend den Inhalt der gesamten Serie zusammengefasst, selbstverständlich resultieren daraus kleine und etwas größere Spoiler, zum Beispiel wer stirbt, etc.  Ich setze nach dem Inhalt des ersten Bandes eine Markierung, danach folgen dann halt die Spoiler.

Shuji und Chise sind ein junges Paar. Beide waren noch nie mit jemand anderem zusammen und sind deshalb in ihrer Beziehung sehr unbeholfen.
Den Krieg, der in der ganzen Welt tobt, bekommen sie dabei kaum mit. Bis ein Angriff auf Sapporo geflogen wird während Shuji und seine Freunde in der Stadt shoppen. Ein geheimnisvoller Jäger der SDF holt viele der feindlichen Flugzeuge vom Himmel bevor er selbst abstürzt,  genau ins Blickfeld von Shuji. Dabei entdeckt er, dass der Jäger kein Flugzeug ist, es ist Chise, die kleine tollpatschige Chise, deren einer Arm nun eine Schusswaffe ist und die Flügel hat.
Shuji versucht nach diesem Vorfall alles tot zu schweigen. Natürlich erzählt er niemandem davon und auch gegenüber Chise erwähnt er es nicht. Für beide ist erstmal klar, sie wollen trotzdem zusammenbleiben. Doch Chise ist bald von Shujis Ignoranz zu sehr verletzt. Sie ist nunmal die ultimative Kampfmaschine und damit müssen sie beide leben. So kommt es schon im ersten Band zu einigen Trennungen von Seiten Chises, die jedoch ohne Wirkung bleiben, Shuji lässt sie nicht gehen.
ENDE DES ERSTEN BANDES


Gemeinsam wollen sie fliehen, verpassen sich aber leider. Nach diesem Vorfall versuchen beide so weiter zu machen wie bisher, sind aber nur noch unbeholfener und keiner findet den Mut über die verpatzte Flucht zu sprechen. Außerdem hängt noch die Frage nach Shujis erster Liebe zwischen den beiden. Als ausgerechnet diese wieder auftaucht ist das Chaos in Shujis Gefühlswelt vollends perfekt. Nur eins weiß er nun, er liebt Chise wirklich.
Bei einem Erdbeben in Shujis und Chises Stadt gerät Chise etwas außer Kontrolle und zerstört ausversehen einen kleinen Teil der Schule. Anstatt danach mit Shuji weg zu gehen, stellt sich Chise der SDF um sich warten zu lassen, sie denkt sie sei kaputt. Shuji ruft ihr noch nach, dass er sie abends am Aussichtspunkt erwartet. Also nimmt Chise sich einfach frei um Shuji dort zu treffen. Doch der kommt nicht. Chises freier Tag hat zur Folge, dass viele der Soldaten sterben, mit denen sie so etwas wie Freundschaft geschlossen hatte. Als Shuji mitten in der Nacht doch noch auftaucht, erzählt er ihr von seiner ersten großen Liebe und dass er an diesem Abend bei ihr war. Für Chise ist das zu viel, sie will endgültig die Trennung. Beide versuchen ab dem Moment wieder normal zu einander zu sein, es fällt ihnen jedoch schwer, denn lieben tun sie sich immer noch. Und dann ist es plötzlich mit dem Frieden in ihrer Stadt vorbei als ein Geschwader feindlicher Kampfflugzeuge über sie hinweg fliegt und einer sehr nahe der Stadt abstürzt.
Von da an flüchtet Chise sich in den Krieg. Sie kommt nicht mehr zur Schule und fliegt Einsatz für Einsatz. Auch Atsushi, ein guter Freund von Shuji, kommt nicht mehr. Er hat sich freiwillig für die Armee gemeldet um die Menschen zu beschützen, die er liebt.
An einem Sammelpunkt der Armee trifft Chise erneut auf Tetsu senpai, der einzige Überlebende der Soldaten mit denen sie befreundet war und macht mit ihm blau bevor der letzte große Angriff des Feindes in dieser Region kommt.
Der Feind kommt überraschend und mischt sich unter die japanische Armee. Viele Soldaten sterben und letztendlich bleibt keine andere Möglichkeit als Chise einzusetzen. Dabei wird jedoch die gesamte Stadt zerstört. In ihrem Heimatdorf kommt es zu einem schweren Erdbeben, bei dem sehr viele Menschen verletzt werden und sterben, auch Akemi, eine sehr gute Freundin von Shuji und Chise und die feste Freundin von Atsushi. Auch Atsushi ist tot, er ist bei Chises Verteidigungsschlag ums Leben gekommen.
Die SDF zieht sich nach Hokkaido zurück, in Chises Stadt. Dort kommt es endlich nach einigen Wochen wieder zu einem Treffen von Chise und Shuji.
Und endlich ziehen sie ihren alten Plan durch, sie hauen gemeinsam ab. Nachdem sie einige tote Städte durchquert haben, kommen sie endlich in eine belebte Stadt. Hier haben sich all diejenigen gefunden, die weiter machen und was neues aufbauen wollen. Chise findet in einem Ramenrestaurant Arbeit als Bedienung und Shuji nach langem betteln im Hafen und hilft dort den Fischern beim Entladen des Fangs.
Einige Tage leben sie glücklich, bis der Mann von der SDF auftaucht. Für's erste können sie ihn vertreiben, doch dann wird auch auf diese Stadt ein Luftangriff geflogen und Chise wird zur Kampfmaschine. Aber durch die fehlende Wartung funktioniert sie nicht richtig und Chise versucht mit allen Mitteln weiter sie selbst zu bleiben. Es gelingt ihr, aber die Stadt wird vollständig zerstört. Shuji sucht unter den Trümmern nach Essen und sorgt für Chise. Die Wartung und ihre Medikamente fehlen ihr und sie stirbt langsam aber sicher. Kurz vor ihrem Tod wird Shuji klar, dass er den letzten Schritt nicht gehen kann, er übergibt Chise der SDF und kehrt in seine Heimatstadt zurück. Hier lagert das gesamte übriggebliebene Militär Japans und wartet auf die letzte Schlacht. Aber trotzdem geht das Leben für die Menschen irgendwie weiter. Shuji erinnert sich an ein Versprechen, dass er Chise gab und geht an den Ort, an dem sie sich das erste Mal geküsst haben. Dort findet er die Austauschtagebücher, in die Chise jeden Tag geschrieben hat. Er liest alles durch und beginnt langsam zu verstehen was es bedeutete ein Mädchen und eine Kampfmaschine zu sein. Chise beobachtete ihn die ganze Zeit dabei, auch wenn sie sich nicht mehr erinnert, rührt Shuji etwas in ihr an. Nach einer sehr langen gemeinsamen Nacht kehren ihre Erinnerungen jedoch zurück und sie warnt Shuji, dass die entscheidene Schlacht sehr nahe ist.
ENDE DES LETZTEN BANDES

Ich weiß noch, dass ich damals, als ich die Serie das erste Mal gelesen habe, sehr begeistert von ihr war. Jetzt nach so vielen Jahren weiß ich nicht mehr ganz genau warum.
In sieben Bänden wird eigentlich nur beschrieben wie es in Shuji und Chise aussieht, was sie fühlen und durchmachen müssen. Die Handlung dient dabei eher als Mittel zum Zweck.
Damals habe ich natürlich nicht alle Bände hintereinander weg gelesen sondern hatte zwischen jedem Neuen mindestens einen Monat Pause. Vielleicht ist mir die leichte Langatmigkeit deshalb entgangen.
Auch wenn ich die Idee hinter dem Manga sehr schön finde, wäre er mir etwas kürzer doch lieber gewesen.
Vor allem weil man von den Umständen, die die Welt in diesen Krieg stürzten ja gar nichts erfährt. Man weiß nicht weshalb er ausbrach, wie lange er schon dauert, wer gegen wen kämpft, einfach gar nichts. Auch von Chise als Kampfmaschine erfährt man nichts. Man weiß nicht wann und wie sie dazu gemacht wurde, weiß nicht was für eine Technik verwendet wurde oder wie genau Chise kämpft. Im Vordergrund steht wirklich alleine nur die Liebe zwischen Shuji und Chise. Alles andere muß der Leser eben so hinnehmen wie es kommt. Und genau das macht die Geschichte teilweise etwas zäh. Kaum etwas das die Situation zwischen dem jungen Paar etwas auflockert, nur das immer wiederkehrende Problem, dass ihre Liebe nicht sein kann und sie ihre Gefühle füreinander doch nicht verdrängen können, auch wenn sie sich die ganze Zeit gegenseitig weh tun.

Es ist also trotz Krieg als wichtige Komponente ein sehr ruhiger Manga mit wunderschönen Bildern und einer traurigen Liebesgeschichte.
Er gehört in die Kategorie Seinen-Manga, also ein Manga für junge Erwachsene. Es wird nichts beschönigt oder verschleiert.


Für Station:
♇ - Pluto

Montag, 12. März 2012

Der dunkle Pfad

Infos zum Buch:
Der dunkle Pfad
von Walter H. Hunt
Verlag: Heyne
443 Seiten
Erscheinungsjahr: 2006
ISBN: 3453522265
ab 2,37€ bei Amazon
Klappentext:
Über Jahrzehnte waren Menschen und die vogelartigen Zor erbitterte Feinde, die sich gegenseitig auslöschen wollten. Nun sind sie enge Verbündete - denn der Galaxis droht eine Gefahr, wie sie bisher unvorstellbar schien: Eine unbekannte Alienrasse attackiert die Außenposten des Imperiums. Und das nicht nur mit militärischen Mitteln - mit perfiden PSI-Kräften dringen die Außerirdischen in das Bewusstsein ihrer Gegner ein. Den Streitkräften der Allianz bleibt nur eine Möglichkeit: Sie müssen die Angreifer mit ihren eigenen Waffen schlagen...

 
Und wieder ein Buch für die Science Fiction Challenge. Man merkt, ich möchte sie unbedingt abschließen ^_-

Die Menschen und die Zor, vor gar nicht so vielen Jahren noch Todfeinde nun aber Verbündete, sehen sich einem neuen gemeinsamen Feind gegenüber.  Am äußeren Rand des Imperiums liegt Cicero. Von dort werden ab und zu Expeditionen geflogen um die Daten der Großen Vermessung zu überprüfen. Als eines der Schiffe nicht aus dem Sargasso System zurückkommt, schickt die Imperiale Navy einen Offizier und das Hohe Nest der Zor ihren gyaryuhar.
Der Offizier will dem Verschwinden auf den Grund gehen und fliegt mit drei großen Kriegsschiffen nach Sargasso. Doch nur das Schiff des Offiziers kommt in einem erbärmlichen Zustand zurück. Alle Fühlenden an Bord wurden von der eigenen Mannschaft getötet, der Offizier ist verrückt geworden und der Rest der Crew ist psychisch auch in einem desolaten Zustand. Für den Commodore von Cicero ist klar, alle vier Schiffe müssen Kontakt mit bisher unbekannten Lebensformen gehabt haben. Darin bestätigt sie auch der gyaryuhar. Außerdem stimmen zwar die Koordinaten von der Großen Vermessung über Sargasso und die Daten der Erkundungstrupps überein, aber das Sonnensystem ist ein anderes.
Schnell wird klar, dass auch auf Cicero schon Aliens sind, die sich als bekannte Crewmitglieder tarnen. Zusätzlich können sie sich Menschen mental unterwerfen. Commodore Laperierre gibt Cicero auf um die restlichen Menschen zu schützen und wird dann in einen unglaublichen Strudel verwirrender Ereignisse gezogen. In der Navy wartet ein Kriegsgericht auf sie, doch die Zor machen sie zum Avatar eines ihrer Helden und lassen sie dessen Legende noch einmal erleben..

Na? Verwirrend? Und ob!
Zumindest der Anfang. Den Prolog habe ich trotz mehrmaligen Lesens nicht verstanden. Zu viele Zor-Begriffe für die es keine Erklärung gab. Das erste was ich geguckt habe war, ob hinten im Buch ein Glossar mit Worterklärungen zu finden war, aber leider nein. Man musste sich also mühsam durch quälen ohne ein Wort zu verstehen. Nachdem der Prolog geschafft war, ging es dann leichter und Stück für Stück konnte ich mich in die Geschichte und die Zor-Mythen einfinden ohne zu verzweifeln.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht was der Autor mit seinem Stil genau bezwecken wollte. Ich vermute er wollte dem Leser die Zor so fremdartig erscheinen lassen wie Aliens nun mal wahrscheinlich sind, aber ich fühlte mich einfach wie im Regen stehen gelassen. Zum einen wird rein gar nichts um die Zor erklärt und zum anderen wirken sie dann doch wieder menschlich. Etwas, das meiner Meinung nach einfach nicht zusammen passte. Vor allem weil zu oft darauf hingewiesen wurde wie leicht es ist einen Zor zu kränken eben weil Menschen und Zor so verschieden sind.
Auch der Kampf gegen den großen unbekannten Feind wirkt noch etwas farblos. Man erfährt bis zum Schluß dieses Bandes gerade mal, dass es sich wohl um zwei Spezies handelt und eine von den anderen benutzt wird und dass man sich vor der Gedankenkontrolle mit Hass schützen kann.
Motive erfährt man nicht.
Weil dies der zweite Band einer vierteiligen Serie ist, bekommt man nichts über das Aussehen der Zor mit. Alles muß sich der Leser über kleine Andeutungen selbst zusammen reimen. Dabei liegt zwischen erstem und zweitem Band eine Spanne von sehr sehr vielen Jahren, so dass man einen leichteren Quereinstieg eigentlich ohne Probleme hätte ermöglichen können. Einfach durch kurze Erklärungen. Hätte ich den ersten Band gelesen hätte ich vielleicht nachvollziehen können weshalb General Mareis ein Held der Zor ist und ich würde die Zor besser verstehen, aber wichtig für die Handlung in diesem Buch ist das alles eigentlich nicht.

Im Großen und Ganzen konnte ich mich doch noch in die Geschichte einfinden. Später wurde auch der eine oder andere Zor-Begriff erklärt und die Legende von Qu'u mutete nicht mehr so seltsam an. Wie der Autor aber plant durch die Nacherzählung dieser Legende den Feind zu besiegen ist mir schleierhaft und wird es für mich auch bleiben. Den dritten Teil werde ich nicht lesen, es warten viel zu viele gute Bücher darauf gelesen zu werden.


Eigentlich wollte ich noch weniger Punkte geben. Gab dann doch mehr, da es sich nunmal um den zweiten Teil einer Reihe handelt und ich deshalb vielleicht Schwierigkeiten bei dem Buch hatte.

Dieses Buch zähle ich für Station
♂  Mars

Montag, 5. März 2012

[Heute im TV] Kikujiros Sommer

Ich habe gerade gesehen, dass es heute(5.3.12) auf Arte um 22.35h einen Film gibt, den ich jedem ans Herz legen möchte. Es handelt sich dabei um Kikujiros Sommer, ein Film von Takeshi Kitano.
Es ist ein wunderschöner Film über einen etwas traurigen Jungen und einen schrägen Mann, der ihm verspricht ihn zu seiner Mutter zu bringen.
Zusammen erleben sie so einige Abenteuer..
Besonders schön ist auch die Musik, man kann sie immer und immer wieder hören!
Ich liebe diesen Film einfach, habe die DVD schon seit Jahren im Regal und gucke ihn mindestens einmal im Jahr^^

Perry Rhodan NEO 1

Infos zum Buch:
Perry Rhodan NEO 1
von Frank Borsch
Verlag: Pabel Moewig
Laufzeit: 6Std
Erscheinungsjahr: 2011
9,95€ bei Audible
Klappentext:
Das Jahr 2036: Überbevölkerung, Klimawandel und Terrorismus - die Menschheit steht kurz vor dem Untergang. Zudem steigen die Spannungen zwischen den Machtblöcken. In dieser Lage startet der amerikanische Astronaut Perry Rhodan mit drei Kameraden zum Mond - denn dort geschieht Unheimliches. Mit einer uralten Rakete brechen die vier Astronauten ins Abenteuer ihres Lebens auf.
Auf dem Mond treffen sie auf die menschenähnlichen Arkoniden. Rhodan erkennt die Schwäche der Aliens - und er schlägt ihnen einen gewagten Handel vor. Sein Ziel: Er will Frieden für die Menschheit. Sein Preis: Er muss sich gegen alle Regierungen der Welt stellen.
[Quelle: Audible]
 
Ich habe inzwischen ja schon ein paar Teile von Perry Rhodan gehört und was liegt da näher als sich auch mal den "Anfang" anzuhören. NEO ist quasi der auf die Moderne umgeschriebene Beginn dieser endlos langen Serie. Dabei ist es möglich, dass diese Geschichte einen unterschiedlichen Verlauf nimmt. Erst vor relativ kurzer Zeit wurde das Projekt in Angriff genommen und wurde schon bis Teil 11 veröffentlicht. Die Neuauflage erscheint zweiwöchentlich sowohl in Heftform als auch als Hörbuch. Ich habe mir das Hörbuch vorgenommen.

Perry Rhodan, Reginald Bull, Eric Manoli und Clark G. Flipper werden von der Nasa überstürzt zum Mond geschickt. Ganz plötzlich ist die Verbindung zur dortigen Station abgerissen. Auch die anderen Raumfahrtnationen haben den Kontakt zu ihren Mondstationen verloren. Nun soll die Besatzung der Stardust nachsehen woran das liegt. Aber das ist nicht der einzige Grund für die Mission, Flightdirector Pounder hat Perry vor dem Abflug ein Foto von der abgewandten Seite des Mondes gezeigt, auf dem ein Krater mit einem kugelrunden Ding darin zu sehen ist. Eindeutig nichts von Menschenhand erschaffenes. Also bleibt nur ein Schluß übrig, auf dem Mond sind Aliens gelandet. Perry und Bull schaffen es bei einem der Außerirdischen Eindruck zu machen und so werden sie auf deren Schiff eingeladen. Dort erfahren sie, dass es sich bei den Fremden um Arkoniden handelt. Sie sind den Menschen sehr ähnlich aber technisch weit höher entwickelt. So verwundert es auch nicht, dass Thora, die Kommandantin des Schiffs, Bull und Rhodan als "Tiere" bezeichnet und sie einfach nur los werden will. Doch Rhodan fällt etwas auf mit dem er die Arkoniden "bestechen" und somit das Leben auf der Erde für immer verändern kann.
Nebenbei lernt man einige Bewohner des Pain-Shelter und dessen Gründer kennen.  Das Shelter nimmt Straßenkinder auf und gibt ihrem Leben wieder einen Sinn. Was John Marshall nicht bemerkt hat, er hat Kinder um sich geschart, von denen einige besondere Eigenschaften haben, so wie er selbst.

Perry Rhodan Neo macht mir wirklich großen Spaß, anders kann ich es nicht sagen. Innerhalb von drei Tagen habe ich die ersten drei Teile gehört und will mehr! Die Geschichte ist zeitgenössisch und modern, die Stile der verschiedenen Teile sind natürlich unterschiedlich, aber nicht schlecht.
Über den Sprecher des ersten Teils lässt sich denke ich streiten. Ich mochte ihn nicht sonderlich. Es handelt sich dabei um Hanno Dinger. Er hat die Charaktere so unsagbar cool gelesen, dass kein einziger Charakter sympathisch wirkte.  Als ich das File dann nochmal mit schlechterer Qualität gehört habe, musste ich feststellen, dass es so viel besser zu ertragen war. Als ich dann bei Teil 2 angelangt war, war ich sehr froh, schließlich gibt es ja für jeden Teil einen anderen Sprecher, passend zu den wechselnden Autoren. Teil 3 ging ich dann sehr entspannt an und erst in der Mitte stellte ich bestürzt fest, dass der ja auch wieder von Hanno Dinger gelesen wird. Sowas, entweder man gewöhnt sich schnell an alles, oder der Sprecher ist nochmal in sich gegangen und hat sich eine neue Linie überlegt wie er die Charaktere darstellen will. Ich bin auf jeden Fall davon überzeugt, dass ich den ersten Zyklus von Perry Rhodan NEO zu Ende hören werde. Und auch wenn man gegen Perry Rhodan so einige Vorurteile hegen mag, wer Science Fiction schätzt sollte probeweise unbedingt mal in Perry Rhodan NEO reinschauen.

Sonntag, 4. März 2012

[Beutezug] #5

Letzte Woche hatte ich mal wieder die Gelegenheit etwas ausführlicher in der Buchhandlung umherzuspazieren und natürlich habe ich wieder einige Bücher gefunden, die sich wirklich interessant anhörten..
Seltsamerweise tragen mich meine Füße in letzter Zeit immer zuerst zur Science Fiction Ecke. RaVenport ist Schuld! Aber Fantasy habe ich auch noch besucht^^




Ian Banks - Krieg der Seelen

Wenn der Tod nicht mehr das Ende ist, weil jedes Bewusstsein digital gespeichert wird, wenn die Massenspeicher von Himmel und Hölle zum Angriff rüsten, wenn eine junge Frau für ihre Rache die Grenzen zwischen Raum und Zeit überwindet und nur ein Mann die größte aller Schlachten verhindern kann – dann entbrennt ein Krieg, der die Grenzen zwischen Realität und den digitalen Welten verschwimmen lässt, bis Leben und Tod an Bedeutung verlieren.
[Quelle: Amazon]

Melanie Rawn - Mondläufer

Frieden ist im Reich der Wüste eingekehrt, seit Prinz Rohan und seine Gemahlin Sioned das Land regieren. Doch der Orden der Lichtläufer wurde von einer alten Macht unterwandert, die seit Jahrhunderten darauf wartet, die Herrschaft über die Reiche wieder an sich zu reißen. Dieser dunklen Magie haben die Lichtläufer kaum etwas entgegenzusetzen. Rohan und Sioned bieten all ihre Macht auf, um den Orden und damit den Frieden zu schützen. Dabei ahnen sie nicht, dass auch in der Wüste bereits ein Verräter auf seine Stunde wartet …
[Quelle: Amazon]

Christoph Marzi - Imagery

Der tragische und mysteriöse Unfall eines Wirtschaftswissenschaftlers in Boston. Der Krieg um die Vormachtstellung auf dem Markt für Tablet-PCs. Eine neuartige Technologie, die die Welt verändern kann. Die Klage einer Umweltschutzorganisation, die alles zu Fall bringen kann. Ein Institut mit einem Geheimnis. Der einzige Hinweis: ein Wort, dass der Tote sich auf die Handgeschrieben hat: Imagery. Richard Elliot, Leiter der Abteilung für Verhaltensforschung beim Institute for Consumer Research in Boston, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Kurz darauf findet er sich gefangen in einem Netz aus Internetspionage, Verdächtigungen und Mord und am Ende ist nicht nur sein Leben bedroht, sondern das aller Menschen.
[Quelle: Amazon]

Paul Hoffmann - Die linke Hand Gottes

Sie nennen ihn Cale. Er ist der Engel des Todes. Seine Geschichte beginnt in einer Festung der Angst und Unterdrückung. Wo sie endet, weiß nur er …
Das heilige Kloster des Erlöserordens ist ein trostloser Ort, an dem Hoffnung und Freude unbekannt sind. Wer hierhergebracht wird, für den hat das Leben ein Ende. Die jungen Novizen, die diesen höllischen Ort betreten, müssen das schreckenerregende Regime der Mönche ertragen. Gewalt und Grausamkeit stehen an erster Stelle.
Thomas Cale ist einer dieser unglückseligen Klosterschüler. Er ist vielleicht vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, da ist er sich nicht sicher. Niemand kann es ihm genau sagen. Schon lange hat er seinen richtigen Namen vergessen. Jetzt nennen sie ihn Cale. Er kann sich an sein früheres Leben nicht wirklich erinnern, und er weiß nicht, was ihn noch alles erwarten wird, aber eines weiß er: Niemals werden sie ihn unterkriegen. Seine Zeit wird kommen, und dann wird er sich rächen …

[Quelle: Amazon]

Bobby Henderson - Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters

Zahllose Menschen sind überzeugt zu wissen, wer die Welt erschuf und unsere Geschicke lenkt: Es ist das Fliegende Spaghettimonster. Die Glaubenssätze seiner Anhänger sind klar und überzeugend: Der Pastafarianismus steht für alles, was gut ist. Was lehnt er ab? Alles, was nicht gut ist. Und es ist ein Glaube, der sich im Einklang mit der Wissenschaft befindet. Ob Evolution, Schwerkraft oder globale Erwärmung – das vorliegende Evangelium hält für alles eine bestechend logische Erklärung bereit.
[Quelle: Amazon]


Ich bin schon gespannt welches dieser Bücher irgendwann mal bei mir einziehen darf. Spannend finde ich sie alle..

Donnerstag, 1. März 2012

Das Echo Labyrinth 01 - Der Fremdling

Infos zum Buch:
Das Echo Labyrinth
Der Fremdling
von Max Frei
Verlag: Audible (Blanvalet)
Laufzeit: 11Std 38min
Erscheinungsjahr: 2007
ISBN: 3442244137
9,95€ bei Amazon
Klappentext:
Max hat die ersten 29 Jahre seines Lebens als Tagträumer und schüchterner Nachtschwärmer verbracht, als sich seine Kneipenbekanntschaft Juffin Halli eines Tages als Chef der Geheimpolizei von Echo entpuppt. Und als ihm Sir Juffin sogar einen Job anbietet, erwachen in Max ganz neue Talente. Er lässt sein Leben als Loser hinter sich und ergreift die Chance, als Geheimpolizist auf Verbrecherjagd zu gehen, und zwar in Echo, der labyrinthischen Hauptstadt einer magischen Parallelwelt voller Überraschungen und Gefahren. Max taucht immer tiefer ein in das riskante Spiel, und findet Geschmack an dem Leben als supercooler Typ...
[Quelle: Audible]
 
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr genau wie ich auf dieses Hörbuch kam..
Wahrscheinlich war ich bei Audible auf der Suche nach Science Fiction für die Science Fiction Challenge und da landete dieses Buch dann wohl auf meinem Wunschzettel. Ein bisschen frage ich mich jedoch ob das Buch im Bereich Fantasy nicht besser aufgehoben ist. Ich mag die Kategorien ja sowieso nicht sonderlich gerne, aber als Teilnehmer von Genre Challenges ist es ja leider wichtig *seufz*

Max Frei erzählt seine Geschichte selbst. Dabei beginnt er nicht am Anfang, sondern beim Beginn seines neuen Lebens. Er ist in Echo angekommen, der Hauptstadt eines Königreiches, das sich in vielen Dingen grundlegend von unserer Welt unterscheidet, zum Beispiel darin, dass Magie alltäglich ist. Bevor Max sich seiner neuen Aufgabe zuwenden darf, wird er erstmal in den Sitten und Gebräuchen von Echo geschult. Doch dann geht es endlich zu seinem ersten Fall. Max wurde nämlich von Sir Juffin Halli für die Geheimpolizei Echos rekrutiert. Mehr durch Zufall und Intuition trägt Max wesentlich zur Lösung des Falls bei und wird ein volles und geachtetes Mitglied des Teams. Erst durch den letzten Fall in diesem Buch erfährt der Leser wie Max nach Echo kam.

Audible bietet zu diesem Hörbuch 114 Bewertungen und eine durchschnittliche Beurteilung von 4 Sternen. Ich bin mir noch nicht sicher ob ich mich dieser Meinung anschließen möchte, denn diese Geschichte ist ein wenig speziell..
Echo ist ein Paradies. Zumindest für Max. Er hat alles was er sich wünschen kann, ein tolles Haus, genug Geld, eine Arbeit, die ihm Spaß bringt. Er darf seinen eigenen Lebensrythmus haben, also nachts wach sein und bis in die Mittagsstunden schlafen. Er ist ein Sonderling, den alle mögen und anscheinend gewisse natürliche Talente hat. Magie lernt er ziemlich schnell, er ahnt sozusagen intuitiv was zu tun ist. Durch eine kurze Verwandlung zum Vampir wird er klüger, bei einem anderen Fall bekommt er eine "Superkraft", die zugegebenermaßen etwas skurril ist und die er auch im ersten Buch nicht einsetzt.. Aber er hat sie..
Man sieht also, der Autor hat sich eine perfekte Welt für seinen perfekten Helden erdacht. (Nur das Mädchen bekommt der Held in Band 1 noch nicht, puh! Doch nicht so perfekt ^_-)
Dazu kommt der Stil wie der Autor die Geschichten aneinander knüpft. Man wird nach Echo geworfen und muß sich erstmal in dieser sonderbaren Welt zurecht finden. Das ist gar nicht so leicht, denn Max begreift diese Stadt intuitiv und auch die Scherze, die gemacht werden und hält sogar von Anfang an paroli. Der Leser steht an diesen Stellen etwas dumm da, denn er verfügt nicht über diese Intuition. 
Zwischen der Ankunft in Echo, dem ersten Fall und allen weiteren Fällen liegen oft größere Zeitspannen. Das bekommt der Leser aber meist nur indirekt und rückwirkend mit. So entsteht das Bild, dass Max sich extrem schnell in der neuen Welt zurechtfindet und sehr schnell Magie lernt, das muß aber nicht unbedingt sein, es könnten Monate zwischen dem einen Fall und dem nächsten liegen.
Obwohl dieses Buch ein Auftakt zu einer Reihe ist und dem Leser eine neue und andere Welt zeigt, wird insgesamt erstaunlich wenig erklärt. Man erhält nur sporadischen Einblick in die Andersartigkeit des Vereinigten Königreichs. Wir wissen ein wenig über die traditionelle Kleidung, über das Verhalten von Singles, eine klitzekleine Kleinigkeit über Magie und ja.. Das war es schon fast.. Großartige Beschreibungen der Stadt oder der Natur sucht man vergebens. Der Autor beschränkt sich nur auf das Nötigste.
Für mich war dieser Stil sehr ungewohnt, ich mag detaillierte Beschreibungen, weshalb es zu Anfang nicht leicht war sich in der Geschichte einzufinden und ihr zu folgen. Ich mußte sogar einige Passagen doppelt hören weil meine Gedanken immer abdrifteten. Irgendwann ging es dann, aber ich habe zum Beispiel immer noch keine Ahnung wie und warum Max kurzzeitig zum Vampir mutiert ist.

Da ich kein Problem damit habe wenn in einer Welt nur rosa Kuschelwölckchen existieren, mochte ich das Echo Labyrinth eigentlich sehr gerne. Ich denke ich finde mich inzwischen in dieser Welt zurecht und mache mir einfach keine Gedanken darüber wenn Sir Juffin mal wieder sagt "Ich weiß dass es funktioniert auch wenn ich keine Ahnung habe wieso." (frei nachempfunden) Manche Dinge müssen halt nicht erklärt werden können, die sind halt einfach so..
Wenn sich die Gelegenheit bietet werde ich auch den Rest der Reihe lesen/hören, die Bücher gibt es ja gebraucht schon sehr günstig.
Nur noch eins am Ende: Mit Terry Pratchett ist diese Reihe überhaupt nicht zu vergleichen, auch nicht mit Walter Moers. Da liegen noch Welten dazwischen. Beim zweiten Band taucht wohl in den Pressestimmen ein Vergleich auf..

Der Sprecher, Oliver Siebeck, gehört seit der Gezeitensternsaga zu meinen Lieblingssprechern. Er schafft es einfach wunderbar die Coolness der Charaktere und den teilweise trockenen Humor umzusetzen.