Mittwoch, 15. Februar 2012

Berlin im Schnee / Japanese Food Overkill

Tja.. kaum war ich aus Bochum zurück zog es mich auch schon wieder in die Ferne..
Am Freitag kam ich zu Hause an und am Samstag Morgen ging es schon los in Richtung unserer Hauptstadt.
Ich muß gestehen, dass ich Berlin liebe, da gibt es einfach alles^^
Leider war es sau kalt und so fielen die Stadtspaziergänge schon mal flach.. Also verbrachten wir die meiste Zeit in Cafés und Restaurants, ach ja, und in Schuhgeschäften! Mir froren nämlich innerhalb kürzester Zeit die Füße ab und so suchte ich nach bezahlbaren gefütterten Stiefeln (und wurde auch fündig).
Die Café- und Restaurantbesuche standen natürlich ganz im Zeichen meines Bochumaufenthaltes, es gab Japanisch^^
So haben wir an zwei Tagen zwei japanische Cafés besucht, zwei Restaurants und eine Sushibar.
Den Anfang machten wir bei Mamecha, einem süßen japanischen Café, das wir bei unserem vorletzten Berlinbesuch entdeckten.
Dort gab es ein leckeres Bento und noch ein anderes Gericht für Zwischendurch. Dazu natürlich grünen Tee (Genmaicha). Es gibt aber auch Torte und Gebäck.

Misosuppe

Salat mit Huhn

Bento

Das andere Café ist unseres Wissens der erste Laden in Deutschland der Crêpes 'Japanese Style' verkauft. Diese Crêpes sind ein wenig aufwändiger gefüllt als die, die wir kennen.
Insgesamt haben wir drei Stück probiert, einen herzhaften, der mich an Wraps erinnerte und zwei Süße. Sie schmeckten alle drei sehr gut, auch wenn ich der Meinung bin, dass die aus Shinjuku nicht zu schlagen sind^^
Der Latte Macchiato hatte übrigens einen wahnsinnigen Milchschaum oben drauf, der war so fest, dass der Zucker nicht versank. Leider hat der Kaffee unten drunter nicht so lecker geschmeckt :(

Erdbeer/Custard-Crêpe

Chicken Teriyaki-Crêpe

Strawberry/Cheesecake-Crêpe

Der Kaffee mit dem unglaublichen Milchschaum^^

Samstag Abend haben wir dann das Kushinoya besucht, ein Restaurant in dem man viele leckere frittierte Kleinigkeiten auf Spießen bekommt. Wir haben nicht selbst gewählt sondern das Menü genommen bei dem der Koch entscheidet welche Spieße er serviert. Sie haben uns bei dieser Variante übrigens nicht nur das billigste vom billigen angedreht, sondern auch sehr nette Sachen gegeben wie Jakobsmuschel und Rinderfilet.
Kushiage funktioniert so , dass man vor sich einen Teller mit verschiedenen Soßen hat, der Koch gibt bei jedem Spieß eine Empfehlung mit welcher Soße er gut harmoniert. Dafür gibt es sozusagen noch eine Kopie des Soßentellers auf der Theke. Der Koch legt den Spieß immer genau an die Stelle wo sich die passende Soße auf dem Teller vor einem befindet.

Es war das erste Mal, dass ich dieses Essen gegessen habe und ich mochte es sehr.

Spät am Abend haben wir den Tag dann noch in einer Sushibar ausklingen lassen. Sie schien ziemlich angesagt zu sein, denn es war sehr voll. Die Auswahl war sehr groß und für die Preise konnte man auch kaum über die Qualität meckern. Nur war mir im Alsterwasser/Radler zu viel Bier ^_-

Die normale Karte

Die stylische Karte..
Am nächsten Tag gab es noch Mittagessen im Daitokai im Europacenter.
Der Laden ist gigantisch und obwohl er schon ziemlich alt sein muß tadellos gepflegt. Nur den Fischen hätten sie zumindest mehr Wasser gönnen können wenn sie sie schon so halten müssen..
Das Daitokai ist ein Teppanyaki Restaurant, das bedeutet hier werden die Speisen direkt am Tisch auf einer heißen Platte zubereitet.
Mir war es ganz lieb, dass es keine Showeinlage gab wie beim Mondhaus (das übrigens nicht authentisch ist. Die Besitzer geben sich als Japaner aus, sind aber keine. Wenn wenigstens das Essen schmecken würde..) sondern der Koch einfach und gut seine Arbeit gemacht hat. Das Fleisch war von guter Qualität und das Essen hat sehr gut geschmeckt. Leider fühlten wir uns etwas einsam, bis wir gingen waren wir die einzigen Gäste, erst später kamen noch 7 weitere Personen..
Bleibt zum Abschluß nur zu sagen: Das Wochenende war ein voller Erfolg!

Ich steh auf Hochhäuser mit roten Blinkelichtern. Hier das neue Waldorf-Astoria am Zoo..

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