Mittwoch, 27. Juli 2011

Buchsendung? Nein danke!

Vor einiger Zeit hatte jemand über eine fürchterlich entstellte Büchersendung gebloggt. Damals hatte ich noch ein Kommentar geschrieben, dass ich gar nicht verstehen könnte wie so etwas sein kann. Schließlich gucken die Postangestellten doch gleich am Schalter in den Umschlag und überprüfen ob der Inhalt in Ordnung ist und dann verschließt man ihn selbst mit diesen Klammern..
Jetzt kam gestern mein seit einer Woche erwartetes "Buchpaket" an. Bzw. vorgestern, ich mußte leider zur Post und es dort abholen..
Ich hatte vor etwas mehr als einer Woche 5 Mangas bei Ebay ersteigert und wartete seitdem gespannt auf das Paket. Bei der Post bekam ich dann erstmal einen kleinen Schock als ich den Umschlag gesehen habe.
Ich habe schon viele Büchersendungen bekommen, aber sowas ist mir wirklich noch nie untergekommen!
Vorne im Umschlag klaffte ein riesiges Loch


Hinten war der Umschlag nur durch eine Klammer verschlossen, die andere Seite ließ sich mühelos öffnen


Gleichzeitig kam noch ein anderer Ebay Gewinn an, ein Gürtel aus einem der zahlreichen Shops dort, einwandfrei verpackt..


Tschuldigung, aber da zahle ich doch wirklich lieber den Versandpreis für ein Paket, als dass ich bangen muß eins meiner Bücher fällt aus dem Umschlag raus. Ich muß jetzt nochmal überprüfen ob der Preis für die Büchersendung dem Porto in der Auktion entsprach. Wenn er nicht übereinstimmt kann der lieber Vorbesitzer meiner Mangas was erleben..

Sonntag, 24. Juli 2011

Lovelybooks Inc!

Ich habe ziemlich oft in Blogs etwas von "Lovelybooks" gelesen und wurde jetzt doch mal neugierig was genau sich dahinter verbirgt. Zuerst habe ich nur ein wenig gestöbert aber seit heute dann auch angemeldet :D


Man kann ja wirklich Tage damit verbringen seine Bibliothek zu erstellen.. Ich denke ich werde nach und nach erstmal die Bücher einfügen, die ich bis jetzt auf meinem Blog behandelt habe. Die Rezensionen kann ich wohl aber nicht alle 1 zu 1 übernehmen, oft fehlt die genaue Begründung weshalb ich ein Buch nun mochte oder eben nicht.
Mal gucken ob ich diese dann noch überarbeite..
Als Test habe ich aber schonmal meine letzte Rezi zu "A dark Champion" hochgeladen und kurze Zeit später schon mein erstes Herzchen bekommen O.O Da war ich wirklich platt^^
Nun ja.. ich bin mal gespannt wie sich das mit Lovelybooks und mir so weiterentwickelt.. Für alle die mich dort besuchen möchten, mein Nick ist derselbe wie hier.

Ps. Ich bin übrigens geschockt, dass es noch keine Gruppe zu Dune gibt! Jetzt werde ich wohl noch genötigt selbst eine zu starten >.<


Samstag, 23. Juli 2011

A Dark Champion

Infos zum Buch:
A Dark Champion
von Kinley MacGregor
Verlag: Avon
374 Seiten
ISBN: 0060565411
5,99€ bei Amazon
Klappentext:
The beautiful Rowena detests war and all who fight it - and would never allow a knight like Stryder of Blackmoor into her heart.
But even the renowed Lady of Love needs a champion...

Das zweite Buch aus meinem Gewinn ist geschafft. Es handelte sich dabei wieder um eine romantische Liebesgeschichte. Nach "Mine Till Midnight" dachte ich, ich wüsste was mich erwartet. Doch falsch gedacht..^^

Rowena ist die Erbin großer Ländereien in Südengland. Wer sie heiratet wird einer der mächtigsten und reichsten Männer des Landes. Aber Rowena hat große Ansprüche an ihren Zukünftigen, Ritter kann sie überhaupt nicht leiden, sie hätte lieber einen Troubadour, der weiß was Liebe ist. Doch damit ist König Henry nicht einverstanden. Durch die Lage von Rowenas Ländereien wünscht er sich einen Mann der in der Lage ist das Land zu verteidigen sollte es zu einem Angriff kommen.
Deshalb überzeugt die Königin ihren Gatten von einem hinterlistigen Plan. Der Sieger des diesjährigen Ritterturniers wird Rowena heiraten. Wenn Rowena es aber schafft den Ritter Stryder von Blackmoor zu überreden für sie am Turnier der Barden teilzunehmen und zu gewinnen, so darf Rowena sich ihren Ehemann selbst aussuchen. Dabei hat die Königin im Sinn, dass sich Stryder und Rowena bei den Übungsstunden für den Sängerwettstreit näher kommen und schlußendlich von sich aus heiraten. Denn Stryder von Blackmoor ist der eindeutige Wunschkandidat des Königs als Rowenas Ehemann. Dieser Plot ist aber noch nicht alles, was das Buch zu bieten hat, es gibt noch einen zweiten Handlungsstrang. Stryder von Blackmoor ist Anführer einer geheimen Bruderschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kinder zu befreien, die als Pfand gefangen gehalten werden. Denn Stryder und seiner Brüder waren einmal solche gefangenen Kinder, die sich aber selbst aus den Fängen der Sarazenen befreien konnten.
Um dieser Aufgabe uneingeschränkt nachgehen zu können hat Stryder sich geschworen niemals zu heiraten.
Und nun taucht während des Turniers nicht nur Rowena auf und verlangt von ihm zu singen, was er genauso sehr hasst wie Rowena Ritter nicht ausstehen kann, sondern auch noch ein mysteriöser Killer der Araber, der versucht Stryder die Morde, die geschehen, in die Schuhe zu schieben.

Nach "Mine Till Midnight" hatte ich auch bei diesem Buch einen gedruckten Porno erwartet, aber weit gefehlt. Es kamen zwar Sexszenen drin vor, aber eindeutig nicht so oft und viel dezenter. Zwar lässt Stryder keine Gelegenheit aus zu erwähnen wie sehr er Rowena in diesem Augenblick will, aber meistens beherrscht er sich, weil es genau in dieser Situation unangebracht ist und die Ereignisse entwickeln sich dann auch nicht in die Richtung, dass Sex trotzdem möglich wird. Dafür war ich schonmal sehr dankbar. Leider war die Geschichte am Anfang so schrecklich vorhersehbar und klischeehaft. Das Vorhersehbare ist zwar bis zum Ende geblieben, aber irgendwie sind einem die Charaktere trotz ihrer Klischeehaftigkeit irgendwo ans Herz gewachsen.
Stryder ist der furchtbar gutaussehende, sehr reiche und unbesiegbare Champion des Königs und kann sich vor Frauen kaum retten. (Es gibt da so Szenen, die mich an Bilder aus dem Fernsehen erinnern, wenn ein Teeniestar versucht durch die Menge seiner Fans zu gehen..) Trotzdem ist er sehr feinfühlig und ein Ehrenmann durch und durch. Rowena verabscheut Krieg und alles was damit zu tun hat und predigt Liebe. Da sie selbst Lieder zu diesem Thema schreibt und diese als Troubadourin singt und auch sonst ihre Meinung vehement vertritt ist sie bei sehr vielen Menschen, vor allem den Rittern, nicht sonderlich beliebt. Oft wird sie die "Bitch of Sussex" genannt und ausgelacht. Trotzdem bleibt sie stolz und vertritt weiterhin ihre Meinung. In einem offenen Wortgefecht kann ihr kaum jemand die Stirn bieten.
Soviel zum Thema Klischeehaftigkeit der Charaktere^^ Auch das erste Zusammentreffen von Stryder und Rowena ist das pure Klischee, sie stürzt, er fängt sie auf.. blabla.. Aber dennoch kann man sich irgendwann nicht der Ehrenhaftigkeit von Stryder entziehen. Er ist einfach ein guter Mensch.. Und Rowena tut einem einfach nur leid, wenn man entdeckt, dass die bösen Worte doch nie so einfach an ihr abprallen wie sie den Leuten gerne weismacht. Schön ist es auch zu sehen wie der anscheinend so sanfte Kit langsam aber sicher den Mut zeigt offen dazu zu stehen was er wirklich ist. Und natürlich darf man auch miterleben, dass der große Feind in Wahrheit doch ein gutes Herz hat.
Vom Schreibstil würde ich jetzt mal sagen, ist das Buch nicht so gut wie Mine Till Midnight, aber die Charaktere mochte ich gegen Ende hin einfach doch lieber, ebenso wie die Tatsache, dass Sex eben nicht im Vordegrund stand, sondern die Lösung der vielen Probleme, allen voran natürlich die Zwiespälte, in denen Stryder und Rowena steckten.

Mittwoch, 20. Juli 2011

Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Infos zum Buch:
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
von J.R.R. Tolkien
Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 23Std
Erscheinungsjahr: 2006
49,95€ bei Amazon
Klappentext:
Neun Gefährten machen sich auf eine gefährliche Reise, um die Zukunft Mittelerdes zu retten. Allen voran der Hobbit Frodo, auserwählt, den einen Ring ins Land Mordor zu tragen und ihn zu vernichten. Doch die dunklen Mächte wollen die Herrschaft über Mittelerde erlangen, und ein erbitterter Kampf beginnt.
Das lange Warten der Fans wird belohnt: Achim Höppner, die deutsche Synchronstimme des Zauberers Gandalf, liest das unübertroffene Fantasy-Epos in der Übersetzung von Wolfgang Krege komplett und ungekürzt.
[Quelle: Audible]
 
So, ich oute mich jetzt als jemand, der bis jetzt die Herr der Ringe Bücher noch nie gelesen hatte. Ich kannte nur die Filme und hatte immer Angst vor den Büchern weil Horrorgeschichten über den Anfang kursierten. Da wurde immer von ellenlangen Beschreibungen der Hobbits und des Auenlandes berichtet, die so furchtbar langweilig sein sollten. Und ich muß gestehen, dass ich beim Hobbit wirklich Probleme hatte in die Geschichte reinzukommen, ähnliches befürchtete ich jetzt beim Herrn der Ringe auch.
Ein Glück hat Audible es endlich geschafft die ungekürzte Lesung ins Programm zu nehmen und so musste ich nicht auf das Buch zurückgreifen, das schon jahrelang ein nichtbeachtetes Dasein im Bücherregal fristete.

Ich denke ich halte mich beim Inhalt kurz, den sollte ja eh jeder kennen, wenn nicht aus dem Buch, so doch wenigstens aus dem Film.

Three rings to the elven kings under the sky

Seven to the dwarv lords in their halls of stone

Nine to mortal men doomed to die

One ring to the dark lord on his dark throne

In the Land of Mordor where the Shadows lie.

One ring to rule them all

One ring to find them

One ring to bring them all

And in the darkness bind them

In the Land of Mordor where the Shadows lie.

Ersteinmal folgen ellenlange Beschreibungen der Hobbits und des Auenlandes für diejenigen, die den Hobbit nicht gelesen haben sollten. Danach geht es dann richtig mit der Geschichte los. Bilbo Beutlin vermacht sein ganzes Hab und Gut, inklusive des Ringes, an seinen Neffen Frodo Beutlin. Nach etlichen Jahren findet Gandalf, ein guter Freund von Bilbo und Frodo heraus, dass es sich bei dem Ring um den einen Ring handelt. Nun wo der Aufenthaltsort nicht mehr länger verborgen ist und auch Sauron, der böse Herrscher über Mordor seine Spur bis zu den Beutlins verfolgen kann, muß Frodo eine Entscheidung treffen. Mit dem Ring fliehen oder das friedliche Auenland ins Verderben stürzen. Natürlich entscheidet er sich dafür fort zu gehen. Ihn begleiten seine beiden Freunde Merri und Pippin sowie sein Gärtner Sam. Nach einigen Gefahren treffen sie auf Aragorn, der sie sicher nach Bruchtal führt, einem Zufluchtsort der Elben. Hier soll beschlossen werden was in Zukunft mit dem Ring geschehen soll. Es bleibt eigentlich nur ein Weg, der Ring muß dorthin zurück wo er geschmiedet wurde, zu den Feuern der Schicksalsberge in Mordor. Nur dort kann er vernichtet werden. Der einzige, der den Ring bis dorthin bringen kann ist ein Hobbit, und so ziehen Frodo, Sam, Merry, Pippin, Aragorn, Gandalf, der Zwerg Gimli, der Elb Legolas und Boromir los um sich den Gefahren auf dem Weg dorthin zu stellen.

Was mich zu allererst ziemlich fasziniert hat war die Detailtreue des Films. Sicher wurden viele Szenen weggelassen, zum Beispiel die gesamte Story um Tom Bombadil. Aber ich hatte beim Hören nie das Gefühl, dass der Film mir eine andere Version des Buches erzählt hat. Dadurch hatte ich aber wiederum auch das Gefühl mit diesem Buch nichts Neues zu erleben, sondern nur altbekanntes aufzufrischen. Trotzdem bereue ich es nicht den Herrn der Ringe - Die Gefährten  nochmal komplett gehört zu haben. Sieht man auch daran, dass ich gleich den zweiten Teil hinterher geschoben habe. Geplant war das nicht^^
Ich weiß jetzt auch endlich, dass ich den Film sogar teilweise besser gelungen finde als das Buch, so hatte ich im Buch das Gefühl, dass ich die Charaktere gar nicht richtig kennenlernen durfte. Sie waren im ersten Teil komplett fertig entwickelt und nur manchmal hat man tiefere Einblicke in ihre Gefühlswelt erhalten.
Mit dem Film ging es mir da anders..
Tolkiens Schreibstil ist ansonsten wunderschön blumig. Ich bewundere es immer wenn so viele Gedichte und Liedtexte in einem Buch auftauchen, bin ich doch ein totaler Dichtkrüppel. Die Liebe für die unterschiedlichen Sprachen ist dafür für mich als Duneliebhaberin nichts Neues^^
Der Sprecher, Achim Höppner, ist schon aus den Filmen bekannt. Dort hat er Gandalf synchronisiert. Vor seinem Tod 2006 hat er für den Hörverlag noch HDR1 und das Silmarillion eingelesen. Auch wenn man von einem erfahrenen Synchronsprecher erwartet, dass er die einzelnen Charaktere deutlicher ausarbeitet, so war das Buch doch ein richtiges Hörvergnügen, vor allem diese "R"'s..
So, weiter geht's im zweiten Teil..

Mittwoch, 13. Juli 2011

gebissen

Infos zum Buch:
gebissen
von Boris Koch
Verlag: Heyne Verlag
447 Seiten
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 9783453525689
9,95 € bei Amazon
Klappentext:
Alex lebt als Journalist und DJ in Berlin. Das ziellose Treiben der Großstadt ist sein Zuhause, doch nachts wird er immer wieder von düsteren Alpträumen aus seiner Kindheit geplagt - damals wurde er von einer unheimlichen Kreatur angefallen und gebissen. Seither lässt ihn dieses Ereignis nicht mehr los. Als er der jungen Danielle begegnet, gerät sein Leben vollends aus den Fugen, ihr geheimnisvolles Wesen scheint einen dunklen Sog zu entfesseln, der ihn mitzureißen droht. Nach einer leidenschaftlichen Nacht verschwindet Danielle spurlos, gleichzeitig bricht Alex' alte Narbe wieder auf, das einzig sichtbare Zeichen seiner Alpträume. Was geschieht nur mit ihm? Und was hat das alles mit der unheimlichen Mordserie zu tun, die Berlin in Angst und Schrecken versetzt? Alex muss feststellen, dass etwas Dunkles in ihm erwacht ist. Etwas, das nach dem Blut der Menschen dürstet...

Dies wird die erste Rezension, die ich fortlaufend schon während ich das Buch lese, schreibe. Normalerweise habe ich mir bis jetzt immer nur kurze Notizen oder nicht einmal das gemacht. Warum das bei diesem Buch anders ist wird man hoffentlich erfahren während man die Rezi liest^^

Das Buch habe ich vom Grabbeltisch. Ich hatte hier darüber berichtet.
Ich mußte also 4 Bücher kaufen um die Einzelnen billiger zu bekommen. Wirklich leicht war es nicht welche zu finden, die mich sehr ansprachen. Und warum ich letztendlich zum Vampirbuch gegriffen habe weiß ich nicht. Seit ich "Biss" gehört habe fällt es mir schwer moderne Vampirgeschichten zu lesen ohne sie mit der Erfolgsreihe (die ich noch nicht einmal total überzeugend fand) in Verbindung zu bringen. Dazu erinnerte mich der Klappentext auch noch an "Wir sind die Nacht" (ohne dass ich das Buch gelesen oder den Film gesehen hätte >.<) Aber nach den ersten Seiten zu Urteilen war es kein Fehlgriff und wer weiß, vielleicht schaffe ich es endlich meine Vorurteile jedem Vampirroman gegenüber loszuwerden.

Ich habe gerade die ersten 45 Seiten gelesen. Diese umfassen einen Prolog (oh mein Gott wann habe ich das letzte Mal ein Buch mit einem Prolog gelesen? Ich liebe Pro- und Epiloge!!) und das erste Kapitel.
Der Prolog spielt 23 Jahre vor der eigentlichen Handlung. Man lernt den Hauptprotagonisten zu seiner Kinderzeit kennen. Die kleine Szene spielt im Sommer auf dem Land und ich habe begeistert festgestellt, dass ich die drei Jungs sofort bildlich vor Augen hatte. Der Autor hat diese Landschaft und das Spiel wirklich so toll beschrieben, dass man der Meinung ist es könnte und kann sich wirklich so abspielen, wenn drei Jungen in den Sommerferien zusammen sind.
Auch im ersten Kapitel gab es eine Szene in der ich nur "Genau! Gib's ihm!" gedacht habe. Dort geht es um Gothics und Satanisten und ich muß sagen, ich stimme mit Alex voll überein!
Ich bin gespannt ob mich das Buch über die ganze Länge fesseln und begeistern kann und ob ich einen neuen Schmankerl entdeckt habe..

Inzwischen bin ich auf Seite 115 angekommen. An einem Tag! Das ist ziemlich viel für mich.. Und das anfängliche Hochgefühl ist leider etwas verschwunden. Wenn Alex' versucht seine innere Gefühlswelt zu erklären fängt er an sich zu wiederholen, außerdem ist das auch alles ein wenig verwirrend. So findet er eine Frau gleichzeitig extrem anziehend und abstoßend. So richtig vermitteln kann er es aber nicht. Gleichzeitig kann man aber doch irgendwo nachvollziehen wie es ihm geht, wie häufig hat man nicht selbst das Problem sich nicht klar ausdrücken zu können wenn es um komplizierte Gedanken und Gefühle geht? Außerdem kommt langsam Spannung auf.. Die ersten Vampire durfte man kennenlernen und ich Frage mich die ganze Zeit was Alex' Vergangenheit damit zu tun hat^^

Die nächsten ca. 60 Seiten sind geschafft und es folgte wieder viel Zwiespalt in Alex' Gefühlswelt (was ich immer noch nicht gut ge- und beschrieben finde), ein Zeitungsartikel bei dem man sich fragt was der jetzt mit der ganzen Geschichte zu tun hat und ein kleines Kapitel in dem eine Frau eine kleine Hauptrolle übernommen hat. Nur zu welchem Zweck? Es bleibt spannend..

Die Hälfte ist rum und endlich geht's so richtig mit den Vampiren los! Aber nicht nur mit den Vampiren, auch Nephilim spielen eine wichtige Rolle, bzw. eine ganz bestimmte Nephilim. Und auch die liebe Sandy bekommt wohl noch eine größere Rolle und ihre Warnung an Alex wird sie wohl ernst nehmen, ich freue mich schon drauf *Händereib*
Was bleibt sind die wahnsinnigen Qualitätsunterschiede im Schreibstil.

150 Seiten an einem Tag, das ist fast ein Rekord für mich! Naja.. die Schrift ist aber auch relativ groß.. Bei diesen ganzen Seiten hatte ich eigentlich nichts zu meckern, sie waren durchweg gut und spannend geschrieben. So wie der Anfang, der mich gefangen nahm. Das Einzige was mich immer noch stört ist die halbherzige Erklärung zu Alex' Erwachen.. Da lässt man am besten die eigene Fantasie spielen und denkt sich selbst was aus.

Und.. fertig!!
Der gute Schreibstil hat sich bis zum Ende durchgezogen, ein Glück! Natürlich spitzten sich die Ereignisse auf den letzten Seiten dramatisch zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen (was ziemlich blöd war, ich habe auf der Fahrt zur Arbeit gelesen und musste mich dann von Pause zu Pause hangeln..).
Der Schluß kam für mich nicht sonderlich unerwartet, hatte ich mir doch so etwas gedacht. Meinen Spaß hatte ich daran trotzdem noch.

Mein Fazit ist also, trotz kleiner Schreibstilschlappen war das Buch unterhaltsam und ich habe es gerne gelesen (sonst wäre ich auch nicht so schnell durch gekommen). Es ist ein nettes kleines Buch für Zwischendurch. Die total super durchgestylte Story, die einen fasziniert, sollte man aber nicht erwarten. Wie sagt man so schön? Kurzweiliger Lesespaß?
Kein neuer Schmankerl, aber ein Buch dass ich trotzdem empfehlen würde. Es hat keinerlei Ähnlichkeiten zu "Biss" und genauso will ich Vampirromane haben! Noch so ein Buch und ich bin vielleicht geheilt..^^
Zum Cover möchte ich noch sagen, dass es überhaupt nichts mit dem Buch zu tun hat. Wenn ich mich nicht irre ist die Stadt darauf auf keinen Fall Berlin und Vampire, die sich in Fledermäuse verwandeln, kommen auch nicht vor. Nett sind die Seitenklappen trotz kleinem Format, so habe ich dieses Mal komplett auf ein Lesezeichen verzichtet. Nicht so toll ist die Farbe.. Ich schnappe mir meine Bücher bei der Arbeit auch gerne vor dem Händewaschen schon und jetzt ist es nicht mehr ganz so frisch weiß sondern hat vereinzelte graue Flecken >.< Aber was soll's, ist ja eh ein Mängelexemplar *hust* Das Weiß vermittelt übrigens auch von Anfang an, dass man es nicht mit einem düsteren Vampirroman zu tun hat, vielleicht das einzige  am Cover, das den Inhalt widerspiegelt.
Den Titel mag ich übrigens sehr, einfach und passend!

Die Biomaten

Infos zum Buch:
Die Biomaten
von W. L. Mann
Verlag: Heyne Bücher
140 Seiten
Erscheinungsjahr: 1971
ISBN: nicht bekannt
gebraucht ab 0,01€ bei Amazon
Klappentext:
Unter Psychokontrolle
Die junge Ella Harrings ist eine Versuchsperson des Psycho-Kontrollzentrums. Zusammen mit Harry, ihrem Mann, und Selena, einer Robotgefährtin, lebt sie in der Superstadt, deren robotische Einrichtungen darauf spezialisiert sind, die Bedürfnisse und Wünsche aller Einwohner mit technischer Perfektion zu erfüllen. Der Preis, den die Menschen für ihr Leben in der Sadt zahlen müßen, ist die absolute Anpassung an die Norm. Ella Harrings ist dieser Preis zu hoch. Sie ist nicht gewillt, ihre Individualität aufzugeben. Sie flieht aus der Stadt und hofft auf ein neues Leben unter den "Dirties", die die Städter verachten. Ella weiß jedoch nicht, daß sie immer noch unter Psychokontrolle steht...

Die Science Fiction Challenge hat mich dazu bewogen mal in den Tiefen unseres Bücherregals zu wühlen und eins der uralten Bücher auszugraben, die wir einst als Beiwerk zu Frank Herbert Büchern dazu bekamen..
Die Auswahl war groß, keine Ahnung warum meine Wahl auf "Die Biomaten" fiel.. Wahrscheinlich war es eine Kombination aus Titel, Cover und Länge.. Ich hatte mal wieder Lust auf ein kurzes Buch.
Allerdings habe ich im Nachhinein das Gefühl, das Buch sei mindestens 300 Seiten stark gewesen und nicht nur knapp 150..

Ella hat ein großes Problem mit ihrer Umwelt, sie lebt in einer gigantischen Stadt in der alles automatisiert ist. Maschinen steuern den gesamten Tagesablauf, achten auf die Gesundheit der Menschen und nehmen ihnen jede erdenkliche Arbeit ab. Doch irgendetwas sträubt sich in Ella gegen diese Automatisierwut. Und besonders zuwider sind ihr die Biomaten. Roboter in menschlicher Gestalt.
Sie weiß nicht was ihre Aversion gegen sie auslöst, sie weiß nur, dass sie Selena aus dem Haus haben möchte. Ihr Ehemann Harry jedoch versteht die Abneigung seiner Frau nicht und weigert sich den Vertrag, durch den Selena zu ihnen kam, zu brechen.
Was Ella nicht ahnt, sie wird beobachtet. Jim arbeitet im PCC (Psycho-Control-Center) und seine Aufgabe ist es durch die Augen von Biomaten Menschen zu überwachen und Fehlverhalten zu erkennen und zu korrigieren.
Ella bringt er besondere Aufmerksamkeit entgegen. Die Art und Weise wie sie sich gegen die Biomaten wehrt fasziniert ihn. Denn er kann ihre Art zu denken nicht nachvollziehen, für ihn sind Biomaten etwas ganz natürliches und nützliches. Jim setzt viel daran Ella die positiven Seiten der Automaten nahezubringen und überschreitet damit sogar seine Kompetenzen. Er bringt Ella zu den sogenannten Dirties. Menschen die außerhalb des Systems leben und nach Rückschritt trachten statt nach Fortschritt. Doch auch das bringt Ella nicht auf den rechten Weg zurück. Ella scheint verloren..

Es war wirklich mal eine Bereicherung ältere Science Fiction zu lesen. So ging der Autor zum damaligen Zeitpunkt davon aus, dass Lochkarten der ewige Stand der Dinge sein würden und man Filme immer über Videostationen angucken würde.
In der heutigen Zeit lächelt man darüber, aber ich habe mich gefragt, wie die Menschen in 40 Jahren wohl die heutige Science Fiction sehen werden. Ob sie sie auch mit einem Schmunzeln lesen oder ob sie sie überhaupt lesen..
Mit dem Schreibstil hatte ich überhaupt keine Probleme, mit der Storyline schon ein wenig mehr. Obwohl das Buch nur so kurz ist, fand ich dass die Geschichte nur sehr langsam in Schwung kommt. Außerdem lässt der Autor den Leser über ein sehr wichtiges Detail im Unklaren, macht aber immer Andeutungen und bezieht sich auf dieses Detail. Das macht die Geschichte ein wenig kompliziert und schwer nachvollziehbar.
Dementsprechend schleppend kam ich beim Lesen auch voran. Der Schluß kam dann auch nicht überraschend, ich hatte mir so etwas schon gedacht. Über das fast-Happy-End habe ich mich aber wirklich gefreut.
Was mal wieder absolut faszinierend ist, ist der Klappentext.. Also entweder habe ich vom Buch rein gar nichts richtig verstanden, oder ein Teil des Textes ist mal wieder so richtig schön falsch. Ich vermute letzteres.
Das Cover finde ich dagegen richtig faszinierend. Die nackte Frau hat zwar nichts direkt mit der Geschichte zu tun( höchstens im übertagenem Sinn und soll wohl eher die Verkaufszahlen steigern) und auch das seltsame Männergesicht nicht wirklich, aber irgendwie erinnert mich gerade dieses an den Film-Voldemort..

Wegen Ellas undurchsichtiger Gefühlswelt und der dadurch so schleppenden Story auf gerade mal 140 Seiten ist dieses Buch für mich nur ein 4 Sterne-Buch.

Das Buch nehme ich für Station ♄ - Saturn.

Sonntag, 10. Juli 2011

Your Blog is Super

Dieser Award wurde mir vor kurzem verliehen. Und das obwohl ich ihn schon einmal bekommen habe. Also muß der liebe C. meinen Blog wohl wirklich mögen und dafür bin ich total dankbar!
Ich schreibe den Blog vor allem für mich, aber trotzdem freue ich mich natürlich über jeden Leser und jedes Kommentar, das ihr schreibt! (Danke Sunshine444, über dein Kommi habe ich mich wirklich sehr gefreut :D )

Weitergeben werde ich den Award nicht noch einmal. Und auch in Zukunft werde ich die "Regeln" solcher Awards nicht mehr 1 zu 1 befolgen. Naja.. ihr werdet dann ja sehen ^_-
So, jetzt werde ich mich mal wieder bis zur nächsten Rezi verbuddeln, bis denn^^

Freitag, 8. Juli 2011

Naokos Lächeln - Der Film

Einen Tag nach Filmstart haben wir uns gleich Kinokarten besorgt und ihn uns angesehen. Da wir beide sehr sehr gerne Murakami Bücher lesen war das ja ein Muß.
Haben uns sogar exta vorher nochmal das Hörbuch von Norwegian Wood gekauft >.<
Man muß ja wissen was wirklich drin vorkommt und was nicht.
Aber jetzt genug zur Vorgeschichte, ab zum Film. Ich versuche zuerst ein wenig allgemein was zu erzählen und dann auf einige spezielle Dinge einzugehen.

Von den Bildern her war der Film wunderschön. Der Regisseur hat wunderschöne Schauplätze für viele Szenen gefunden. Leider waren die Schauspieler nicht wirklich in der Lage die Emotionen glaubhaft auszudrücken. Und der Film strotzt nur so vor Emotionen, es wird viel geheult ^_-
Worum es in Naokos Lächeln geht kann man hier nachlesen (muß ja nicht alles doppelt schreiben^^)
Alles in allem stehe ich dem Film immer noch skeptisch gegenüber. Er hatte wirklich gute Seiten, aber auch so viele schlechte und ich befürchte, dass die Schlechten überwiegen..

Jetzt geht es mit den fetten Spoilern los!


Zum Beispiel hat mir gleich der Anfang gar nicht gefallen. Man erfährt im Buch zwar wie Kizuki gestorben ist, aber man weiß nichts über seine Beweggründe oder welche Gefühle er hatte als es es getan hat. Durch die Verfilmung von Kizukis Tod und dem Mienenspiel des Schauspielers bekommt man nun den Eindruck etwas in Kizukis Gefühlswelt hineininterpretieren zu können. Das finde ich wirklich nicht gut..
Dann wirkt der gesamte Film etwas depressiv. Allerdings tauchen im Buch gleich zwei Charaktere auf, die die gute Laune nur so versprühen. Zum einen Midori und zum anderen Reiko. Midori hat auch im Film ein wenig Glanz versprüht, jedoch meiner Meinung nach nicht genug.
Und Reiko.. Sie wurde wie ich fand verstümmelt. Man erfährt nichts von ihr, weshalb man die Szene in Torus Wohnung mit Sicherheit nicht richtig versteht.
Ähnlich ist es mit Stormtrooper, den hätten sie auch einfach gleich weglassen können..
Was mich auch ziemlich gestört hat waren die zeitlichen Sprünge in der Story. Verstehen Leute, die das Buch nicht kennen den Film so überhaupt? Ist euch aufgefallen, dass Midori erzählt ihr Vater sei in Uruguay und plötzlich ohne Erklärung besuchen Midori und Toru ihn im Krankenhaus? Oder Midori Toru fragt ob er das letzte Mal lange auf sie gewartet hat es im Film aber ihr erstes Date war? Das ist ein wenig seltsam..

Das sind die Dinge, die mich am meisten am Film gestört haben^^
Und mehr mag ich eigentlich gar nicht dazu schreiben, sonst ufert das noch mehr aus^^

Sonntag, 3. Juli 2011

Eine unberührte Welt

Infos zum Buch:
Eine unberührte Welt
von Andreas Eschbach
Verlag: Bastei Lübbe
319 Seiten
Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 9783404158591
8,95€ bei Amazon
Klappentext:
Die gesammelten Erzählungen des Bestsellerautors Andreas Eschbach, erstmals in einem Band

erfahren Sie, wie - und vor allem warum - man UFOs anlockt. Ob es im Garten Eden nicht zu langweilig ist. Wie gefährlich gut gemeinte Liebesbeweise sind und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir im Müll ersticken.

Außerdem in diesem Band: eine verschollene Geschichte um die Haarteppichknüpfer sowie zahlreiche bisher unveröffentlichte Geschichten.

Wegen eines bestimmten Blogs bin ich neugierig auf Andreas Eschbach geworden. Eigentlich wollte ich die Haarteppichknüpfer lesen (und das tu ich auch noch irgendwann) aber dieses Buch begegnete mir auf einem Grabbeltisch mit Mängelexemplaren und da musste ich zugreifen. Dank drei kleinen Ratschern auf der Rückseite habe ich es also für nur 2€ erstanden.
Das Buch enthält 27 Kurzgeschichten. Einige davon sind aus dem Science Fiction Bereich, aber nicht alle, es ist eine bunte Mischung.
Mir ist es zu viel zu jeder Geschichte etwas zu schreiben, deshalb picke ich mir jetzt mal nur ein paar heraus.

Quantenmüll
Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Zwei Wissenschaftler entdecken ein "Loch" in dem alles spurlos verschwindet, was hineingeworfen wird. Der eine Wissenschaftler möchte unbedingt erforschen wie es funktioniert und wohin die Gegenstände verschwinden, der andere sieht sehr schnell nur noch sehr viel Geld und denkt dabei nicht an die Konsequenzen, die durch Benutzung des Feldes entstehen könnten.

Well done
In dieser Geschichte erzählt Eschbach was wäre wenn nicht die Außerirdischen ganz böse Wesen wären, die Menschen entführen, sondern die Menschen die armen Aliens in Fallen locken.

Die Wunder des Universums
Eine Pilotin sitzt auf dem Jupitermond Europa fest und wartet auf ihre Rettung. Schnell stellt sich heraus, dass das Schiff, das am nächsten ist, nicht rechtzeitig eintreffen wird.
Man begleitet Joan in ihren letzten Stunden, erlebt ihre Gefühle und Gedanken und fragt sich mit ihr zusammen warum sie so blöd war alleine zu fliegen.

Die Wiederentdeckung
Eine apokryphische Erzählung zu den Haarteppichknüpfern. Eschbach sagt selbst, dass manche Geschichten einfach zu einem kommen und man sie nur noch aufschreiben muß. Die Haarteppichknüpfer ist für ihn so eine Geschichte.
Und das merkt man auch in dieser Kurzgeschichte. Und sie hat mich auch noch einmal darin bestärkt das Buch zu lesen.
Pugwat und Jowesh arbeiten etwas außerhalb des Raumhafens von Eswerlund auf einem Schrottplatz. Es ist kein angenehmer Job, denn die Sonne ist heiß und es gibt kaum Möglichkeiten ihr zu entfliehen. Ein neues Schmugglerschiff wird auf dem Schrottplatz geparkt. Bis nach der Gerichtsverhandlung bleibt es unversehrt und verschlossen, danach wird es ausgeschlachtet, wie schon so viele Schiffe vor ihm. Jowesh hat genug von seinem Leben auf dem Schrottplatz. Als er beschlossen hatte Techniker zu werden hatte er sich ein besseres Leben vorgestellt. Er beginnt damit Auswege zu suchen indem er verschlossene Türen öffnet. Die erste ist eine Tür hinter der sich laut Pugwat nur eine kleine Abstellkammer befindet. Er hat sie jedoch nie gesehen und der Schlüssel fehlt.
Jowesh bricht sie auf und entdeckt dahinter ein riesiges kühles Bad, ein echtes Paradies in der Hitze des Schrottplatzes. Von seinem Fund beflügelt macht er sich als nächstes an das Schmugglerschiff sobald es freigegeben wurde. Und auch dort entdeckt er wieder etwas höchst interessantes, eine Galaxie, die auf keiner bekannten Sternenkarte verzeichnet ist..

Garten Eden
Die Natur auf der Erde ist endgültig unterjocht, alles sieht aus wie ein großer gepflegter Park. Tonak ist in das Amazonasgebiet geflogen um dort der Hochzeit einer Verwandten beizuwohnen. Im Gespräch mit seiner Cousine Gham'bia erfährt man, dass Tonak einen Faible für die alten Zeiten und vor allem Abenteuergeschichten hat. Er kann sich nichts Schöneres vorstellen als durch die Wildnis zu streifen und Abenteuer zu erleben wie die Menschen damals. Wie es der Zufall will entdeckt er im Haus seiner Verwandten eine Karte mit einem großen weißen Fleck, der als Wildnis bezeichnet wird. Schnell fasst er den Entschluss abzuhauen und sein eigenes Abenteuer zu erleben.

Der Amaryllis-Virus
Die Geschichte eines liebeskranken Teenagers und was ein solcher alles anrichten kann.
Amaryllis ist das schönste Mädchen der Schule. Kein Wunder, dass auch Fabian bald ihrem Charm erliegt. Jedoch wusste er nicht wie er auf sich aufmerksam machen sollte, ständig wurde sie von den coolsten Typen der Schule umlagert.
Das einzige worin er richtig gut ist, ist der Umgang mit Computern, aber damit kann man schwerlich ein Mädchen beeindrucken, oder doch? Fabian beschließt einen Supervirus zu programmieren und macht damit den größten Fehler seines Lebens.

Das fliegende Auge
Inspiriert durch einen Artikel in dem berichtet wurde wie es erstmals gelungen ist das Auge einer Katze an einen Computer anzuschließen. Der Gedanke wurde weitergesponnen und so ist man nun live dabei wie eine Fliege als Spionagemittel der Amis eingesetzt wird. Ziel ist die chinesische Regierung. Aber so ganz ausgereift ist die Technik leider doch noch nicht.

Die Fußballfans von Ross 780
Eine Geschichte zur WM06.
Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, doch ist sie nicht ganz so abgelaufen wie wir es in Erinnerung haben. Mitten im ersten Spiel tauchte plötzlich ein UFO auf, aber nicht in kriegerischer Absicht. Nein, die Bewohner von Ross 780 sind riesige Fußballfans und gekommen um die WM mitzuerleben und auch mitzuspielen.

Unerlaubte Werbung
Ein Arzt ist neu in der Gegend, er besucht einen Friseur und bittet ihn Werbung für seine Praxis zu machen. Zuerst lehnt der Friseur ab, doch als er erfährt, dass er pro jedem neuen Kunden eine Prämie erhält stimmt er doch zu.
Leider bleiben die Patienten noch aus und so taucht der Arzt kurze Zeit später wieder auf und bittet den Friseur Haarproben von seinen Kunden zu nehmen und dem Arzt zu geben. Er ist spezialisiert auf Schmerztherapien und mit Hilfe einer Haaranalyse kann er schneller erkennen was dem Patienten fehlt. Und wenn er vorher die Proben bekommt, kann er schneller reagieren wenn doch mal ein Patient zu ihm kommt. Die Analysen wären dann nämlich schon fertig. Und wirklich, bald darauf erzählen dem Friseur die ersten Kunden von Schmerzen, die aber wirklich schnell von dem Arzt kuriert worden sind. Erst eine neue Mitarbeiterin des Friseurs, die von Haiti stammt, klärt ihren Chef über die Machenschaften des Arztes auf, er betreibt Voodoo. Ein Glück ist der Sohn des Friseurs Anwalt und findet ein Schlupfloch wie sie dem Voodooarzt den Gar ausmachen können.

Survival-Training
Der Mensch ist abhängig von Computern und Netzen. Kühlschränke kümmern sich alleine um die Bestellung von Nahrungsmitteln, man bewegt sich nur noch mit Navi fort. Autofahren tut man auch nicht mehr selbst, das erledigt das Auto von sich aus. Die Toiletten überprüfen den Urin und vereinbaren wenn nötig einen Arzttermin, die Kleidung überwacht ständig die Vitalfunktionen und der Personal Assistant ist Terminplaner und Kommunikationszentrum in einem. In dieser Welt gibt es das sogenannte Survival-Training für Firmen um die Zusammengehörigkeit zu stärken. Also genau so etwas wie es das heute auch schon gibt. Dieses Training beinhaltet den Verzicht auf sämtliche Technik, was schon viel Überwindung der Teilnehmer benötigt. Außerdem müssen sie von einem Punkt zu einem anderen gelangen, ohne Navi, ohne Geld und ohne Proviant. Dabei müssen sie so etwas furchtbares tun wie Wasser aus einem Brunnen trinken oder durch einen Wald mit echten Vögeln gehen!

Der Albtraummann
Ein Mann, unheilbar an Krebs erkrankt, hat sich einfrieren lassen um in einer fernen Zukunft wieder aufzuwachen in der es möglich ist den Krebs zu bekämpfen.
Und es passiert wirklich! Er erwacht und das neue Leben ist wunderbar! Die Frauen sind schön, er selbst ist in einer wunderbaren Verfassung und all seine Wünsche können erfüllt werden. Doch dann taucht ein extrem hässlicher Mann auf, der von den Bewohnern nur der "Albtraummann" genannt wird. Lässt man sich von ihm berühren, so schickt er einem furchtbare Albträume von einer schrecklichen Welt. Und genau das geschieht Jim. Der Albtraummann zerrt ihn in eine kaputte Welt in der kaum noch jemand lebt. Die Menschen sind in eine virtuelle Traumwelt geflüchtet in der auch Jim angeblich weilte. Und Jim will nur eins, dorthin zurück. Als er aus seinem Traum erwacht ist er überglücklich und dennoch quälen ihn auch Zweifel.

Eine unberührte Welt
Die Menschheit ist ausgezogen um einen neuen Planeten zu finden, auf dem man sich niederlassen kann. Die Reise wird über 40 Jahre dauern. Solange ist die Besatzung auf dem riesigen Raumschiff gefangen und muß sich irgendwie mit dem Leben auf engstem Raum arrangieren. Wim hat sich einen kleinen Nebenerwerb aufgebaut, er löst Rätsel und findet verschwundene Dinge. Ein anderes Besatzungsmitglied bittet ihn eines Tages eine Frau zu finden, sie weist keine typische Narbe auf und ist eigentlich viel zu jung. Fast gleichzeitig trifft die Hiobsbotschaft ein, dass der Planet, der ausgesucht wurde doch keine lebensfreundlichen Umstände bietet und sie weiter reisen müssen. Das verlängert die Reise auf 104 Jahre und so werden nur noch die Kinder der Besatzung die Ankunft erleben.
Wim vermutet unterdessen, dass der Kapitän oder stellvertretender Kapitän die junge Frau an Bord geschmuggelt haben und sie seitdem versteckt hielten.
Beim Durchsuchen der Kajüten kommt Wim dann einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur.

Diese dem Buch den Namen gebende Story ist die letzte im Buch und sie gefällt mir auch mit am Besten. Die Geschichten sind wirklich vielfältig und es gibt welche, die ich wirklich gerne mag, manche über die ich einfach hinweggelesen habe und einige, die mich echt nachdenklich gemacht haben und ich sehr sehr gerne mochte.
Wenn Andreas Eschbachs Romane so sind wie "Die Wiederentdeckung" dann werde ich sie großartig finden. Sollten sie wie Halloween sein, werde ich sie nicht sonderlich mögen. Ich fand es auf jeden Fall interessant wie unterschiedlich die Kurzgeschichten eines Autors sein können, zum einen von der Thematik her, aber auch von der Qualität.
Auch wenn mir einige der Geschichten nicht gefallen haben, so hat mich die Anthologie doch davon überzeugt, dass ich mehr von Eschbach lesen möchte.
Ein sehr nettes zusätzliches "Gimmick" sind die kleinen Texte, die jeder Geschichte voran gehen. Darin erzählt Eschbach, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass er genau diese Geschichte geschrieben hat.

Weil die Geschichten doch sehr schwankten, was meinen Geschmack betraf, gebe ich 7 von 10 Punkten. (3 von 5 - ich denke ich werde das System bald umstellen ^_-)

Und ich hoffe die Rezi ist für die SciFi Challenge so ok, ich möchte das Buch für die Station ♅ Uranus nutzen, Deutschsprachige Autoren.

Ein Manga.. (auch wenn der eigentlich in meinen anderen Blog gehört..)

Aber dieses kleine Büchlein finde ich einfach total süß, und da viele von euch Katzenliebhaber sind, wollte ich ihn einfach mal vorstellen.
Am Donnerstag kam mein Freund mit dem Manga nach Hause, er wurde ihm einfach mal mitgegeben, weil wir ja als Liebhaber der japanischen Kultur bekannt sind^^
Fukufuku Funyan von Konami Kanata
(Ich hoffe ich hab's richtig gelesen, aber Hiragana gehen eigentlich noch^^)


leider etwas verwackelt










Das gesamte Buch ist voll mit kleinen süßen Geschichten der Katze und ihrer ältlichen Besitzerin. Einfach nur süß!
(Und ums vorweg zu nehmen, nein, ich kann es nicht lesen ^_- Aber ich finde man versteht es auch so^^)
Ps. Ich vergas, gelesen wird natürlich von rechts nach links und von oben nach unten!

Freitag, 1. Juli 2011

Neues beim Privat-Projekt

Es gibt ein ganz kleines bisschen was Neues zu meinem "kleinen Privatprojekt". Ich nenne es jetzt einfach mal bei seinem Namen bzw. "Arbeitstitel", Micusekiar, das ist einfacher^^
Und zwar habe ich die erste Kurzgeschichte geschrieben. Ich muß sie nur noch ausdrucken und dann wird sie eine Woche oder so liegen bis ich sie noch einmal überarbeite. Seltsamerweise kann ich dämliche Formulierungen am besten auf Papier erkennen^^
Sie hat übrigens nur 1264 Worte und laut meinem doofen Programm 7 Seiten (es werden immer weniger wenn ich es auf den Rechner übertrage..)
Inzwischen mache ich fleißig Notizen für die nächste Story und hatte damit einen kleinen Durchbruch. Diese Geschichte ist sehr wichtig, denn sie bildet den Auftakt zur Hauptstory. Und mir ist bei meinem Überlegungen ein sehr wichtiger Einfall gekommen, der alles logischer und plausibler macht (hoffe ich zumindest).
Jetzt muß ich nur erstmal Pause machen weil mein Handyakku langsam schlappt und ich noch ein wenig Restenergie für den Anruf brauche, den ich erwarte *seufz*