Mittwoch, 30. November 2011

1Q84

Infos zum Buch:
1Q84
von Haruki Murakami
Verlag: Dumont
Seiten: 1021
Erscheinungsjahr: 2010
32€ bei Amazon
Klappentext:
Pressestimmen
"Sämtliche Register des Erzählens (...) Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen." - FAZ

"Murakami galt dieses Jahr als einer der Kandidaten für den Nobelpreis. Es ist schade, dass er ihn nicht bekommen hat (...) "Murakami weiß seine Geheimnisse zu bewahren. Aber es sind, kraft seiner tiefen Humanität, Geheimnisse für die ganze Welt." - SZ


Lange mußte ich warten bis ich das Buch lesen konnte, lange habe ich gebraucht um es zu lesen. Und man bin ich froh, dass ich es endlich durch habe! Ich glaube ich war lange nicht mehr so froh über den Abschluß eines Buches!
Im 52 Bücher Projekt (das ich leider sträflich vernachlässige -.-) habe ich bereits ein wenig zu dem Buch geschrieben, es wird auch kaum mehr werden. Die Inhaltsangabe übernehme ich auch, denn ich möchte das Thema einfach nur möglichst schnell zu einem Abschluß bringen.

Aomame ist Fitnesstrainerin in einem Sportcenter und hat einen nicht ganz astreinen Nebenjob. Dieser zwingt sie irgendwann dazu ihr bisheriges Leben völlig aufzugeben. 
Tengo ist Mathematiklehrer an eine Yobiko, einer Schule, die nach der regulären Unterrichtszeit Schüler auf die Universität vorbereitet. Nebenbei schreibt er, konnte sich als Schriftsteller aber noch keinen Namen machen. Dann jedoch bekommt er den Auftrag als Ghostwriter für eine siebzehnjährige Schülerin zu agieren, die eine faszinierende Geschichte geschrieben hat, der jedoch leider jeglicher Stil fehlt. Von da an ist es mit Tengos ruhigem Leben vorbei. Irgendwann kommt der Leser dahinter, dass sehrwohl eine Verbindung zwischen Tengo und Aomame besteht, auch wenn sie nur klitzeklein ist.
Bedeutender wird diese Verbindung, als man erfährt, dass in Tengos neuem Roman zwei Monde den nächtlichen Himmel zieren und Aomame eines Tages entdeckt, dass sich ein kleiner grünlicher Mond zu unserem altbekannten gesellt hat. Hier kommt auch das erste Mal eine gewisse Surrealität zum Vorschein.

Ehrlich gesagt hoffe ich, dass Band 3 mit einer Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1 und 2 beginnt. Dann könnte ich nämlich jedem raten nur Band 3 zu lesen. Aber es wird noch etwas länger dauern bis ich das herausfinde, ich habe nämlich keine Lust demnächst irgendetwas in die Hand zu nehmen, das den Titel 1Q84 trägt.
Jetzt denkt wahrscheinlich jeder, ich mochte das Buch überhaupt nicht, das stimmt so nicht.. Die Geschichte an sich ist sehr Interessant und ich bin auch neugierig wie es weiter geht, aber der Weg zum Ziel ist einfach so furchtbar langatmig! Die Geschichte kommt am Anfang einfach nicht in Fahrt, Murakami wiederholt und wiederholt Eigenschaften der Charaktere bis man das Buch nur noch anschreien mag, dass man langsam wisse welche Vorlieben der Charakter hat. Schlimm ist an diesen Wiederholungen vor allem, dass man das Gefühl hat, die Formulierungen sind jedes Mal 1 zu 1 übernommen. Und sie tauchen auch nicht im Gespräch wieder auf, nein, jedes Mal wieder in einem inneren Monolog der Person.
Oft habe ich inzwischen auf den Blogs von Schriftstellern gelesen, dass ihnen meist nahegelegt wurde ihren Roman nochmal so richtig schön einzukürzen, gern um ein Drittel. Ach hätte man doch Murakami das bei diesem Buch ans Herz gelegt. Alles nochmal um ein Drittel oder die Hälfte gekürzt, dann wäre der Roman sicherlich um einiges spannender und weniger langatmig gewesen.
Ich kann guten Gewissens sagen, dass dies der schlechteste Murakami war, den ich bis jetzt gelesen habe. Nicht von der Geschichte her, die ist verdreht, komisch (ich meine komisch und nicht witzig) und spannend wie immer, sondern von der Aufbereitung der Geschichte. Als sei dies ein Experiment gewesen was passiert wenn man den Autor einfach schreiben lässt wie er will, ohne dass jemand vor dem Druck nochmal drüber guckt ob auch alles so in Ordnung ist.
Zum Schluß nur noch eins: Ich hasse Ushikawa! Ich mochte ihn schon im Aufziehvogel nicht. Warum in dreiteufelsnamen mußte er diesen schrecklichen Charakter für dieses Buch wieder ausgraben?

Ich fand übrigens die Pressetexte äußerst interessant. Alles was sie loben, die Verquickung verschiedener Realitäten und Zeiten etc. Hat Murakami in anderen Werken deutlich besser hinbekommen. Hier frage ich mich wirklich, ob ich die Genialität einfach nicht sehen kann, oder niemand etwas schlechtes schreibt, weil auf dem Einband "Haruki Murakami" drauf steht.
So, das langt jetzt aber auch, auf in neue Gefilde, da warten einige Engel auf mich^^

Donnerstag, 24. November 2011

[Ich höre] Das Lied von Eis und Feuer

Das Lied von Eis und Feuer
Die Herren von Winterfell - Teil 1


Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler. Eddard sieht sich von mächtigen Feinden umzingelt, während seine vielköpfige Familie in alle Winde verstreut wird. Die Zukunft des Reiches steht auf dem Spiel...
[Quelle: Audible]


Uns wurde Game of Thrones als tolle Serie empfohlen und so haben wir bis jetzt die ersten drei Folgen geguckt.
Am Anfang entwickelt sich die Story ja noch sehr langsam aber mir waren es jetzt schon zu viele Charaktere. Die ganzen Namen konnte ich mir nun wirklich nicht alle merken. Also habe ich mir gedacht, ich höre mal die Vorlage von George R. R. Martin und es bringt schon einiges. Viele Namen kenne ich jetzt und besonders faszinieren fand ich die Alter der Personen, ich hätte sie in der Serie alle älter geschätzt. Ansonsten erstaunlich originalgetreu umgesetzt bis jetzt. Natürlich gab es Änderungen, aber die finde ich schon ok^^

[Beutezug] #3

Nach einem kleinen Spaziergang über 3 Weihnachtsmärkte habe ich gestern noch einen kleinen Abstecher zur Thalia gemacht.
Dabei herausgekommen sind zwei Bücher, die sich ganz nett anhören.


Das erste Buch, Die Kathedrale, der verlorenen Dinge, scheint eine Fortsetzung zu sein. Den ersten Band konnte ich auf die Schnelle leider nicht finden.
Das zweite Buch, Die Zeitwanderer, fand ich spannend, weil ich Leylinien aus meinem Spiel kenne^^

Mittwoch, 23. November 2011

Eine Insel

Infos zum Buch:
Eine Insel
von Terry Pratchtt
Verlag: Random House Audio
Laufzeit: 12Std (ungekürzt)
Erscheinungsjahr: 2009
ISBN: 3866049781
19,95€ bei Amazon
Klappentext:
Mau ist der letzte Überlebende seiner Nation, die von einem Sturm hinweggespült wurde. Er sitzt auf einer Insel, die völlig unbewohnt zu sein scheint - bis das "Geistermädchen" Daphne erscheint, Überlebende des Untergangs der Sweet Judy. Nach und nach tauchen andere Überlebende auf und suchen auf der Insel Zuflucht. Zu ihnen gesellen sich auch Plünderer und mordlüsterne Meuterer.
[Quelle:Audible]
 
Lange habe ich überlegt ob ich mir dieses Hörbuch kaufen soll. Ein ernster Terry Pratchett?
Aber da das Buch eigentlich durchweg gute Kritiken bekommen hatte, wurde es dann doch als Abend"lektüre" gekauft.
Wie immer kurz der Inhalt in meinen Worten und danach meine Meinung:

Mau wird ein Mann werden, er muß nur noch mit seinem selbstgebauten Kanu nach Hause zurück paddeln. Dort wird die ganze Nation am Strand auf ihn warten um ihn zu begrüßen.
Aber dann kam die Welle..
Ermintrude ist die Tochter eines britischen Diplomaten.
Nachdem sie einige Zeit mit ihrer furchtbaren Großmutter alleine leben musste, holt ihr Vater sie endlich auf die Südhalbkugel nach. Die Überfahrt mit dem Schiff, der Sweet Judy, verläuft fast ohne Zwischenfälle, bis die Welle kam..
Ermintrude, die sich selbst aber lieber Daphne nennt, strandet als einzige Überlebende auf einer Insel. Dort trifft sie Mau, der erkennen musste, dass niemand seines Volkes überlebt hat. Aus einer anfänglichen Zweckgemeinschaft wird bald Freundschaft. Als die ersten Überlebenden von anderen Inseln kamen, wurden Daphne und Mau gezwungen große Verantwortung zu übernehmen, denn diese Leute brauchten dringend ihre Hilfe. Beide mussten innerhalb von kurzer Zeit erwachsen werden. Mau ist nun Häuptling und die Zukunft der gesamten Nation ruht auf seinen Schultern. Daphne muß die Pflichten und Bräuche der Frauen lernen. Sie lernt Bier zu brauen, kümmert sich um die Kranken und Alten und hilft sogar bei Geburten. 
Und sie ist Mau immer eine Stütze wenn er nicht weiß wie er weiter machen soll.
Aber letztendlich finden Beide zusammen die richtige Zukunft für die Nation.

Ich hatte absolut keine Ahnung was mich erwarten würde, ich kannte lediglich das Cover als ich anfing das Buch zu hören und hatte mir wirklich etwas gänzlich anderes vorgestellt. Aber trotzdem gefiel mir die Story sehr.
In einer Rezension, die ich überflogen hatte, wurde gesagt, dass Terry Pratchett in diesem Buch seine Krankheit verarbeitet. Ich weiß leider nicht ob das eine Aussage von ihm selbst oder nur eine Vermutung des Autors der Rezension war. Auch das hatte mich, wie schon das Cover, auf eine völlig falsche Fährte gelockt.
Denn ganz ehrlich.. ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Alzheimer und der Geschichte der Insel.
Aber da ich wie gesagt keine Ahnung von Pratchetts Beweggründen dieses Buch zu schreiben habe, halte ich lieber die Klappe^^
Zu Beginn des Hörbuches war ich ein wenig skeptisch, die Geschichte entwickelte sich sehr langsam und ich war sogar ein wenig gelangweilt. Aber sobald Daphne und Mau sich zusammen gerauft hatten, konnte ich mich ihrem Schicksal nicht mehr entziehen. Ich mußte wissen wie es ihnen erging. Dabei war ich jedes Mal ein wenig enttäuscht wenn Neuankömmlinge die traute Zweisamkeit störten und hatte jedes Mal Angst, dass Daphnes Vater angekommen ist.
Je weiter ich mit dem Hörbuch kam, desto bewusster wurde mir, dass auch Daphnes Abschied näher rückte. Denn dass dieser kommen würde, war von Anfang an klar. Sehr schön war der Epilog, auch wenn man die Unausweichlichkeit des Endes anerkennen musste, so hatte man doch irgendwo genau die gleichen Hoffnungen wie die beiden Kinder. So bietet das Gespräch zwischen ihnen und dem Alten einen sehr gelungenen Abschluss.
So langweilig ich den Anfang vielleicht auch fand umso mehr hat mich der Fortgang der Geschichte gefesselt.
Die doch sehr ernste Geschichte wurde immer wieder durch lustige Anekdoten von Daphnes Großmutter, Mrs. Gluckers Angewohnheiten oder Pilus Geschichten aufgehellt. Wenn das Buch auch nicht so amüsant wie die Scheibenweltromane ist, so ist es trotzdem lesenswert, denn es bietet eine interessante alternative Realität, ernste und auch lustige Themen in einem gelungenen ausgewogenen Verhältnis.

Der Sprecher, Stefan Kaminski, hat seine Sache sehr gut gemacht. Seine Stimme ist angenehm und man konnte deutlich die verschiedenen Charaktere heraus hören. Trotzdem hebt er sich nicht sonderlich von der Masse ab, wie zum Beispiel Oliver Siebeck es meiner Meinung nach tut.


Für Station ♆  Neptun der raVenport SF Challange

Dienstag, 22. November 2011

[OT] Nebel? Nebel!

In den letzten Wochen habe ich etwas festgestellt:
Ich liebe Nebel! Er hat immer so etwas mystisch-unheimliches an sich. Manchmal kann man fast denken, ein Schritt in ihn hinein und man gelangt wie durch eine Pforte in eine andere Welt.
Seit Wochen hält sich der Nebel nun schon hartnäckig über meiner Heimatstadt. Morgens wenn ich zur Arbeit fahre ist er da, während ich arbeite scheint alles ganz normal zu sein, aber so bald ich aus dem Tunnel Richtung Zuhause fahre, sehe ich schon die Krähne nicht mehr und nur einen Teil der Brücke. Je näher ich dann meiner Ausfahrt komme desto dichter wird der Nebel.
Aber jedes Mal wenn ich ihn sehe bin ich glücklich.
Momentan kann mir die Sonne wirklich gestohlen bleiben. Und jetzt verziehe ich mich mit einer Tasse CaramelCappuchino aufs Sofa, gucke ab und zu in den Nebel und arbeite ausnahmsweise mal zu Hause weiter. *seufz*
(kommt davon wenn man immer so lahmarschig ist und einen Termin einhalten muß^_-)


Sonntag, 20. November 2011

Der Pfad der Winde

Infos zum Buch:
Der Pfad der Winde
Die Sturmlicht-Chroniken Teil 2
von Brandon Sanderson
Verlag: Random House Audio
Laufzeit: 23Std 44min (ungekürzt)
Erscheinungsjahr: 2011
ISBN: 3453267680
24,95€ bei Audible
Klappentext:
Roschar ist eine sturmumtoste Welt, die über Jahrtausende von übermenschlichen Kriegern regiert wurde, deren Schwerter jedes Leben auslöschen konnten. Doch die magischen Krieger sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die es wagen, die magischen Schwerter zu ergreifen...
Mit "Der Pfad der Winde" setzt Brandon Sanderson die atemberaubende Geschichte fort, die mit "Der Weg der Könige" begann - der amerikanische Bestsellerautor hat damit ein Epos vom Weltrang des "Herrn der Ringe" geschaffen.
[Quelle: Audible]

Nun gut, ich hatte ja schon in [Ich höre..] durchscheinen lassen, dass ich es bereue so lange mit diesem Buch gewartet zu haben.
Die Story geht jetzt richtig los. Es passiert endlich mal etwas nachdem Teil 1 ja wirkte als sei er nur dazu da die Charaktere vorzustellen.

SPOILER



Kaladin hat fast wieder seinen gesamten Lebenswillen verloren nachdem er dem Großsturm ausgesetzt war. Doch mit Hilfe von Syl und Teft (ich weiß leider nicht wie man ihn schreibt und musste nach Gehör gehen) gelingt es ihm nicht in völlige Apathie zurückzufallen.
Er trainiert seine Brückenmänner weiter im Speerkampf und versucht aus jedem Nachteil einen Vorteil für seine Leute zu schlagen.
Und so findet er irgendwann einen Weg wie er nicht nur seine Brückenmänner sondern auch die meisten anderen vor dem Tod bewahren kann.
Währenddessen beschließt Dalinar der Königin vollends zu vertrauen. War sie doch früher schon eine sehr gute Freundin von ihm. Und auch mit seinem Sohn Adolin versöhnt er sich.
Zusammen versuchen sie denn Sinn hinter seinen Visionen zu erkennen.
Shallan hingegen entdeckt die Kunst des Seelengießens und Jasnahs Geheimnis.



SPOILER Ende
So, das war also das erste Buch. Der Heyne Verlag hat einfach mal ganz dreist ein Buch aufgesplittet und für beide Teile kassiert. Und Audible hat leider auch beide getrennt veröffentlicht..
Ich würde jedem empfehlen, beide Teile nacheinander zu hören, denn der erste Teil ist wirklich nur ein Vorspiel.
Die Geschichte entwickelt sich erst hier extrem weiter und es lässt sich schon erahnen was im nächsten Band auf den Leser zukommen wird.
Gerade deshalb bin ich jetzt super gespannt auf den zweiten Band, der leider erst Ende 2012/2013 auf Englisch erscheinen wird. (Blödes Rad der Zeit, warum musste Sanderson das übernehmen?)
Von Anfang an fragt man sich natürlich wie die verschiedenen Charaktere zueinander finden. Die Art wie der Autor das mit Kaladin und Dalinar gelöst hat war einfach nur genial. Selten habe ich die Beschreibung einer Schlacht so bildlich vor mir gesehen.
Welche Rolle Shallan spielen wird ist mir noch nicht ganz klar, aber noch so eine tolle Zusammenführung wird es wohl nicht geben.

Hm.. mir fällt es irgendwie schwer zu diesem Teil eine gescheite Rezension zu schreiben, vor allem ohne zu viel zu verraten..
Also mache ich es kurz.
Der Autor bleibt seiner seltsamen Welt treu, sie bleibt faszinierend.
Die Charaktere sind vielschichtig und bis auf Shallan durchlaufen sie alle einer logischen Entwicklung.
Die Story ist zu Anfang von Der Weg der Könige etwas lahm, entwickelt sich dann aber rasant weiter und bleibt spannend auch wenn nach und nach immer mehr Geheimnisse gelüftet werden.
Der Sprecher, Detlef Bierstedt, macht seine Sache auch im zweiten Teil wieder sehr gut, auch wenn ich seine Fraueninterpretationen immer noch nicht mag (bis auf die von Syl).
Und ich mag Dalinar inzwischen wieder. Da er nicht mehr so extrem unsicher ist, ist er mir gleich viel sympathischer geworden.

Bei den Sturmlicht-Chroniken handelt es sich auf jeden Fall um eine Serie, der ich auch weiterhin treu bleiben werde!

Dienstag, 8. November 2011

[Ich höre:] Brandon Sanderson - Der Pfad der Winde

Ich höre:
Die Sturmlicht-Chroniken Teil 2
Der Pfad der Winde


Roschar ist eine sturmumtoste Welt, die über Jahrtausende von übermenschlichen Kriegern regiert wurde, deren Schwerter jedes Leben auslöschen konnten. Doch die magischen Krieger sind verschwunden und Roschar droht zu zerfallen. Das Schicksal der Welt liegt nun in den Händen derer, die es wagen, die magischen Schwerter zu ergreifen...
[Quelle: Audible]


Lange ist es her seit ich Teil 1 - Der Weg der Könige gehört habe..  
Juli oder August war das.
Nun endlich habe ich beschlossen mir den zweiten Teil zu kaufen und erst jetzt fällt mir auf wie lieb ich die Charaktere und die Welt in der sie leben gewonnen habe.
Ich frage mich wirklich wie ich nur so lange mit der Fortsetzung warten konnte o.O
Ich bin zwar noch nicht weit gekommen, habe erst zwei Stunden gehört, aber ich bin schon wieder voll in der Story drin und fieber mit Kaladin und Shallan mit. Dalinar ist zum Glück noch nicht aufgetaucht, aber wer weiß, vielleicht beginne ich ja doch noch irgendwann ihn zu mögen..

Freitag, 4. November 2011

[Projekt] 52 Bücher

Spontan entscheide ich mich gerade dafür an diesem Projekt teilzunehmen^^ Ins Leben gerufen wurde es von Fellmonsterchen. Den Link zum Blog findet ihr hinter dem Logo.
Ziel des Projektes ist es, jeden Freitag ein anderes Buch vorzustellen, jeweils unter einem anderen Motto.
Das heutige Thema lautet:

Das Buch, das du zurzeit liest.


Infos zum Buch:
1Q84
von Haruki Murakami
Verlag: Dumont
Seiten: 1021
Erscheinungsjahr: 2010
32€ bei Amazon


Dieses Buch habe ich mir ausgerechnet in einer Phase geangelt, in der ich nicht viel lese. Dementsprechend lange knusper ich auch schon an ihm^^
Zwischenzeitlich habe ich sogar überlegt, ob ich nicht ein anderes Buch einschieben sollte, einfach weil mein Blog sonst verödet. Ich poste ja grad gar nichts mehr :( Aber ich will das jetzt durchziehen und bin inzwischen auch bei knapp 700 Seiten von ca. 1000.
Dann wäre die erste Hürde schonmal geschafft, danach geht es nämlich eigentlich noch weiter, aber dazu später.
Ich bin schon irgendwo ein Murakami-Fan.. habe ich doch inzwischen so ziemlich jedes Buch von ihm gelesen, das auf Deutsch verfügbar ist. Manche habe ich sogar auf deutsch gelesen und später nochmal auf englisch gehört.
Deshalb war es nur selbstverständlich, dass ich auch irgendwann zu 1Q84 komme. Leider erst so spät, weil meine bessere Hälfte das Buch zuerst beschlagnahmt hatte.
Murakamis Bücher zeichnet eine gewisse Surrealität aus. Am Anfang wirkt jedes Buch wie ein ganz normales Buch und plötzlich wird man in Ereignisse hineingezogen, die so ganz und gar nicht zu einer normalen Geschichte passen.
Auch 1Q84 beginnt ganz normal. Allerdings wird von Anfang an aus der Sicht von zwei Personen erzählt. Etwas, das man von Murakami nicht kennt. Meist begleitet man einen Ich-Erzähler. Manchmal passiert es sogar, dass man nie den Namen des Protagonisten erfährt. In 1Q84 ist das anders. Man begleitet zuerst Aomame zu einem wichtigen Auftrag und lernt danach Tengo kennen.
Abwechselnd wird von nun an aus dem Leben der Beiden berichtet.

Aomame ist Fitnesstrainerin in einem Sportcenter und hat einen nicht ganz astreinen Nebenjob. Dieser zwingt sie irgendwann dazu ihr bisheriges Leben völlig aufzugeben.
Tengo ist Mathematiklehrer an eine Yobiko, einer Schule, die nach der regulären Unterrichtszeit Schüler auf die Universität vorbereitet. Nebenbei schreibt er, konnte sich als Schriftsteller aber noch keinen Namen machen. Dann jedoch bekommt er den Auftrag als Ghostwriter für eine siebzehnjährige Schülerin zu agieren, die eine faszinierende Geschichte geschrieben hat, der jedoch leider jeglicher Stil fehlt. Von da an ist es mit Tengos ruhigem Leben vorbei.
Irgendwann kommt der Leser dahinter, dass sehrwohl eine Verbindung zwischen Tengo und Aomame besteht, auch wenn sie nur klitzeklein ist.
Bedeutender wird diese Verbindung, als man erfährt, dass in Tengos neuem Roman zwei Monde den nächtlichen Himmel zieren und Aomame eines Tages entdeckt, dass sich ein kleiner grünlicher Mond zu unserem altbekannten gesellt hat.
Hier kommt auch das erste Mal eine gewisse Surrealität zum Vorschein.

Zwar soll ich das Buch vorstellen, aber ich will ja auch nicht zuviel verraten, deshalb mache ich hier mit dem Inhalt Schluß.
Leider gefällt mir das Buch bisher nicht so gut wie andere von Murakami. Ich kann noch nicht sagen, weshalb, aber es erinnert mich ein wenig an Dune..
In Dune ist es so, dass sagen wir mal, auf den ersten 300 Seiten nichts passiert und es dafür auf den letzten 100 richtig zur Sache geht. Bei 1Q84 habe ich ein ähnliches Gefühl. Die Geschichte plätschert einfach nur so vor sich hin. Jetzt darf ich nur gespannt sein, ob es auf den letzten 300 Seiten noch spanned wird oder ob ich auf Buch 3 warten muß.
Das ist nämlich noch eine kleine Besonderheit.. In dieser Ausgabe findet man "Buch 1" und "Buch 2" und "Buch 3" wurde vor kurzem extra veröffentlicht.
Je nachdem wie meine momentane Lektüre endet werde ich mir nochmal überlegen ob ich gleich Buch 3 hinterher schiebe oder erstmal eine Verschnaufpause mache und etwas anderes lese. Es liegen ja sowas von interessante Titel auf meinem SuB.. Ich bin total gespannt auf die Wächter Edens und Amabilia, die ich eigentlich unbedingt zeitnah lesen wollte *seuf*