Dienstag, 2. August 2011

Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Infos zum Buch:
Der Herr der Ringe
Die zwei Türme
von J.R.R. Tokien
Verlag: Der Hörverlag
Laufzeit: 19 Std. (ungekürzt)
ASIN: B005CQEDGE
34,95€ bei Amazon
Klappentext:
Der Bund ist zerbrochen und die Wege der Gefährten trennen sich. Nachdem Frodo und Sam sich alleine auf den Weg zum Schicksalsberg machen, müssen Aragorn, Legolas und Gimli sich auf die Suche nach den beiden Hobbits Merry und Pippin begeben und treffen dort auf einen alten Wegbegleiter...

In würdiger Nachfolge und in Gedenken an Achim Höppner liest Gert Heidenreich Teil zwei der Fantasytrilogie in der Übersetzung von Wolfgang Krege und folgt den Gefährten auf ihren Abenteuern in Mittelerde. Auch für den zweiten Band hat die Tolkiengesellschaft die Auswahl für das umfangreiche Booklet getroffen: Die Geschichte der Völker Mittelerdes wird fortgesetzt, den Auenland-Kalender und Schrift und Lautung der alten Sprachen.
[Quelle: Audible]
Der zweite Teil ist nun auch geschafft, ging sogar relativ schnell. Jetzt warte ich auf den dritten Teil, keine Ahnung wann Audible den rausbringt *seufz*
Da ich der Meinung bin, dass eigentlich alle außer mir den Herrn der Ringe kennen, fasse ich mich mal wieder kurz:

Die Gemeinschaft des Ringes zerfällt und die Gefährten gehen von nun an getrennte Wege.
Sam und Frodo machen sich alleine auf den Weg nach Mordor. Pippin und Merry werden von einer Bande Orcs entführt und Aragorn, Gimli und Legolas nehmen die Verfolgung auf.
Fast den ganzen ersten Teil des Buches verfolgt man gespannt die Hatz auf die Orcs. Auf die Folter gespannt wird man, als die Reiter von Rohan sich einmischen und die drei Freunde fast nicht weiterziehen lassen wollen. Schmunzeln muß man wenn man erlebt wie Merry und Pippin sich aus dem Staub machen und Fangorn aka Baumbart begegnen.
Erleichtert ist man, als Gandalf endlich wieder auftaucht und die Geschehnisse wieder in die Hand nimmt. Leiden tut man in der zweiten Hälfte des Buches mit Frodo und Sam, die sich alleine, später mit Gollum zusammen Richtung Schicksalsberg durchschlagen. Zum Glück begegnen sie unterwegs noch einem Freund, Faramir, dem kleinen Bruder von Boromir.

Wenn ich geschrieben habe, dass sich der erste Teil kaum vom Film unterscheidet, so können beim zweiten Teil die Unterschiede kaum gravierender sein.
So wird im Film häufig das erzählt was zwischen den Zeilen steht. Das ist meiner Meinung nach auch nicht schlimm. Was ich aber mehr als furchtbar finde, ist die Darstellung von Faramir und Théoden. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich nur jedem, der bis jetzt nur die Filme gesehen hat, empfehlen zumindest das zweite Buch zu lesen. Théoden ist ein edler König, kein feiger und Faramir ist ein sehr gutherziger Mensch, kein einziges Mal hat er nach dem Ring verlangt.
Ich denke mit Veränderungen in den Geschichten muß man sich bei Verfilmungen abfinden, aber was man meiner Meinung nach nicht dulden muß sind Veränderungen der Charaktere.

Aber wieder genug mit den Vergleichen zwischen Film und Buch, dieses Mal würde ich definitiv zum Lesen raten. Es ist sehr schön geschriebene Fantasy. Wie es ältere Geschichten so an sich haben manchmal ein wenig langatmig, aber das gehört einfach dazu. Und mir machen so alte Geschichten immer sehr viel Spaß.

Zum Sprecher muß ich sagen, dass Gert Heidenreich es irgendwie nicht schafft das besondere Flair, das Achim Höppner verbreitet hat, aufrecht zu erhalten. Gut gelesen ist es dennoch, aber man weint Herrn Höppner nach. Es ist wirklich traurig T_T

Kommentare:

  1. Die Veränderungen der Charaktere habe ich bei der Verfilmung auch sehr bedauert - das war mit ein Grund, warum nach dem ersten Film die Freude daran bei mir ziemlich nachgelassen hat.

    Zu Gert Heidenreich kann ich nur sagen, dass ich ihn bislang als wunderbaren Sprecher kenne. Seine Version des Hobbits habe ich einfach rundum genießen können. Dieses Hörbuch mit ihm kenne ich allerdings nicht ...

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  2. Ich mag Gert Heidenreich als Sprecher auch wahnsinnig gerne. Er ist eindeutig einer der guten Sprecher. Aber irgendwie.. die Version mit Achim Höppner hatte halt was.. wie er zum Beispiel die "R"s ausgesprochen hat^^
    Aber ich denke schon, dass Gert Heidenreich eine wunderbare Wahl für die folgenden Bücher war nachdem Achim Höppner ja nun leider nicht mehr zur Verfügung stand. Ich trauere ihm trotzdem nach..

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  3. Der Wechsel eines Sprechers innerhalb einer Reihe ist eben gewöhnungsbedürftig. :)

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