Freitag, 8. Juli 2011

Naokos Lächeln - Der Film

Einen Tag nach Filmstart haben wir uns gleich Kinokarten besorgt und ihn uns angesehen. Da wir beide sehr sehr gerne Murakami Bücher lesen war das ja ein Muß.
Haben uns sogar exta vorher nochmal das Hörbuch von Norwegian Wood gekauft >.<
Man muß ja wissen was wirklich drin vorkommt und was nicht.
Aber jetzt genug zur Vorgeschichte, ab zum Film. Ich versuche zuerst ein wenig allgemein was zu erzählen und dann auf einige spezielle Dinge einzugehen.

Von den Bildern her war der Film wunderschön. Der Regisseur hat wunderschöne Schauplätze für viele Szenen gefunden. Leider waren die Schauspieler nicht wirklich in der Lage die Emotionen glaubhaft auszudrücken. Und der Film strotzt nur so vor Emotionen, es wird viel geheult ^_-
Worum es in Naokos Lächeln geht kann man hier nachlesen (muß ja nicht alles doppelt schreiben^^)
Alles in allem stehe ich dem Film immer noch skeptisch gegenüber. Er hatte wirklich gute Seiten, aber auch so viele schlechte und ich befürchte, dass die Schlechten überwiegen..

Jetzt geht es mit den fetten Spoilern los!


Zum Beispiel hat mir gleich der Anfang gar nicht gefallen. Man erfährt im Buch zwar wie Kizuki gestorben ist, aber man weiß nichts über seine Beweggründe oder welche Gefühle er hatte als es es getan hat. Durch die Verfilmung von Kizukis Tod und dem Mienenspiel des Schauspielers bekommt man nun den Eindruck etwas in Kizukis Gefühlswelt hineininterpretieren zu können. Das finde ich wirklich nicht gut..
Dann wirkt der gesamte Film etwas depressiv. Allerdings tauchen im Buch gleich zwei Charaktere auf, die die gute Laune nur so versprühen. Zum einen Midori und zum anderen Reiko. Midori hat auch im Film ein wenig Glanz versprüht, jedoch meiner Meinung nach nicht genug.
Und Reiko.. Sie wurde wie ich fand verstümmelt. Man erfährt nichts von ihr, weshalb man die Szene in Torus Wohnung mit Sicherheit nicht richtig versteht.
Ähnlich ist es mit Stormtrooper, den hätten sie auch einfach gleich weglassen können..
Was mich auch ziemlich gestört hat waren die zeitlichen Sprünge in der Story. Verstehen Leute, die das Buch nicht kennen den Film so überhaupt? Ist euch aufgefallen, dass Midori erzählt ihr Vater sei in Uruguay und plötzlich ohne Erklärung besuchen Midori und Toru ihn im Krankenhaus? Oder Midori Toru fragt ob er das letzte Mal lange auf sie gewartet hat es im Film aber ihr erstes Date war? Das ist ein wenig seltsam..

Das sind die Dinge, die mich am meisten am Film gestört haben^^
Und mehr mag ich eigentlich gar nicht dazu schreiben, sonst ufert das noch mehr aus^^

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