Sonntag, 5. Juni 2011

Zielzeit

Infos zum Buch:
Perry Rhodan - Zielzeit
von Robert Feldhoff
Verlag: Eins A Medien GmbH
Laufzeit: 6Std 46min
Veröffentlicht: 2007
ISBN: 978-3939648765
0€ bei Audible
Beschreibung:
Im Frühjahr 1346 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Menschheit vor der größten Bedrohung ihrer Geschichte: Mit einer gigantischen Übermacht hat die Terminale Kolonne TRAITOR die Milchstraße besetzt und alle bewohnten Planeten unter ihre Kontrolle gebracht. Die gigantische Raumflotte steht im Dienst der sogenannten Chaotarchen. Ihr Ziel ist, die Ressourcen der Milchstraße auszubeuten, um die Existenz der Negasphäre abzusichern. Diese Negasphäre entsteht in der Galaxis Hangay - einem Ort, an dem gewöhnliche Lebewesen nicht existieren können und die Naturgesetze außer Kraft gesetzt werden.

Nur wenige Verstecke in der Milchstraße sind noch "frei", in ihnen hält sich der Widerstand. Dazu gehören die Erde und die anderen Planeten des Solsystems, die sich hinter dem TERRANOVA-Schirm verbergen. Doch Perry Rhodan weiß: Auch in einem Versteck wird Terra untergehen. Die Menschheit kann nur überleben, wenn TRAITOR vertrieben wird. Also startet Rhodan mit seinen Gefährten eine Expedition mit höchstem Risiko - sie führt direkt in die ZIELZEIT...
[Quelle: Audible]


Dieser Perry Rhodan war zum Glück nicht mein erster, sondern mein zweiter. Ansonsten hätte ich das Klischee wohl bestätigt gefunden^^

Die Erde und das umliegende Universum sind in Gefahr, die Terminale Kolonne TRAITOR versucht eine Negasphäre zu etablieren und nur die Erde kann noch Wiederstand leisten.
Bis jetzt versteckte sie sich aber ausschließlich hinter einem Schutzschirm. Doch die Zeit des Nichtstuns ist vorbei, denn Perry Rhodan hat einen Plan. Er ruft die Operation Tempus ins Leben, doch niemand außer ihm und dem Nucleus weiß was diese Operation beinhaltet, bis die Mannschaft mit der JULES VERNE unterwegs ist.
Nichtmal Perrys engsten Freunde, Mondra Diamond, Homer G. Adams und Reginald Bull wussten Bescheid. Nun präsentiert er ihnen ein vollausgerüstetes Forschungsschiff inklusive der Technik der Vergangenheit plus Kontextwandler. Und hab hier wird klar, dass die JULES VERNE in die Vergangenheit reisen wird. Doch in welche Zeit genau und zu welchem Zweck behält Perry Rhodan vorerst für sich.

So, ersteinmal allgemein etwas zu diesem Zyklus. Bei Zielzeit handelt es sich um den Auftakt zum 35. Zyklus, dem Negaspären Zyklus. Zielzeit ist das 2400ste Heftchen. Das letzte Heft dieses Zykluses ist das 2499ste mit dem Namen "Das Opfer" von Uwe Anton.
Da ich ja keine Ahnung von den ganzen Schreibweisen einiger Namen und Spezialbegriffe habe, habe ich natürlich das Perry Rhodan Wiki besucht und erstaunt festgestellt, dass der Artikel ohne die Nennung Mondra Diamonds auszukommen scheint. Das ist sehr faszinierend, weil ich das Gefühl hatte Robert Feldhoff legt einigen Wert auf die Beziehung zwischen Mondra und Perry. Aber nun gut, spielt die nette Dame wohl eine eher untergeordnete Rolle..
Mir hat dieser Auftakt ehrlich gesagt nicht so sehr gefallen wie der zu "Projekt Saturn", welches der direkte Nachfolger ist.
Schon ganz am Anfang als ich gehört habe, dass Mondra einen geklonten Mini-Elefanten namens Norman hat, setzte es bei mir aus. Wie kitschig ist das bitte? Fehlte nur noch, dass er rosa ist.. oder war er das sogar? Keine Ahnung..
Auch das ganze Technikgefasel, das aber zu Perry Rhodan dazugehört, war mir zu viel. Ich kam erst ganz zum Schluß der 6 Stunden so richtig in die Geschichte rein. Im Prinzip erst mit der Ankunft auf Oaghonyr.
Das Ganze sieht jetzt sehr negativ aus, ist es aber gar nicht mal. Ich weiß nur nicht was ich Positives schreiben kann, die Geschichte an sich ist denke ich mal ganz nett, auch wenn ich den Sinn hinter einer Negasphäre nicht begriffen habe.
Aber ich möchte zum Schluß noch einen kleinen Vergleich zu Projekt Saturn ziehen. Im Heft 2500 schreitet die Handlung sehr viel schneller voran, man bekommt schon relativ früh Action geboten und die Technik ist auch nicht ganz so verwirrend. Der Charakter des Perry Rhodan wird in beiden Heften gleich dargestellt, aber Mondra Diamond kam mir in Projekt Saturn viel stärker und besser beschrieben vor. Auch die anderen Hauptcharaktere wurden nicht nur oberflächlich erwähnt, sondern besser für den Neueinsteiger vorgestellt.
Außerdem werden in Zielzeit in einem sagen wir mal 5 Minuten Abschnitt gefühlte 100 fremde Begriffe erwähnt und man weiß gar nicht mehr wo einem der Kopf steht.
Trotzdem gibt es von mir noch 5 Punkte, ich fühlte mich am Ende sehr gut unterhalten.

(<- das war das Fazit)

Der Sprecher, Renier Baaken, hat mir übrigens sehr gefallen. Ich finde seine Stimme passt irgendwie zu einer endlos langen Science Fiction Reihe. Ich konnte ihm wunderbar zuhören. Das Tempo stimmte und verwirrt hat er mich auch nicht (das hat der Autor auch ganz gut alleine hinbekommen) indem er zum Beispiel Dialoge nicht gut getrennt hat oder ähnliches, es hat gepasst.

Für Station ♃ Jupiter

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