Sonntag, 15. Mai 2011

Der letzte Caleban

Infos zum Buch:
Der letzte Caleban
von Fank Herbert
Verlag: Heyne
142 Seiten
unterschiedliche Preise, da meist gebraucht
Klappentext:
Gefahr für die Bewohner der Galaxis!
In ferner Zukunft ist die Raumfahrt praktisch überflüssig, da sogenannte Sprungtüren Nullzeitreise-verbindungen zu jedem Punkt der Galaxis gewährleisten.
Schöpfer und Besitzer der Sprungtüren sind die Calebaner - geheimnisvolle Lebewesen, die nach und nach aus der Galaxis verschwinden, bis nur noch ein einziger zurückbleibt. Gleichzeitig mit dem Verschwinden der Calebaner machen Agenten des galaktischen Kontrollbüros eine bestürzende Entdeckung: Wenn der letzte Caleban stirbt, wird jeder mit ihm ausgelöscht, der jemals eine Sprungtür benutzt hat. Und es gibt kaum einen Bürger der Galaxis - egal ob Mensch, Humanoide oder Nicht-Humanoide, der in seinem Leben nicht wenigstens einmal "gesprungen" ist...

Wow, mein Freund hat es doch tatsächlich geschafft, ich habe ein weiteres Frank Herbert Buch gelesen, das nichts mit Dune zu tun hat!
Aber ich habe es immerhin 5 Jahre geschafft mich dagegen zu sträuben. Nun lese ich auch noch die Fortsetzung, muß ja schließlich sein^^

Der letzte Caleban spielt in ferner Zukunft, die Menschheit lebt zusammen mit vielen anderen Spezies auf spezialisierten Planeten. Jorj X. McKie ist Mitarbeiter des Büros für Sabotage, einer Organisation innerhalb der Regierung, die die Mechanismen dieser verlangsamen soll. Eine unkomplizierte Kommunikation zwischen den Planeten ist durch die Caleban möglich. Diese Spezies brachte die Seye-Türen in das Universum der Menschen, durch die man ohne Zeitverlust von Planet zu Planet reisen kann.
Nun verschwinden die Caleban nach und nach und hinterlassen dabei Tod und Geistesgestörtheit.
Als auf dem Planet Herzlichkeit also der Strandball eines Caleban gefunden wird, sind alle in heller Aufregung, es ist womöglich der letzte Caleban und dieser schwebt in großer Gefahr. Jorj McKie übernimmt den Fall, so hat dieser Caleban augenscheinlich mit einem anderen Verbrechen zu tun, das er bearbeitet. Die psychisch kranke Mliss Abnethe, die reichste und gerissenste Frau im Universum hat einen Weg gefunden ihre Perversionen ausleben zu können. Sie steht auf Auspeitschungen, diese sind aber verboten, zumindest an Lebewesen, die Schmerz empfinden können. Ein Caleban weiß nicht was Schmerz ist und so hat Abnethe sich kurzerhand den letzten Caleban gekauft. McKie ist dennoch fest von der Schuld Abnethes überzeugt und als er im Strandball mit Fannie Mae, dem Caleban, kommuniziert entdeckt er etwas, das viel schlimmer ist als er angenommen hatte.
Wenn dieser letzte Caleban, der die Sprungtüren kontrolliert, stirbt, wird jedes Lebewesen das jemals eine Seye-Tür genutzt hat sterben, und das sind fast alle. Die Auspeitschungen, die Abnethe vornehmen lässt, schwächen den Caleban deutlich und dieser gibt auch zu, dass er früher oder später daran zugrunde gehen wird.
Nun beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, Jorj X. McKie muss Abnethes Aufenthaltsort herausfinden und ihr das Handwerk legen bevor es zu spät ist..

Hm.. wie fand ich dieses Buch.. Nicht schlecht auf jeden Fall, aber ich dachte jetzt auch nicht "Boah, geil". Interessant war, wie Frank Herbert die Gespräche zwischen dem Caleban und den Menschen umgesetzt hat. Natürlich kann man es nicht exakt beurteilen, die Übersetzung ist x-Jahre alt und ich kenne das Original nicht. Was für mich schwierig war, war die Vorstellung der ganzen unterschiedlichen Spezies. Man merkte, dass Frank Herbert sich bei jeder Rasse ein wenig Hintergrund überlegt hatte und auch wie sie aussehen und funktionieren. Leider konnte ich mir bei den Beschreibungen meist gar nichts vorstellen, das ganze war mir etwas konfus, also habe in im Endeffekt einfach darüber hinweg gelesen.
Das Buch hatte ich ziemlich fix durch, bei knapp 150 Seiten gibt es einfach keine Durststrecke, alles folgt zügig aufeinander.

Kommentare:

  1. Das Buch kenne ich nicht, aber wenn ich die alten Heyne-Ausgaben sehe, dann werde ich ganz sentimental. Diese Bücher haben meinen Horizont vor einigen Jahren doch sehr erweitert. :)

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  2. Wenn die alten Heyne-Bücher alle so ähnlich sind wie dieses, dann sind sie echt perfekt um den Horizont zu erweitern.
    Ich komme immer noch nicht über dieses und die Fortsetzung hinweg.
    Der Schreibstil meiner momentanen Lektüre, der sehr modern ist, kommt mir jetzt so seltsam und platt vor >.<

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  3. Bei den alten Heyne-Ausgaben konnte man eine gut Auswahl an SciFi-Klassikern und eher unbekannteren Autoren finden - ich fand das toll! Aber ich muss auch zugeben, dass ich danach lange Zeit keine Science Fiction mehr sehen konnte, weil ich so übersättigt war.

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