Montag, 11. April 2011

Doch die Sünde ist scharlachrot

Infos zum Buch:
Doch die Sünde ist scharlachrot
von Elizabeth George
Verlag: Goldmann
768 Seiten
9,99€ bei Amazon
Klappentext:
Ein Mann wandert die Küste Cornwalls entlang.
Seit Wochen hat er nicht mehr in einem Bett geschlafen, sich gewaschen, sich rasiert. Als er über der Klippe bei Polcare Cove innehält, bleibt sein Blick an etwas Rotem hängen. In der Tiefe liegt ein zerschmetterter Körper. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Sabotageakt und Mord, und die örtliche Ermittlerin steht bald schon einem ganzen Dutzend Verdächtigen gegenüber. Darunter auch Thomas Lynley, der nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines ungeborenen Kindes sein Seelenheil in der Flucht suchte...



Dies ist das zweite Buch, das ich von einer Kollegin bekommen habe, das erste war ja "Wo kein Zeuge ist" und ich sollte es lesen um zu wissen wer Thomas Lynley ist und was mit ihm passierte.
Im Endeffekt hätte ich mir das erste Buch schenken können. Natürlich kannte ich jetzt alle Hintergrundinformationen, aber es wird auch genug in diesem Buch erklärt um seinen Gemütszustand zu verstehen. Und dieses Buch ist eindeutig besser!
Ich kann nicht genau erklären was den Unterschied ausmacht, zu einer Kollegin meinte ich ganz am Anfang, dass mir ein Mord wohl mehr liegt als viele, aber vielleicht hat es auch etwas mit Kimmo zu tun. Ich mochte ihn wirklich gerne und dass er dann plötzlich nicht mehr da war.. Hier ist der Ermordete Santo, aber Santo hat man nie kennengelernt.

Aber noch schnell etwas mehr zum Inhalt:
Lynley entdeckt am Fuße der Klippen einen reglosen Körper. Er stellt fest, dass der Junge tot ist und sucht nach einer Möglichkeit die Polizei zu informieren. Leider steht in der näheren Umgebung nur ein einzelnes Cottage und dort ist niemand zu Hause.
Kurz entschlossen bricht er ein um das Telefon zu benutzen, denn die Flut wird bald steigen und den toten Jungen forttragen.
Im Cottage wird er dann allerdings doch von der Besitzerin überrascht, die grade aus Bristol gekommen ist um einige ruhige Tage in ihrem Haus zu verbringen.
Gemeinsam fahren sie in ein nahegelegenes Gasthaus um die Polizei von dort zu informieren, denn im Cottage gibt es kein Telefon. Lynley hört, dass Daidre Trahair, die Besitzerin des Cottages, dem Wirt zuflüstert, dass der Tote wohl Santo ist. Später behauptet sie der Polizei gegenüber allerdings, dass sie den Jungen nicht kannte. Zu dem Zeitpunkt wusste sie allerdings noch nicht, dass ihr unfreiwilliger Gast auch einmal Polizist war.
Die zuständige Kommissarin hat mit Unterbesetzung und Unfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu kämpfen und als klar ist, dass es Mord war, spannt sie kurzerhand Lynley mit ein um Daidre Trahair zu überwachen, denn diese hat ja offenbar etwas zu verbergen, warum hätte sie sonst gelogen?
Lynleys ehemaliger Chef schickt außerdem noch seine alte Partnerin vorbei in der Hoffnung sie könne ihn zur Rückkehr bewegen. So ermitteln sie hauptsächlich zu dritt, Inspector Hannaford mit Seargent Havers in unmittelbarer Umgebung des Opfers und Lynley, der von Daidres Unschuld überzeugt ist, in der Umgebung von Ben Kerne, dem Vater von Santo.
Die zwei Frauen fördern einige unliebsame Details der Bewohner von Casvelyn zu Tage, aber den entscheidenden Hinweis liefert ihnen Lynley aus der Vergangenheit Ben Kernes.

Ein sehr schönes Ende! So eins habe ich bei einem Krimi noch nie gehabt (ich muß aber auch gestehen, dass ich noch nicht soo viele Krimis gelesen habe).
Zum Schluß habe ich sogar zu Hause weitergelesen und das ist extrem ungewöhnlich für mich^^ Dieser Krimi hat es wirklich geschafft mich zu fesseln und wie gesagt, das Ende..  
Ich kann ihn so für zwischendurch schon weiterempfehlen, auch wenn man keine Genialität bei der Ausarbeitung des Mordes erwarten darf.

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