Donnerstag, 24. Februar 2011

Wohin Du auch gehst

Infos zum Buch:
Wohin Du auch gehst
Die Geschichte einer fast unmöglichen Liebe
329 Seiten
€ 9,95 (bei Amazon)
Klappentext: 2003, Phnom Penh: Benjamin Prüfer lernt in einer Diskothek das Mädchen Sreykeo kennen - und beide verlieben sich ineinander.
Das Glück hält jedoch nur für kurze Zeit, denn bald wird für das Paar der Kampf um ihre Liebe ein Kampf ums Überleben...
Ein Buch, das mir mal wieder meine Mutter in die Hand gedrückt hat, und meistens sind diese Bücher gut^^

Dieses Buch erzählt die Liebesgeschichte des Autors, es ist also eine wahre Geschichte.
Als meine Mutter von dem Buch erzählte dachte ich zuerst "Naja, so'n alter Knacker mit nem jungen Ding" was einem halt typischer Weise als erstes durch den Kopf geht wenn man von einer Beziehung zwischen einem Deutschen und einer Kambodschanerin hört.
Aber Pustekuchen, der Autor ist nur ein paar Jahre älter als ich.
Und ich glaube das ist es auch, was den Reiz dieses Buches ausmacht, jeder ältere Mensch hätte vielleicht emotional das selbe erlebt wie der Autor, aber diese extremen finanziellen Schwierigkeiten wären wohl nicht in der Form aufgetreten. Und wie er es dennoch geschafft hat das alles in so jungen Jahren zu meistern, finde ich toll.

Benjamin Prüfer lässt sich auf einen Trip als Rucksacktourist durch Asien ein und lernt in Phnom Penh die Prostituierte Sreykeo kennen.
Ihm wird allerdings erst am nächsten Morgen wirklich klar was sie ist als sie ihn nach Geld fragt.
Trotzdem trifft er sich weiter mit ihr und verliebt sich in sie.
Am Ende seines "Urlaubs" steht für ihn fest, dass er Sreykeo nicht einfach vergessen, sondern weiter eine Beziehung führen will.
Das bedeutet für ihn eine große finanzielle Belastung, denn natürlich soll Sreykeo mit der Prostitution aufhören. Hinter ihr steht jedoch auch noch eine Familie, die ebenfalls auf ihr Geld angewiesen ist und sie unter Druck setzt.
Als dann auch noch klar wird, dass Sreykeo HIV positiv ist und bald eine Behandlung mit Medikamenten benötigt, fühlt sich Benjamin am Ende. Schließlich hat er nur einen Teilzeitjob und dazu sowieso noch Schulden.
Aber dennoch meistert er das ganze irgendwie, nicht zuletzt durch die Hilfe seiner Familie, und schafft es im Endeffekt nach einigen Rückschlägen das ganze zu wuppen.
Inzwischen ist er mit Sreykeo verheiratet, lebt mit ihr in Hamburg und hat einen gesunden Sohn.
Eine Geschichte die deutlich macht, dass man mit genug Willenskraft vieles erreichen kann!

Stilistisch vielleicht nicht so gut geschrieben wie Romane oder so, der Autor wiederholt sich sehr häufig, aber ich denke das kommt daher, dass es ihm wichtig ist, dass der Leser diese Dinge vor Augen hat und ihn richtig versteht, immerhin geht es um einen Teil seines Lebens.
Ich sehe also gerne darüber hinweg^^

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen