Donnerstag, 20. Januar 2011

Bartimäus

von Jonathan Stroud

Zu Weihnachten habe ich die 3er Hörbuchbox Bartimäus bekommen und nachdem ich mit Toskana fertig geworden bin, hab ich gleich angefangen das zu hören.
Ich fand die Rückseitenbeschreibung ganz interessant und hatte es mir nur bisher nicht geholt, weil es keine ungekürzte Fassung gibt, auch nicht bei Audible *schnüff*
außerdem war ich von Martin Semmelrogge als Sprecher nicht so überzeugt. Er spricht den ersten Band, die restlichen werden von Gerd Köster gelesen.
Ich muß aber gestehen, dass mir die Version von Semmelrogge dann doch sehr ans Herz gewachsen ist.

Nun aber mal ein bisschen was zum Inhalt..
Die drei Bücher haben jeweils noch einen Untertitel, Das Amulett von Sarmakand, Das Auge des Golem und Die Pforte des Magiers.
Die ganze Geschichte spielt in einer Parallelwelt zu unserer, die Zauberer sind an der Macht und London ist das Zentrum der Welt.


Der junge Nathanael kommt zu seinem Meister Underwood und seiner Frau, wie es üblich ist, um das Handwerk der Zauberrei zu lernen. Sein Leben besteht von da an nur aus lernen, lernen und lernen.
Freundlich und liebevoll zu ihm sind nur die Frau seines Meisters und die Zeichenlehrerin. Sein Meister zeigt ihm meist nur die kalte Schulter.
Um die Anerkennung von Underwood zu erlangen lernt Nathanael sehr viel und ist dem Geforderten schon bald voraus.
Eines Tages wird er einer Gruppe von anderen Zauberern vorgestellt und dabei von Simon Lovelace gedemütigt und sein Meister hat ihn nicht verteidigt.
Von da an schwor Nathaniel Rache und sah seinen Meister nicht mehr als seinen wahren Meister an, sondern die vielen Bücher, aus denen er sein Wissen zog.
Seine Rache bestand dann darin, dass er heimlich einen Dschinn beschwor, eben Bartimäus, und diesen anwies ein Medallion, von dem Nathaniel dachte es sei wertvoll, von Lovelace zu stehlen.
Wie wertvoll es wirklich war, erfuhr Nat erst später. Durch einige Verwicklungen kommt es dazu, dass Bartimäus Nats Geburtsnamen erfährt und somit eine gewisse Macht über ihn gewinnt, ihr Meister-Sklave Verhältnis basiert von da an nur noch auf gegenseitigen Drohungen, im Endeffekt tut Bartimäus aber immer das, was Nathanael will und zusammen retten sie den Premierminister und die gesamte Führungsriege von England vor dem skrupellosen Lovelace und bekommen so die Anerkennung der Minister und des Premiers. So kommt es dann, dass Nathanael, nun unter dem Namen John Mandrake bekannt, mit 14 seine erste Arbeit im Ministerium annimmt.


Im 2. Band bekommt er es mit dem Widerstand, einer Organisation von Gewöhnlichen, also keinen Zauberern, einem Golem und weiteren Intrigen zu tun, wo Bartimäus maßgeblich an der Lösung der Fälle beteiligt ist.
Der Widerstand, und mit ihm Kitty Jones, wird beauftragt in die Grabkammer von dem größten Helden Englands, Gladstone, einzubrechen und ihrem Informanten einen wertlosen Stock und einen Umhang zu besorgen. Alle anderen Grabbeigaben könne der Widerstand behalten. Währenddessen macht ein Wesen London unsicher, gegen das Magie wirkungslos ist. Bartimäus findet heraus, dass es sich dabei um einen Golem handelt, der über ein Auge auf der Stirn gesteuert wird. Mandrake und er machen sich auf nach Prag um dem Ursprung des Golems auf die Spur zu kommen, denn eigentlich ist das Wissen um die Erschaffung dieser Kreaturen verloren gegangen.
Bei dem Einbruch in die Krypta geht alles glatt, bis die Gruppe den Sargdeckel beiseite schiebt und anfängt das Grab zu plündern.
Plötzlich sehen sie sich einem Grabwächter gegenüber, einem Aphriten, der in die Gebeine von Gladstone gebannt wurde. Er hat die Aufgabe jeden Eindringling zu töten, doch zwei Personen des Widerstands können entkommen.
Von da an streift der Dämon durch die Stadt und tötet wahllos Menschen und Dämonen, nebenbei sucht er halbherzig nach den beiden übrigen Grabräubern, eine davon Kitty Jones, und dem entwendeten Stab, den sie versteckt hatte.
Mandrake soll nun sowohl den Golem finden, als auch den Aphriten mitbekämpfen und den Stab finden.
Durch Bartimäus und gute Recherche findet Mandrake Kitty und den Stab und alle sehen sich plötzlich dem Aphriten und dem Golem gegenüber.
Bleibt nur soviel gesagt, Kitty rettet Mandrake das Leben und stielt sich anschließend davon. Bartimäus kann ihm später weismachen, Kitty sei bei dem Versuch ihn zu retten ums Leben gekommen und rettet sie somit vor der Justiz.
Kitty selbst kann sich mit Hilfe von Freunden eine neue Identität verschaffen und somit untertauchen.
Nathanael löst den gesamten Fall auf, bringt den Stab zurück und ist sich somit seines Postens im Ministeriums auf unbestimmte Zeit weiter sicher.


Im dritten Band findet die Geschichte um Nathanael, Bartimäus und Kitty seinen Abschluß.
Kitty hat sich in den Kopf gesetzt, dass Dämonen und Gewöhnliche zusammen gegen die Knechtschaft der Zauberer angehen könnten. Sie wurde zur Gehilfin eines einsiedlerischen Zauberers und eignete sich Wissen an, dass sie gar nicht haben dürfte. 3 Jahre brauchte sie im einen Dämonen beschwören zu können und alles nur um Bartimäus zu rufen. Dieser war ihr nämlich ganz zugänglich erschienen. Diese Jahre nutzte sie auch um möglichst viel Hintergrundwissen über Bartimäus zu sammeln. Wer zum Beispiel hinter seiner Lieblingsgestalt steckt.
Als es ihr gelingt ihn zu beschwören lacht er sie nur aus, denn damit ihr Plan gelingt müssten die Menschen den Dämonen vertrauen. Der Junge, dessen Gestalt er gerne annimmt, hatte ihm vertraut und ist ihm sogar an den anderen Ort gefolgt.
Eigentlich stand Bartimäus seit 2 Jahren in der Dienstschaft von Mandrake und war bis ans Ende erschöpft, so hatte der ihn kurz entlassen und machte es somit Kitty möglich ihn zu beschwören.
Durch einen Zufall erfährt Mandrake, das Kitty noch lebt und macht sich auf die Suche nach ihr.
Außerdem kocht es in London, es gibt immer mehr Aufstände der Gewöhnlichen und der Krieg läuft auch nicht wie geplant.
Am Ende übernehmen die Dämonen die Herrschaft über London und Kitty, Bartimäus und Nathanael arbeiten zusammen um sie zu besiegen.
Dafür folgt Kitty Bartimäus an den anderen Ort und Nathanael beschafft sich das Amulett von Samarkand und Gladstones Stab um mit Bartimäus wie unter Gleichgestellten, die Londoner zu retten.
Das Ende lasse ich mal offen..

Das war's zum Inhalt.
Mir hat das Ganze wirklich gut gefallen, ich fand die Beschreibung auf der Rückseite hat gehalten was sie versprochen hat.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind vielleicht die ganzen unterschiedlichen Sichtweisen und dass Bartimäus oft wie ein Aussenstehender erzählt. Aber daran gewöhnt man sich gut.
Die Sprecher sind wie schon erwähnt Geschmackssache. Ich kenne bessere, aber auch viel viel schlechtere^^
Grade bin ich dabei den 4. Teil zu hören. Ja, es gibt noch einen, aber der spielt zu König Salomons Zeiten und um den kümmer ich mich ein andermal.

1 Kommentar:

  1. Endlich schreibst Du mal wieder! :P
    Diese Buchreihe wollte ich mir auch seit längerem mal vornehmen. Ich glaube wir müssen und dringend mal austausche. Da blitz doch der gleiche Geschmack durch! XD

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