Montag, 31. Januar 2011

Keiko


von Jamie Ford

Ein Roman, der in den 40er Jahren, den Kriegsjahren, und den 80er Jahren in Amerika spielt.
Henry lebt in Chinatown in Seattle.
Von heute auf morgen muß er auf eine rein weiße Schule wechseln und darf mit seinen Eltern nur noch Englisch sprechen. Das Problem, diese sprechen so gut wie kaum Englisch. Durch die da durch entstehenden Verständigungsprobleme entfernt sich Henry immer weiter von seinen Eltern.
In seiner neuen Schule ist der chinesische Junge natürlich ein Außenseiter. Und da Amerika im Krieg mit Japan ist, wird er häufig als Japs beschimpft.

Eines Tages taucht in der Schule ein japanisches Mädchen auf, Keiko. Sie wurde von ihren Eltern auf die amerikanische Schule geschickt, damit sie irgendwann als echte Amerikanerin akzeptiert wird.
Durch ihre andere Herkunft schließen die beiden schnell Freundschaft, die über Jahre hinweg zu Liebe wird.
Die politische Lage wird für die japanischstämmigen Amerikaner aber immer heikler, bis es schließlich darin gipfelt, dass sämtliche Japaner in eigens für sie eingerichtete Lager deportiert werden.
So kommt es auch zu einer Trennung zwischen Henry und Keiko.
40 Jahre später stößt der verwitwete Henry auf Spuren seiner alten Jugendliebe, die er nie hatte vergessen können und sein Sohn ergreift die Initiative und macht Keiko für Henry ausfindig.
Dieses Buch ist das erste von James Ford. Ich meine auch, dass man es am Anfang merkt. Es lässt sich nicht flüssig lesen und der Satzbau erscheint manchmal sehr verzwickt ( was ja aber auch an der Übersetzung liegen könnte).
Je weiter das Buch und die Handlung fortschreitet, umso besser wird es allerdings. Als hätte der Autor sich beim Schreiben stetig weiterentwickelt.
Es ist eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch und man erfährt mal wieder eine andere Seite des zweiten Weltkriegs. Sehr interessant, finde ich.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Gezeitensternsaga (Tide Lords)

Der unsterbliche Prinz


von Jennifer Fallon

Ich höre dieses Buch gerade zum zweiten Mal. So etwas kommt nicht oft vor, außer auf dem Titel steht Dune..
Aber diese Welt hat mich doch ziemlich gefangen genommen.
Ich weiß gar nicht mehr weshalb ich mir das Hörbuch gekauft habe, weil ich die Preview von Audible eigentlich ziemlich komisch fand. Und auch sonst hört sich die ganze Geschichte auf den ersten Blick nicht so sonderlich spannend an.
Aber wenn man erstmal drin ist, kann man irgendwie gar nicht mehr aufhören.
Ich habe quasi ein Hörbuch pro Monat frei, bzw muss eins pro Monat abnehmen, weil sich die Abo-Gebühren sonst nicht lohnen würden.
Bei der Gezeitensternsaga konnte ich nicht warten, ich habe alle 3 vorhandenen Bücher in einem Monat geholt und das 4. sobald es verfügbar war >.<
Aber worum geht es in diesem ersten Buch?
Hauptsächlich eigentlich um die Frage, ob der Gefangene, Kyle Lakesh wirklich unsterblich ist oder nicht.
Im Königreich Glaeba ist ein Missgeschick passiert. Der siebenfache Mörder Kyle Lakesh aus dem Königreich Caelum sollte für seine Taten geköpft werden. Kyle hatte das ganz genau geplant und sich entschieden in Glaeba hingerichtet zu werden, weil deren Rechtsprechung keine Milde walten lässt und der Tod durch köpfen herbeigeführt wird. Leider ist der Schafrichter im Urlaub und um nicht in Verzug zu geraten, werden alle Verurteilten so lange eben gehängt. Das passt Kyle Lakesh gar nicht in den Kram, so wird sein schöner Plan nämlich nicht aufgehen, doch sein Einspruch wird nicht erhört und so wird auch er gehängt.. ..und überlebt.
Die ganze Situation erklärt er damit, dass er der unsterbliche Prinz, Cayal, sei. Ein echter Gezeitenfürst.
Nun hat er aber leider das Pech, dass Glaeba und Caelum sehr gespannte Beziehungen zueinander haben und kurz vor einem Krieg stehen.
Der Fürst von Lebec, Stellan Desean, vermutet einen ausgetüftelten Plan hinter der ganzen Geschichte, der es den Caelanern ermöglicht Glaeba offiziell anzugreifen.
Nun soll Arkady, die Frau von Stellan, beweisen, dass Kyle lügt, sie muß die Widersprüche in seinen Geschichten finden, denn ein erneuter Tötungs- oder Verstümmelungsversuch kommt nicht in Frage.
Arkady ist Historikerin und versucht den Grund für die letzte große Naturkatastrophe herauszufinden. Gleichzeitig interessiert sie sich für die alten mündlichen Überlieferungen der Crasii (halb Mensch, halb Tierwesen), die von eben diesen Gezeitenfürsten erzählen. Einem Mythos, an den niemand mehr glaubt.
Arkady besucht den Gefangenen von nun an täglich und lauscht seiner Geschichte. Das Problem ist, dass sie absolut nicht an Unsterbliche glaubt, der Crasii Canide Warlock in der Zelle gegenüber jedoch davon überzeugt ist, dass der Mann ihm gegenüber eben so einer ist. Und auch Arkady gerät immer mehr in den Bann von Cayals Geschichten, denn diese trägt er wirklich sehr überzeugend vor.
Irgendwann muß sie sich entscheiden, überlässt sie Cayal dem ersten Spion des Königs, dem gefährlichsten Mann im Land, der ihn gnadenlos foltern würde oder wagt sie es selbst zu beweisen ob Cayals Behauptungen wahr sind?
Sie entscheidet sich für das letztere, einen sehr riskanten Plan.
Ab hier wimmelt es nur so von Spoilern, also Vorsicht!!!


Kurz bevor Cayal Declan Hawkes übergeben werden soll, holt Arkady ihn mit Gefälschten Anweisungen ihres Mannes aus dem Gefängnis und schließt einen Pakt mit ihm. Wenn er ihr beweisen kann, dass er wirklich unsterblich ist, lässt sie ihn laufen.
Da sie absolut nicht an Übernatürliches glauben will, denkt sie nicht, dass sie irgendetwas verlieren könnte.
Die Kutsche wird von Crasii bewacht. Crasii wurde der Legende nach angezüchtet, dass sie den Unsterblichen bedingungslos gehorchen müssen.
Cayal schlägt also vor, dass sie seine Unsterblichkeit über die Crasii beweisen sollten.
An einem Gasthof halten sie an und Cayal steigt aus der Kutsche. Und tatsächlich, die Crasii gehorchen ihm. Doch Arkady glaubt weiter an einen Trick. Erst als Cayal sich die Hand abhackt um ihr seine Selbstheilungskräfte zu demonstrieren, gerät ihre Welt ins wanken.
Was folgt ist Cayals Flucht, auf die Arkady ihm mehr oder weniger freiwillig folgt (dem unsterblichen Prinzen kann einfach keine Frau wiederstehen) und Stellans Jagd auf Cayal und die Suche nach seiner Frau.
Natürlich gibt es auch noch viele schöne weitere Verwicklungen. Was hat es mit Jaxyn, dem Geliebten von Stellan auf sich? Oder seiner Nichte Kylia?

Spoiler Ende

Im ersten Moment erscheint das Buch vielleicht so, als würde nicht viel passieren, vor allem weil der erste Teil nur aus Cayals Lebensgeschichte besteht. Aber selbst die ist eigentlich sehr interessant und gegen Ende hin geht's dann richtig los und man freut sich sehr auf den 2. Band - Die Götter von Amyrantha
Vor allem Leute mit so einer Vergangenheit wie ich können den vielen gutaussehenden und mächtigen Jungs in diesem Buch nicht widerstehen und all die Slash-Möglichkeiten *sabber*
ich muß gestehen, ich steh total auf Declan >.<
Demnächst folgt dazu auch meine erste Fanfiction seit 8 Jahren, peinlich peinlich..

Samstag, 22. Januar 2011

Bartimäus 4

Der Ring des Salomo

von Jonathan Stroud
gelesen von Gerd Köster

Dieser Teil von Bartimäus spielt zu König Salomos Zeiten.
Bartimäus ist in den Diensten eines Zauberers, der an Salomos Hof arbeitet und als sehr aufsässiger Dämon mit schlechten Manieren bekannt.
So kommt es, dass er provozierende Lieder auf den König singt und die erstbeste Gelegenheit nutzt um sich seines Herren zu entledigen.
Daraufhin kommt er in die Dienste des grausamen Khaba und muß mithelfen den neuen Tempel zu bauen, ohne die Hilfe von Magie..

Zur gleichen Zeit begibt es sich, dass die Königin von Saba eine Drohung von Salomo erhält und diese, um ihre Ehre und die Ehre ihres Landes zu retten, eine Attentäterin losschickt um den König zu töten.
Durch einige verzwickte Umstände gerät Bartimäus in die Dienerschaft von eben dieser Attentäterin und soll ihr dabei helfen König Salomo zu töten, den Mann, der den nennen wir ihn mal allmächtigen Ring besitzt und vor dem jeder, ob Mensch oder Dämon, Angst hat.

Dieses Buch ist vom Stil her genau wie die anderen auch, man vermisst nichts und Bartimäus war auch damals schon genauso gerissen wie heute.
Dementsprechend ist meine Meinung zu diesem Hörbuch die gleiche wie zu den anderen^^

Freitag, 21. Januar 2011

Königsmörder


von Karen Miller, Michaela Link

Nachdem ich das Gefühl hatte ca. 4 Einträge zu Königsmacher geschrieben zu haben, dachte ich mir, ich warte mit dem 2. Teil bis ich wirklich mit dem Buch fertig bin.
Und jetzt ist es endlich soweit! Nach einem gefühlten halben Jahr! Ganz so lange war es glaube ich nicht aber ich bin furchtbar langsam voran gekommen, nicht weil das Buch schlecht war, sondern weil ich so wenig gelesen habe.

Normalerweise lese ich nur auf der täglichen Bahnfahrt und in meiner halbstündigen Mittagspause und ich hab ne zeitlang nur in der Pause gelesen, da kommt man nicht weit..
Aber genug der Entschuldigungen, komm ich mal zum Inhalt:

Königsmacher und Königsmörder muß man eindeutig als ein zusammenhängendes Buch ansehen, Königsmörder geht nahtlos dort weiter wo Königsmacher aufhört.
Deshalb würde ich auch jedem empfehlen sich rechtzeitig den 2. Band zu besorgen..
Denn der Erste endet leicht spannend, da geht die Geschichte grade erst los und man möchte gleich weiterlesen.
Eigentlich mag ich gar nichts zum Inhalt schreiben, ich habe dann das Gefühl zu viel zu verraten :(
Nur vielleicht so viel, Asher wird Tribun für olkische Angelegenheiten und darf sogar in der Halle der Gerechtigkeit zu Gericht sitzen. Eine besondere Ehre, wo doch bis jetzt immer doranische Könige auf dem Stuhl dort saßen.
Mit Darran schließt Asher Gar zuliebe einen Waffenstillstand. Das passt Willer gar nicht und er arbeitet umso härter um Beweise dafür zu finden, dass Asher zu unrecht auf seinem Posten sitzt.
Leider gelingt ihm das im Laufe des Buches auch, wobei Asher dabei Unrecht getan wird. Und auch Gar kann ihm nicht helfen, so gern er es auch würde.
Von da an überschlagen sich die Ereignisse und man merkt das Ende des Buches nahen.
So, ich glaube damit habe ich wunderbar die Haupthandlung verschwiegen und trotzdem was zum Inhalt geschrieben^^

Diese beiden Bücher gehören zusammen mit der Gezeitensternsaga und der Painted Man Reihe momentan zu meinen Fantasy-Top-Favoriten! Und zwar in dieser Reihenfolge, Saga, Reihe, Macher/Mörder^^
Ich hoffe ich komme irgendwann dazu zu den Büchern auch mal was zu schreiben, aber erstmal wartet noch Bartimäus 4 und ein Buch namens Beute darauf.. Und vielleicht bin ich bis dahin auch schon mit Keiko fertig >.<

Donnerstag, 20. Januar 2011

Bartimäus

von Jonathan Stroud

Zu Weihnachten habe ich die 3er Hörbuchbox Bartimäus bekommen und nachdem ich mit Toskana fertig geworden bin, hab ich gleich angefangen das zu hören.
Ich fand die Rückseitenbeschreibung ganz interessant und hatte es mir nur bisher nicht geholt, weil es keine ungekürzte Fassung gibt, auch nicht bei Audible *schnüff*
außerdem war ich von Martin Semmelrogge als Sprecher nicht so überzeugt. Er spricht den ersten Band, die restlichen werden von Gerd Köster gelesen.
Ich muß aber gestehen, dass mir die Version von Semmelrogge dann doch sehr ans Herz gewachsen ist.

Nun aber mal ein bisschen was zum Inhalt..
Die drei Bücher haben jeweils noch einen Untertitel, Das Amulett von Sarmakand, Das Auge des Golem und Die Pforte des Magiers.
Die ganze Geschichte spielt in einer Parallelwelt zu unserer, die Zauberer sind an der Macht und London ist das Zentrum der Welt.


Der junge Nathanael kommt zu seinem Meister Underwood und seiner Frau, wie es üblich ist, um das Handwerk der Zauberrei zu lernen. Sein Leben besteht von da an nur aus lernen, lernen und lernen.
Freundlich und liebevoll zu ihm sind nur die Frau seines Meisters und die Zeichenlehrerin. Sein Meister zeigt ihm meist nur die kalte Schulter.
Um die Anerkennung von Underwood zu erlangen lernt Nathanael sehr viel und ist dem Geforderten schon bald voraus.
Eines Tages wird er einer Gruppe von anderen Zauberern vorgestellt und dabei von Simon Lovelace gedemütigt und sein Meister hat ihn nicht verteidigt.
Von da an schwor Nathaniel Rache und sah seinen Meister nicht mehr als seinen wahren Meister an, sondern die vielen Bücher, aus denen er sein Wissen zog.
Seine Rache bestand dann darin, dass er heimlich einen Dschinn beschwor, eben Bartimäus, und diesen anwies ein Medallion, von dem Nathaniel dachte es sei wertvoll, von Lovelace zu stehlen.
Wie wertvoll es wirklich war, erfuhr Nat erst später. Durch einige Verwicklungen kommt es dazu, dass Bartimäus Nats Geburtsnamen erfährt und somit eine gewisse Macht über ihn gewinnt, ihr Meister-Sklave Verhältnis basiert von da an nur noch auf gegenseitigen Drohungen, im Endeffekt tut Bartimäus aber immer das, was Nathanael will und zusammen retten sie den Premierminister und die gesamte Führungsriege von England vor dem skrupellosen Lovelace und bekommen so die Anerkennung der Minister und des Premiers. So kommt es dann, dass Nathanael, nun unter dem Namen John Mandrake bekannt, mit 14 seine erste Arbeit im Ministerium annimmt.


Im 2. Band bekommt er es mit dem Widerstand, einer Organisation von Gewöhnlichen, also keinen Zauberern, einem Golem und weiteren Intrigen zu tun, wo Bartimäus maßgeblich an der Lösung der Fälle beteiligt ist.
Der Widerstand, und mit ihm Kitty Jones, wird beauftragt in die Grabkammer von dem größten Helden Englands, Gladstone, einzubrechen und ihrem Informanten einen wertlosen Stock und einen Umhang zu besorgen. Alle anderen Grabbeigaben könne der Widerstand behalten. Währenddessen macht ein Wesen London unsicher, gegen das Magie wirkungslos ist. Bartimäus findet heraus, dass es sich dabei um einen Golem handelt, der über ein Auge auf der Stirn gesteuert wird. Mandrake und er machen sich auf nach Prag um dem Ursprung des Golems auf die Spur zu kommen, denn eigentlich ist das Wissen um die Erschaffung dieser Kreaturen verloren gegangen.
Bei dem Einbruch in die Krypta geht alles glatt, bis die Gruppe den Sargdeckel beiseite schiebt und anfängt das Grab zu plündern.
Plötzlich sehen sie sich einem Grabwächter gegenüber, einem Aphriten, der in die Gebeine von Gladstone gebannt wurde. Er hat die Aufgabe jeden Eindringling zu töten, doch zwei Personen des Widerstands können entkommen.
Von da an streift der Dämon durch die Stadt und tötet wahllos Menschen und Dämonen, nebenbei sucht er halbherzig nach den beiden übrigen Grabräubern, eine davon Kitty Jones, und dem entwendeten Stab, den sie versteckt hatte.
Mandrake soll nun sowohl den Golem finden, als auch den Aphriten mitbekämpfen und den Stab finden.
Durch Bartimäus und gute Recherche findet Mandrake Kitty und den Stab und alle sehen sich plötzlich dem Aphriten und dem Golem gegenüber.
Bleibt nur soviel gesagt, Kitty rettet Mandrake das Leben und stielt sich anschließend davon. Bartimäus kann ihm später weismachen, Kitty sei bei dem Versuch ihn zu retten ums Leben gekommen und rettet sie somit vor der Justiz.
Kitty selbst kann sich mit Hilfe von Freunden eine neue Identität verschaffen und somit untertauchen.
Nathanael löst den gesamten Fall auf, bringt den Stab zurück und ist sich somit seines Postens im Ministeriums auf unbestimmte Zeit weiter sicher.


Im dritten Band findet die Geschichte um Nathanael, Bartimäus und Kitty seinen Abschluß.
Kitty hat sich in den Kopf gesetzt, dass Dämonen und Gewöhnliche zusammen gegen die Knechtschaft der Zauberer angehen könnten. Sie wurde zur Gehilfin eines einsiedlerischen Zauberers und eignete sich Wissen an, dass sie gar nicht haben dürfte. 3 Jahre brauchte sie im einen Dämonen beschwören zu können und alles nur um Bartimäus zu rufen. Dieser war ihr nämlich ganz zugänglich erschienen. Diese Jahre nutzte sie auch um möglichst viel Hintergrundwissen über Bartimäus zu sammeln. Wer zum Beispiel hinter seiner Lieblingsgestalt steckt.
Als es ihr gelingt ihn zu beschwören lacht er sie nur aus, denn damit ihr Plan gelingt müssten die Menschen den Dämonen vertrauen. Der Junge, dessen Gestalt er gerne annimmt, hatte ihm vertraut und ist ihm sogar an den anderen Ort gefolgt.
Eigentlich stand Bartimäus seit 2 Jahren in der Dienstschaft von Mandrake und war bis ans Ende erschöpft, so hatte der ihn kurz entlassen und machte es somit Kitty möglich ihn zu beschwören.
Durch einen Zufall erfährt Mandrake, das Kitty noch lebt und macht sich auf die Suche nach ihr.
Außerdem kocht es in London, es gibt immer mehr Aufstände der Gewöhnlichen und der Krieg läuft auch nicht wie geplant.
Am Ende übernehmen die Dämonen die Herrschaft über London und Kitty, Bartimäus und Nathanael arbeiten zusammen um sie zu besiegen.
Dafür folgt Kitty Bartimäus an den anderen Ort und Nathanael beschafft sich das Amulett von Samarkand und Gladstones Stab um mit Bartimäus wie unter Gleichgestellten, die Londoner zu retten.
Das Ende lasse ich mal offen..

Das war's zum Inhalt.
Mir hat das Ganze wirklich gut gefallen, ich fand die Beschreibung auf der Rückseite hat gehalten was sie versprochen hat.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig sind vielleicht die ganzen unterschiedlichen Sichtweisen und dass Bartimäus oft wie ein Aussenstehender erzählt. Aber daran gewöhnt man sich gut.
Die Sprecher sind wie schon erwähnt Geschmackssache. Ich kenne bessere, aber auch viel viel schlechtere^^
Grade bin ich dabei den 4. Teil zu hören. Ja, es gibt noch einen, aber der spielt zu König Salomons Zeiten und um den kümmer ich mich ein andermal.

Freitag, 14. Januar 2011

Die Welt in den Wolken










von Jay Amory & Joannis Stefanidis



Ich bin ja so ein Cover-Käufer, wenn mir das Cover eines Buches gefällt, lese ich die Beschreibung und wenn mir diese auch noch zusagt kann es passieren dass ich mir das Buch tatsächlich kaufe.

Bei diesem Buch gefiel mir das Cover sehr gut, es erinnerte mich an Battle Angel Alita (Gunm). Und die Geschichte klang auch ganz süß und ein bisschen mangamäßig.

Die Bewohner der Himmelsstädte leben in dem Glauben, dass es nicht mehr möglich ist auf der Erdoberfläche zu leben. Alle Rohstoffe, die sie von dort erhalten, werden von Maschinen abgebaut und über Fahrstühle nach oben transportiert. Auch heißt es, kein Lebewesen würde die Fahrt nach unten überleben. Nun kommt es aber, dass immer häufiger die Fahrstühle leer in den Städten ankommen.
Jemand muß nachsehen was los ist, sonst würde es irgendwann zu einer ausgemachten Krise kommen.
Für diese Mission wird ein Junge ausgewählt, der ohne die in den Himmelsstädten typischen Flügel auf die Welt gekommen ist. Es heißt nur er könne diese Mission übernehmen, erst viel zu spät wird ihm klar, was der Grund dafür ist. Es leben doch noch Menschen auf der Erde und diese haben natürlich keine Flügel. Nach einiger Zeit findet Az auch heraus wieso keine Rohstoffe mehr geliefert werden, die Erdenmenschen haben sich nach Jahrhunderten endlich aufgerafft und lehnen sich gegen ihr Sklavendasein auf.

Soweit so gut, die Story ist vielleicht nicht neu aber versprach ganz nett zu sein, also kaufte ich das Buch.
Leider war mir schon nach den ersten Seiten klar, dass es kein reines Lesebergnügen werden würde. Der Stil ist furchtbar! Zumindest empfinde ich das so^^
Ich weiß auch nicht, vielleicht liegt es auch mit am Übersetzer, aber es wirkt einfach abgehackt und viel zu schnell. Ich hab ein wenig Probleme es richtig auszudrücken, aber das Buch wirkt als wenn der Autor eine gewisse Seitenanzahl vorgegeben bekommen hätte, die viel zu kurz bemessen war und er jetzt versucht hat die ganze Story da rein zu quetschen.
Auf jeden Fall steht fest, den zweiten Teil hole ich mir nicht!

So, jetzt hab ich auch mal eine etwas negative Kritik hier hinterlassen, ich will ja nicht das man glaubt ich finde einfach jedes Buch toll^^

Mittwoch, 5. Januar 2011

Toskana für Arme



von Uli T. Swidler



Dieses Hörbuch habe ich zu Nikolaus geschenkt bekommen, bin aber zu Anfang nur sehr langsam damit vorangekommen. (Abends vor dem Einschlafen schaffe ich nicht so viel.) Da jetzt aber ja die faule Zeit zwischen den Jahren vorbei ist und ich wieder arbeite, habe ich das Hörbuch nun endlich durch, lang ist es ja nicht (6 CDs).



Nun aber zur Story: Ich habe keine Ahnung wie alt die Hauptperson ist, aber für einen Auswanderer der auf einen einsamen Berg gezogen ist doch recht jung glaube ich.. Nun ja, also Max ist, nachdem er von der Liebe seines Lebens verlassen worden ist, auf den italienischen Monte Dolcane (wird das so geschrieben? Das ist der Nachteil an Hörbüchern -.-) gezogen um Anna zu vergessen.

Nach und nach und irgendwie immer durch das Gespräch mit Gino, einem italienischen Maurer und Philosophen, erfährt man kleine Anekdoten aus Max' Leben auf dem Berg, wie er Gino kennen und schätzen gelernt hat und wie die Liebe zu Anna begann und wieder endete bzw. nie endete.

Und natürlich gibt es auch ein Happy End.



Gesprochen wird das Buch von Andreas Fröhlich, einem Sprecher, den ich sehr gerne mag. (Könnte daran liegen, dass ich auch ??? Fan bin..)

Am Anfang kommt die Story ein wenig lahm daher, aber schnell findet man sich in das Leben von Max hinein und Gino ist einfach eine Nummer für sich.

Ab und zu fiel es mir schwer von einer Geschichte aus der Vergangenheit wieder in die Gegenwart zurück zu schalten, weil die Geschichten so extrem lang sind, dass man schon wieder vergessen hat was in der Gegenwart gerade für eine Handlung läuft.

Aber sonst ein sehr nettes kleines Buch für zwischendurch